Über uns und die anderen. Museen und kulturelle Bildung in der Islamdebatte. Ein Jahrbuchbeitrag von Stefan Weber

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Kreative Auseinandersetzung mit dem Objekt und sich: Multaka-Workshop für deutschsprachige und arabischsprachige Teilnehmer im Museum für Islamische Kunst
© Zakaria Kurdi/ Foto: Rita Albhari

Die aktuelle Debatte um Zuwanderung und Integration fordert auch die Museen heraus. Zu den Aufgaben öffentlicher Kultureinrichtungen gehört es, die gesellschaftlichen Realitäten in ihren Programmen, Zielgruppen und Strukturen widerzuspiegeln. Stefan Weber, Direktor des Museums für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, reflektiert in seinem Beitrag die Rolle von Museen mit Islambezug vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklungen. Anhand von Beispielen aus der kulturellen Bildungsarbeit des Museums für Islamische Kunst erläutert er, wie Museen zur persönlichen und gemeinschaftlichen Identitätsbildung beitragen und Verständnis für die pluralen Grundlagen unserer Gesellschaft wecken können – und damit möglichst mithelfen, polarisierenden und extremistischen Weltbildern entgegenzuwirken.

Printausgabe:
Jahrbuch Preußischer Kulturbesitz Bd. 51/2015
Hrsg. im Auftrag des Stiftungsrats vom Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz Hermann Parzinger
Gebr. Mann Verlag
Berlin 2016
472 S. mit 179 überwiegend farbigen Abb.

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Informationen zum Jahrbuch Preußischer Kulturbesitz

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