Forum Transregionale Studien

Das Forum Transregionale Studien vernetzt verschiedene Wissenschaftseinrichtungen in Berlin und Deutschland, die sich der Regionalforschung widmen. Es fördert Vorhaben, die Fragestellungen über mehrere Weltregionen hinweg vergleichend bearbeiten.

Zuhörer einer Veranstaltung in der Rotunde des Alten Museums (öffnet Vergrößerung des Bildes)Die erste Jahresversammlung des Forums Transregionale Studien fand 2011 in der Rotunde des Alten Museums statt. © Yehuda Swed

Das Forum Transregionale Studien will zu einer inhaltlichen Internationalisierung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland beitragen. Es unterstützt Forschungsprogramme, die systematische und regionenspezifische Fragestellungen verbinden und aus transregionaler Sicht verfolgen. Dieser Forschungsansatz trägt der zunehmenden Verflechtungen von Ländern und Regionen in einer globalisierten Welt Rechnung.

In den derzeit vier Programmen des Forums, „Art Histories and Aesthetic Practices“, „Europa im Nahen Osten – Der Nahe Osten in Europa“, „Prisma Ukraina“, und „Zukunftsphilologie“, forschen internationale Postdoc-Fellows für jeweils ein akademisches Jahr. Die Fellows sind dabei in wissenschaftliche Projekte an Universitäten und Wissenschaftseinrichtungen in Berlin und in anderen Bundesländern eingebunden.

Das Forum Transregionale Studien ist ein Verein. Er wird von Universitäten und von Forschungseinrichtungen aus Berlin und dem gesamten Bundesgebiet getragen. Das Ibero-Amerikanische Institut und das Ethnologische Museum der Staatlichen Museen zu Berlin sind Mitglieder des 2009 gegründeten Forums. Der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, ist Vorsitzender der Mitgliederversammlung.

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