Generalsanierung des Hauses Potsdamer Straße am Kulturforum

Das Haus Potsdamer Straße der Staatsbibliothek wurde zwischen 1967 und 1978 nach Plänen von Hans Scharoun mit maßgeblicher Unterstützung von Edgar Wisniewski errichtet und ist nach über 40 Jahren Dauerbetrieb sanierungsbedürftig. Die Planungen für die Grundinstandsetzung sind im vollen Gange. Einige Maßnahmen mussten vorgezogen werden: Asbest wurde beseitigt und raumlufttechnische Anlagen erneuert.

Das von Hans Scharoun unter maßgeblicher Beteiligung von Edgar Wisniewski errichtete Gebäude mit den weiten Leselandschaften steht auf der Berliner Denkmalliste.
Das von Hans Scharoun unter maßgeblicher Beteiligung von Edgar Wisniewski errichtete Gebäude mit den weiten Leselandschaften steht auf der Berliner Denkmalliste. © Staatsbibliothek zu Berlin / C. Kösser

gmp plant die Generalsanierung

Beim Architekturwettbewerb für die Grundinstandsetzung des Hauses Potsdamer Straße fiel im September 2019 die Entscheidung. Den 1. Preis erhielt der Entwurf der Berliner gmp Generalplanungsgesellschaft mbH. Das herausragende Beispiel moderner Bibliotheksarchitektur soll umfassend und denkmalgerecht saniert und für die Bedürfnisse des 21. Jahrhunderts weiterentwickelt werden. Die Neugestaltung betrifft das Foyer mit seinen öffentlichen Nutzungen, die neue Positionierung der Cafeteria, den Bereich der Zugangskontrolle und die Planung eines weiteren Eingangs, der eine Passage vom Kulturforum zum Marlene-Dietrich-Platz entstehen lässt und somit der heutigen städtebaulichen Situation Rechnung tragen wird. Diese Maßnahmen erstrecken sich über eine Fläche von rund 11.000 Quadratmetern. Die Grundinstandsetzung schließt auch den Teil des Gebäudes ein, in dem als weitere SPK-Einrichtung das Ibero-Amerikanische Institut untergebracht ist. Insgesamt handelt es sich dabei um eine Gesamtnutzfläche von rund 67.000 Quadratmetern.

Vorgezogene Maßnahmen

Bei der Errichtung des Gebäudes wurden nach damaligem Stand der Technik diverse asbesthaltige Materialien verbaut, überwiegend aus Brandschutzgründen. Die Atemluft für Nutzer und Beschäftigte war nicht asbestbelastet. Dennoch wurden bereits in den Jahren 2006 bis 2015 viele Klimaanlagen im Gebäude saniert. Parallel dazu sind bis zum Sommer 2016 asbesthaltige Stoffe entfernt und ersetzt worden. In dieser Zeit wurden auch die Außenabdichtung des Gebäudes zum Schutz vor eindringender Feuchtigkeit erneuert und die Außenanlagen saniert. Im Mai 2016 konnte der Lesegarten wiedereröffnet werden. 2018 haben die Arbeiten zur Sanierung der Natursteinfassade begonnen, die auch Gebäudeteile einschließt, in denen das Ibero-Amerikanische Institut angesiedelt ist.

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