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Ein Tag im Grünen am Kulturforum Berlin
Pressemitteilung vom 07.09.2026
Am Sonntag, 13. September 2026, lädt das Kulturforum Berlin zum fünften Mal zum großen Kulturforumsfest »Ein Tag im Grünen« ein. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die vielfältige Architektur des Kulturforums. Zahlreiche Angebote sind wieder umsonst und drau-ßen: Rundgänge, Workshops, Musik und Berlins längste Tafel – und für alle Museen mit ihren Ausstellungen gibt es das Tagesticket zum Sonderpreis von 12 Euro (erm.: 6 Euro). Die Museen sind von 10 bis 18 Uhr geöffnet, das Programm startet um 11 Uhr.
Auf dem Scharounplatz lädt von 11 bis 19 Uhr wieder Berlins längste Tafel mit Musik und kulinarischen Angeboten zum Verweilen und Genießen ein. Das Künstler*innenkollektiv Bündnis Feuer & Flamme lädt in seine offene Küche ein. Auf der mobilen VeloStage spielen Mitglieder der Berliner Philharmoniker mehrere Kurzkonzerte; auf der Bühne geben Berliner Schülerbands Kostproben ihres Könnens und auch im Ibero-Amerikanischen Institut gibt es am Nachmittag Livemusik.
Die Dichte der Stararchitekten am Kulturforum ist hoch: Mies van der Rohe, James Stirling, Hans Scharoun und Herzog & de Meuron haben etwa hier gebaut. Vier große Rundgänge bieten beim Tag im Grünen unterschiedliche Annäherungen an den Ort: Ab 11 Uhr kann man in lose verbundenen Architekturführungen die „Ikonen des Kulturforums“ kennenlernen: Vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung über die Neue Nationalgalerie, die St. Matthäus-Kirche, das Bücherschiff von Staatsbibliothek und Ibero-Amerikanischem Institut, bis zum Staatlichen Institut für Musikforschung und die Philharmonie. Wer sich in die Geschichte des Viertels vertiefen will, geht zum architekturhistorischen Rundgang. Mitmachen kann man bei Urban Sketching Rundgängen und dem Filmriss Photowalk.
Auch in den Häusern gibt es zahlreiche themenbezogene Angebote: Von 10 bis 18 Uhr kann man mit online buchbaren Zeitfenster-Tickets die erste Ausstellung im Rohbau von berlin modern besuchen: Gordon Matta-Clark. On Site. Im Kunstgewerbemuseum dreht sich der Workshop »Demokratie als Bauherr« von und mit den Künstlerinnen Threads and Tits um Architektur und gesellschaftliche Beteiligung. In der Gemäldegalerie entstehen beim Drop-in-Workshop »Stadtarchitektur« eigene Stadtansichten Berlins. Die Kunstbibliothek lädt anhand von Modellen, Skizzen, Plänen und Zeichnungen zu einer architektonischen Reise durch verschiedene Orte und Jahrhunderte ein. Die Neue Nationalgalerie bietet unter anderem die inklusive Architekturführung »Architektur begreifen« an und nimmt bei Terrassenrundgängen die Besonderheiten des Museums im Außenraum unter die Lupe. Das Staatliche Institut für Musikforschung mit Musikinstrumenten-Museum lässt seine Architekturführungen durch das Haus auf der Dachterrasse mit Jodeln ausklingen. Die Rundgänge der Staatsbibliothek zu Berlin und des Ibero-Amerikanischen Instituts geben einen Ausblick auf die Instandsetzung und Umgestaltung des denkmalgeschützten „Bücherschiffs“ ab 2030. In der St. Matthäus-Kirche bieten Kurzführungen vom Turm einen Blick über die Stadt, ein Vortrag widmet sich der Architekturgeschichte des Hauses, und im Workshop „Ton, Steine, Erden“ geht es um die Materialien einer Kirche. Und auch das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung öffnet seinen wilhelminischen Altbau mit dem postmodernen, bunt gestreiften Anbau für Architekturführungen.
Weitere Highlights: Ein Kurzvortrag des Künstlers Heinz Mack in der St. Matthäus-Kirche, wo man noch bis 13.9. seinen Werkzyklus „Spektrum Mundi“ sehen kann, sowie der Gottesdienst unter dem Titel „Diesseits von Eden“ mit der Generalsuperintendentin für Berlin Prof. Dr. Julia Helmke. Letzte Chance auch für den Besuch der Sonderausstellung „The Berlin Beauties“ in der Gemäldegalerie. Und: Der 13. September ist gleichzeitig der letzte Tag der Berlin Art Week. Das kostenfreie Open-Air-Programm im Art Week Garten am Kulturforum umfasst Workshops, Performances, Gespräche und Filmvorführungen. Im Rahmen der Berlin Art Week ist in der Gemäldegalerie die Performance »Alternde Meister« von Ersan Mondtag und Nadim Samman zu erleben. Als Brücke zwischen Theater und Museum entfalten Persönlichkeiten der Berliner Kulturszene ein Tableau vivant im Dialog mit den Alten Meistern. Die Neue Nationalgalerie präsentiert außerdem das 5. Performance-Festival »PERFORM!« rund um Trisha Browns »Walking on the Wall« von 1971. Das Festival im Außenbereich des Mies-Baus endet um 19 Uhr mit der Aufführung von Kianí Del Valles spektakulärer Performance „INSTRUCCIONES PARA EXISTIR (INSTRUCTIONS FOR EXISTING)“.
Alle Museen am Kulturforum können mit Tagesticket für 12 (erm.: 6) Euro besucht werden. Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt. Inhaber*innen einer Jahreskarte können eine Person kostenfrei mitbringen. Tickets für die Ausstellung „Gordon Matta-Clark. On Site“ sind für 8 (erm.: 4) Euro buchbar. Alle Führungen und Workshops sind kostenfrei und für Jugendliche und Erwachsene geeignet, sofern nicht anders vermerkt. Alle Angebote in den Häusern haben begrenzte Teilnehmerinnenzahlen.
Weitere Informationen
Kontakt


Birgit Jöbstl
Pressesprecherin und Referatsleiterin Medien, Kommunikation und Publikationen
+49 30 266 411445

Andrea Wiethoff
Vorzimmer des Direktors der Abteilung für Medien, Kommunikation und Veranstaltungen

