„Wo beginnt die Zukunft?“ fragt Jahresbericht 2022

News from 08/11/2023

Das neue Jahresheft zeigt „Außenperspektiven auf die SPK“ und widmet sich den Dingen, die die SPK 2022 bewegten

Cover des Jahresberichts 2022
Gestaltung: Andreas Dimmler / Foto: Louis Killisch/SPK

Der neue Jahresbericht der Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist erschienen. Er blickt zurück auf die wichtigen Ereignisse im Jahr 2022 – etwa die Sicherung der Rieckhallen, die Entdeckung eines Rembrandts, Rückgaben wie die der Benin-Bronzen, die Eröffnung der Museen im Humboldt Forum und des Stabi Kulturwerks. Nicht zu vergessen die Unterstützung der Einrichtungen der Stiftung für ukrainische Kultureinrichtungen nach Beginn des russischen Angriffskrieges.

Großes Thema ist aber nicht der Rückblick, sondern die Zukunft der SPK. Im Editorial schreibt SPK-Präsident Hermann Parzinger vom Beschluss des Stiftungsrats im Dezember 2022 zur Neuaufstellung der Stiftung als einem „der prägendsten Tage in der Geschichte der Stiftung Preußischer Kulturbesitz“. Ziel sei es, überkomplexe Strukturen abzubauen und den Einrichtungen mehr Eigenverantwortung und gestalterische Autonomie zu garantieren. Eine besondere Herausforderung seien dabei die Veränderungen der Staatlichen Museen zu Berlin an ihren Standorten Dahlem, Museumsinsel Berlin, Hamburger Bahnhof und Kulturforum.

Der Diskursteil des Jahresberichts 2022 widmet sich deshalb der Frage, was diese Veränderungen für die Millionen Nutzer*innen und Besucher*innen der SPK-Einrichtungen heißen. Sechs Kulturjournalist*innen wurden zum „Selbstversuch SPK“ eingeladen: Jackie Asadolahzadeh, Irene Bazinger, Nikolaus Bernau, Kevin Hanschke, Rüdiger Schaper und Thomas E. Schmidt haben Sehnsuchtsorte und Sammlungswelten durchstreift und ihre Eindrücke textlich festgehalten – entstanden ist eine Art SPK-Roman, der von einer Fotostrecke von Stefanie Manns illustriert wird.

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