Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2022 in den Fächern Klavier und Komposition vom 12. bis zum 16. Januar 2022

Pressemitteilung vom 20.12.2021

Beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2022 wetteifern die besten Studierenden in den Fächern Klavier und Komposition um die Preise des ältesten deutschen Nachwuchswettbewerbs in der klassischen Musik. Die Musiker*innen präsentieren ihr Können vom 12. bis zum 16. Januar 2022 in Berlin vor der hochkarätig besetzten Jury. Den Juryvorsitz im Fach Klavier hat der renommierte Pianist und Professor Evgeni Koroliov inne. Für das zweite Wettbewerbsfach konnte der international erfolgreiche Komponist Detlev Glanert als Juryvorsitzender gewonnen werden. Künstlerischer Leiter des Wettbewerbs ist Sebastian Nordmann, die Schirmherrschaft des Wettbewerbs hat der Gewandhauskapellmeister Andris Nelsons inne.

Die Teilnehmenden spielen um Auszeichnungen und Preisgelder in einer Gesamthöhe von über 20.000 Euro, die Produktion einer CD-Aufnahme und anschließende Konzertmöglichkeiten. Unter den Preisen findet sich auch der „Preis des Bundespräsidenten“, der einzige Geldpreis, den der Bundespräsident im Bereich der Musik vergibt. Eine Besonderheit im Fach Komposition ist, dass die teilnehmenden Komponist*innen ihre Komposition mit Ensembles der eigenen Hochschule präsentieren. Ein mit 1.500 Euro dotierter Sonderpreis wird an das Ensemble vergeben, welches die eingereichte Komposition am besten interpretiert hat.

Aufgrund der geltenden Hygieneregelungen werden die Wertungsrunden der Komponist*innen via Videoeinreichungen abgehalten. Die eingereichten Kompositionen können ab dem 13. Januar 2022 auf der Website des Wettbewerbs aufgerufen werden. Der Wettbewerb endet mit zwei Konzerten mit Wettbewerbsteilnehmenden und dem Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von Leslie Suganandarajah. Tickets für das Finalkonzert im Fach Klavier und das Konzert der Preisträger*innen können für 12 Euro, ermäßigt 8 Euro erworben werden.

Auf dem Programm stehen Beiträge des Wettbewerbsprogramms sowie das Klavierkonzert Nr. 1 und Nr. 2 von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Mit 30 angemeldeten Pianist*innen und 19 eingereichten Kompositionen ist die Zahl der Bewerbungen für den kommenden Wettbewerb außerordentlich hoch. Dazu Sebastian Nordmann, Künstlerischer Leiter des Wettbewerbes und Intendant des Konzerthauses Berlin: „Erneut muss sich der Wettbewerb den Herausforderungen der Corona-Pandemie stellen.
Anderseits sind in der Musikgeschichte besonders in Krisenzeiten Talente und Komponisten hervorgetreten, die zuvor niemand kannte oder beachtet hat. Umso mehr freue ich mich, dass wir in dem Fach Komposition 19 verschiedene Uraufführungen erleben werden. Ich bin mir sicher, dass Felix Mendelssohn Bartholdy höchstpersönlich stolz auf die jungen Studierenden wäre. Gerade in diesen Zeiten ist die progressive und optimistische Schaffenskraft von großer Wichtigkeit.“

Wie jedes Jahr prägt das Programm auch ein Auftragswerk: Tatjana Komarova komponierte das Stück „Pas de Two“ für Klavier solo, das von allen Teilnehmenden im Fach Klavier vorgetragen wird. Die Komposition wurde durch die Mendelssohn-Gesellschaft e. V., Berlin finanziert. Diese Förderung wird unter dem Titel „Fanny Hensel-Preis“ bis 2029 jährlich vorzugsweise an eine renommierte Komponistin vergeben. Über die Vergabe entscheidet die Künstlerische Leitung des Wettbewerbs.

Ausrichterinnen sind die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen und die Universität der Künste Berlin.

Presseanfragen
Claudia Assmann
Tel. (030) 3185 2456
presse@fmb-hochschulwettbewerb.de
www.fmb-hochschulwettbewerb.de

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