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  1. Zerstörung von Kulturgut ist ein Kriegsverbrechen (24.04.2017)

    Eine Resolution des UN-Sicherheitsrates hält fest: Der Schutz des kulturellen Erbes ist auch ein sicherheitspolitisches Problem. Markus Hilgert, Direktor des Vorderasiatischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin, zu den Herausforderungen für die internationale Gemeinschaft. Herr Hilgert, Sie si

  2. Restitutionsantrag „Welfenschatz“ (13.01.2014)

    Im Berliner Kunstgewerbemuseum wird der so genannte Welfenschatz bewahrt. Im Jahr 2008 haben die Nachkommen ehemaliger Eigentümer dieses bedeutenden ehemaligen Kirchenschatzes einen Restitutionsantrag gestellt. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, zu der das Kunstgewerbemuseum gehört, bewertet die

  3. Internationale Syrien-Konferenz in Berlin: Warum Menschen Steine brauchen (26.05.2016)

    In Berlin beraten aktuell Experten, wie das zerstörte Palmyra wiedererstehen kann. Markus Hilgert, Direktor des Vorderasiatischen Museums, über die Rolle des Welterbes für ein Syrien nach dem Krieg. Vom 2.-4. Juni 2016 veranstaltet die UNESCO ein Internationales Expertentreffen zum Erhalt des Kultur

  4. Stiftung Preußischer Kulturbesitz legt Grundhaltung zum Umgang mit menschlichen Überresten in den Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin vor (31.03.2015)

    In den archäologischen und ethnologischen Sammlungsbeständen der Staatlichen Museen zu Berlin befinden sich auch menschliche Überreste. Dazu zählen Knochen, die zum Teil in bearbeiteter Form (z.B. im Fall ethnologischer Artefakte wie Knochenflöten) und z.T. in unbearbeiteter Form (z.B. archäologisch

  5. Umgang mit NS-Raubgut

    Umgang mit NS-Raubgut Die Nationalsozialisten entzogen den von ihnen Verfolgten systematisch Kunstwerke und Bücher. Die Stiftung sucht für NS-Raubgut, das in ihre Sammlungen gelangte, faire und gerechte Lösung gemäß den Washingtoner Prinzipien. Im August 1999 restituierte die Stiftung zwei Werke des

  6. Welfenschatz – kein NS-Raubgut (29.05.2009)

    Im Berliner Kunstgewerbemuseum wird der Welfenschatz bewahrt, der größte deutsche Kirchenschatz im Eigentum einer öffentlichen Kunstsammlung. Der preußische Staat hat ihn 1935 von einem Händlerkonsortium angekauft. Im Januar 2008 fragten erstmals Erben dieser Händler, die jüdischen Glaubens waren, ü

  7. „Genug ist genug!“: Hermann Parzinger fordert eine Rückkehr zum sachbezogenen Dialog über das neue Kulturgutschutzgesetz (21.07.2015)

    Oberstes Gebot sei es, die Vertrauensbasis zwischen Politik, Kunsthandel, Sammlern und Kultureinrichtungen zu stärken. Mit größter Transparenz sollte dieses für unser Land so wichtige Thema weiter diskutiert werden. Hermann Parzingers Plädoyer erschien am 18. Juli 2015 leicht gekürzt in der Frankfur

  8. „Es genügt nicht, das Kulturerbe nur zu digitalisieren“ (08.03.2017)

    Die Deutsche Digitale Bibliothek (DDB) bündelt das digitale kulturelle und wissenschaftliche Erbe Deutschlands. Interessierte können über die DDB derzeit rund 20,5 Millionen Bücher, Archivalien, Bilder oder Tondokumente abrufen. Frank Frischmuth, Geschäftsführer Finanzen, Recht, Kommunikation der De

  9. Kulturgut in Gefahr. Raubgrabungen und illegaler Handel (11.12.2014)

    TAGUNG MIT ANMELDUNG, KOSTENPFLICHTIG Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, das Deutsche Archäologische Institut und der Deutsche Verband für Archäologie veranstalten am 11. und 12. Dezember 2014 eine internationale Tagung, die sich dem Problem der Raubgrabungen und des illegalen Handels mit antike

  10. Stiftung Preußischer Kulturbesitz begrüßt Empfehlung der Beratenden Kommission zum Restitutionsbegehren Welfenschatz (20.03.2014)

    Die Beratende Kommission, die sich unter Vorsitz von Frau Prof. Dr. Jutta Limbach mit Fragen der Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogener Kulturgüter befasst, hat heute empfohlen, den so genannten Welfenschatz aus dem Kunstgewerbemuseum der Stiftung Preußischer Kulturbesitz nicht zu restituieren. B