SPK-Magazin 1/2019: In der Welt zu Hause

Von Syrien bis Indien, von Mexiko bis Russland: Das neue Heft zeigt in Reportagen, Interviews und Porträts, wie vielfältig die internationalen Kontakte und Kooperationen der SPK-Einrichtungen sind.

Die europäischen Kultureinrichtungen haben die Welt lange nur gesammelt, jetzt geht es um einen Austausch auf Augenhöhe. Das ist die Überzeugung von Stefan Weber, dem Direktor des Museums für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, im neuen SPK-Magazin. Das Heft widmet sich in Reportagen, Interviews, Hintergrundberichten und Essays der Rolle der Stiftung Preußischer Kulturbesitz als Akteur in der auswärtigen Kultur- und Wissenschaftspolitik. 

Wie intensiv mit Vertretern der Herkunftsländer und Ursprungsgesellschaften im Ethnologischen Museum der Staatlichen Museen zu Berlin gearbeitet wird, zeigt eine eindrückliche Bildreportage von Christoph Mack: Vertreter der Naga (Indien) und der Omaha (Vereinigte Staaten, Nebraska) sowie eine Wissenschaftlerin aus Namibia erforschen gemeinsam mit den Dahlemer Kuratoren die Sammlungen mit Objekten aus ihren Regionen.

Jens Wiesner porträtiert die aus Mexiko stammende Künstlerin Mariana Castillo Deball, die sich für eine Arbeit im Humboldt Forum mit dem Besuch Alexander von Humboldts in Neuspanien beschäftigte, wo er 16 Handschriften verschiedener indigener Bilderhandschriften erwarb.

Warum ein Austausch essenziell ist, wird in einem Doppelinterview mit der Direktorin des Bremer Übersee-Museums, Wiebke Ahrndt, und der Direktorin des Ibero-Amerikanischen Instituts, Barbara Göbel, deutlich.

Auf den Tahrir-Platz in Kairo führt die Reportage von Gerhard Haase-Hindenberg. Er berichtet, wie fünf europäische Museen, darunter das Ägyptische Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin, das Ägyptische Nationalmuseum bei der Neugestaltung beraten.

Schließlich nimmt das Heft auch Russland in den Blick. Ralf Hanselle folgt der Spur der Victoria von Calvatone aus der Antikensammlung, die siebzig Jahre als verschollen galt und in der Petersburger Eremitage wieder auftauchte, wo sie jetzt von deutschen und russischen Wissenschaftlern erforscht und restauriert wird. In einem Interview sprechen Hermann Parzinger und Eremitage-Chef Michail Piotrowski davon, dass man derzeit an drei weiteren Projekten arbeite: eine Ausstellung zur Eisenzeit, eine zur antiken Vasenmalerei und eine zu Donatello.
 

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