Deutsch-Amerikanisches Austauschprogramm zur Provenienzforschung für Museen (PREP), 2017-2019

  • Das deutsch-amerikanische Austauschprogramm PREP wurde von der SPK und der Smithsonian Institution eingerichtet. Ziel ist die systematische Vernetzung der Provenienzforscher in Museen beider Länder.

    PREP steht für German/American Provenance Research Exchange Program for Museum Professionals. Das deutsch-amerikanische Austauschprogramm wendet sich an Museumsfachleute aus Deutschland und den USA, die mit Provenienzforschung und der Erforschung des nationalsozialistischen Kunstraubs befasst sind. Vorrangiges Ziel ist der Aufbau eines professionellen Netzwerkes. Thematisch wird das Programm verstärkt asiatische Kunst, Kunstgewerbe sowie Grafik/Arbeiten auf Papier einbeziehen und so den Rahmen der bisherigen Provenienzforschung zur NS-Zeit erweitern. PREP wird durch öffentliche Fördermittel finanziert: Der größere Teil der Mittel stammt aus dem ERP Sondervermögen des Deutschen Programms für transatlantische Begegnungen, ein weiterer substanzieller Teil kommt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

    Wer kann an PREP teilnehmen?

    Das Programm richtet sich an die verschiedenen mit Provenienzforschung befassten Berufsgruppen in Museen und Forschungseinrichtungen, allen voran an Wissenschaftler/Kustoden und Provenienzforscher. Einbezogen werden auch Archivare, Juristen sowie Spezialisten der digital humanities. Doktoranden und Volontäre an Museen sind ebenfalls eingeladen am Austauschprogramm teilzunehmen.

    Partnerinstitutionen und Struktur des Austauschprogramms

    Neben den Organisatoren, der Smithsonian Institution und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz/Staatliche Museen zu Berlin wurden als Partner des PREP gewonnen das Metropolitan Museum of Art, New York, das Getty Research Institute, Los Angeles,die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und das Zentralinstitut für Kunstgeschichte München. Das neu gegründete Deutsche Zentrum Kulturgutverluste (DZK) wird in beratender Funktion mitwirken.

    Diese Partner werden in den Jahren 2017 bis 2019 in ihrer jeweiligen Stadt sechs einwöchige Treffen mit Workshops, Besichtigungen und öffentlichen Veranstaltungen ausrichten (New York – Berlin in 2017; Los Angeles – München in 2018; Washington DC – Dresden in 2019). An jeder Station wird PREP ein öffentliches Programm anbieten, um über die Provenienzforschung an deutschen und amerikanischen Museen zu informieren. 2017 wird das Programm vom Metropolitan Museum of Art in New York City (5. bis 10. Februar 2017) und den Staatlichen Museen zu Berlin betreut (24. bis 29. September 2017).

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