Forschungsunterstützung

  • Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz versorgt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Informationen und damit zusammenhängenden komplexen Dienstleistungen. Der Umfang und die Qualität ihrer Bestände sowie das Fachwissen in den Einrichtungen schaffen eine herausragende Forschungsinfrastruktur.

    Service für die Wissenschaft

    Die wissenschaftlichen Aktivitäten innerhalb der Stiftung konzentrieren sich auch auf die stete Ausweitung und Verbesserung ihrer Forschungsinfrastruktur. Das Bereitstellen von komplexen Dienstleistungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit basiert dabei häufig auf eigener Forschung und ist von dieser nicht zu trennen.

    Bei der Staatsbibliothek zu Berlin und dem Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz liegt der Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Aktivitäten auf der Schaffung von Forschungsinfrastrukturen. Eine Anlaufstelle für die altertumswissenschaftliche Forschung ist das Archäologische Zentrum der Staatlichen Museen zu Berlin. Die Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin ist mit über 400.000 Bänden eine bedeutende kunsthistorische Spezialbibliothek. 1867 gegründet ist sie eine der ältesten Einrichtungen ihrer Art.

    Sammlungen für die Forschung erschließen und verfügbar machen

    Klassische Aufgaben der Forschungsdienstleistung sind es, Objekte und Informationen zu sammeln, inhaltlich zu erschließen, zugänglich zu machen und zu vermitteln. Gerade die wissenschaftliche Aufarbeitung von größeren thematisch zusammenhängenden Beständen wie etwa Nachlässen ist eine bedeutende Serviceleistung. Oft werden dadurch sogar erst neue Fragestellungen aufgeworfen und deren Beantwortung ermöglicht.

    Die Digitalisierung der Bestände und das Bereitstellen von umfangreichen Informationen zu den digitalisierten Objekten sind ebenfalls ein wichtiger Forschungsservice. Damit schafft die Stiftung einen ortsunabhängigen Zugang zu den verschiedenen Wissensquellen. Die Verknüpfung von Datenbanken sowie komplexe Suchfunktionen können zudem Zusammenhänge deutlich machen, die durch die Auseinandersetzung mit den Originalen so nicht erkennbar wären. So genannte virtuelle Fachbibliotheken zu bestimmten Sammlungsbereichen sowie virtuelle Forschungsumgebungen sind dabei besonders bedeutend.

    Fachwissen schafft Netzwerke

    Auch die soziale Forschungsinfrastruktur der Stiftung ist von hoher Qualität. Zahlreiche Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler schätzen den fachlichen Austausch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtungen. Diese verfügen häufig über Querschnittswissen oder über Spezialwissen, das nur noch in den jeweiligen Sammlungen vorhanden ist. Diesen Austausch fördert die Stiftung mit ihrem Stipendienprogramm.

    Die Forschungsunterstützung erstreckt sich auch auf Lehraufträge, Vortragstätigkeit und Gutachtertätigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung. Viele von ihnen unterrichten an verschiedenen Universitäten und knüpfen damit enge Verbindungen zum Hochschulbereich. Durch Tagungen und andere wissenschaftliche Veranstaltungen schafft die Stiftung eine eigene Plattform für den Wissensaustausch.