Altes Museum

  • Das Alte Museum wird im Zuge der noch ausstehenden Grundinstandsetzung zusätzliche Ausstellungsflächen und mehr Raum für Servicebereiche erhalten. Einzelne Sanierungsmaßnahmen wurden bereits durchgeführt.
    3D-Visualisierung des Alten Museums mit Blick auf Haupteingang und Freitreppe (öffnet Vergrößerung des Bildes)

    Die Grundinstandsetzung des Alten Museums sieht einen Ausbau des Sockelgeschosses und die Überdachung der Innenhöfe vor, 3D-Visualisierung. © SPK / ART+COM, 2012

    Zusätzliche Ausstellungsflächen nach Plänen von Hilmer & Sattler und Albrecht

    Den Wettbewerb um die Grundinstandsetzung des Alten Museums entschied 1998 die Hilmer & Sattler und Albrecht Gesellschaft von Architekten mbH für sich. Wesentliches Element der Entwurfsplanung ist es, im Sockelgeschoss Räume als weitere Ausstellungsflächen und Servicebereiche zu gewinnen. Die beiden Innenhöfe sollen eine Glasüberdachung erhalten. Das Gebäude wird an die Archäologische Promenade angeschlossen und damit räumlich wie inhaltlich mit den anderen Häusern der Museumsinsel verbunden.

    Vorgezogene Maßnahmen erhalten Gebäudesubstanz

    Der Beginn der Grundinstandsetzung steht noch nicht fest. Einzelne Maßnahmen, die für den Erhalt der Substanz des Gebäudes zwingend notwendig waren, wurden bereits durchgeführt: die Sanierung der Freitreppe und die Restaurierung der Kassettendecke in der Rotunde. 

    Keimzelle der Berliner Museen

    Das Alte Museum öffnete im Jahr 1830 für Besucherinnen und Besucher. Es wurde nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel am Lustgarten als Königliches Museum errichtet. Dahinter befand sich damals noch ein Gewerbegebiet, die so genannten Packhöfe. Erst ab 1841 wurde dieser Ort zu einer „Freistätte für Kunst und Wissenschaft“, zur Museumsinsel, weiterentwickelt.