SPK-Magazin 1/2017: Das Soundlabor

100 Jahre Staatliches Institut für Musikforschung: Das SPK-Magazin zeichnet die Geschichte des Soundlabors am Potsdamer Platz nach und stellt in Reportagen, Interviews und Porträts die heutige Arbeit vor.

Es liegt in direkter Nachbarschaft der Berliner Philharmonie und feiert 100. Jubiläum: Das Staatliche Institut für Musikforschung (SIM) mit dem Musikinstrumenten-Museum. Anlässlich dieses Ereignisses widmet sich ein ganzes Heft der kleinsten SPK-Einrichtung. Darin erinnert Manuel Brug noch einmal, warum der musikbegeisterte Fürst Adolf II. zu Schaumburg-Lippe 1917 ein solches Institut aus der Taufe hob und reist mit dem heutigen SIM-Direktor Thomas Ertelt per Westfalenbahn an die Geburtsstätte nach Bückeburg.   

Julia Spinola wiederum hat sich im Arbeitszimmer des Musikwissenschaftlers Heinz von Loesch mit ihm und dem Violinisten Michael Barenboim getroffen, um der Frage nachzugehen, ob es die richtige Interpretation in der falschen gibt – und umgekehrt. Damit beschäftigt sich das groß angelegte Forschungsprojekt „Geschichte der Interpretation“, das von Loesch am SIM leitet. Frederik Hanssen versucht in einem Gespräch mit der Musikerin Katharina Bäuml herauszufinden, wie die Alte Musik im Musikinstrumenten-Museum frisch gehalten wird und welche Möglichkeiten darin zu entdecken sind. Schließlich entdeckt Richard Schroetter einen der größten Pianisten der Welt neu: Josef Hofmann. Sein Nachlass gehört zu den Schätzen, die am SIM bewahrt werden.

Abgerundet wird das Magazin von einer Architekturkritik des vormaligen Direktors der Stiftung Bauhaus Dessau, Philipp Oswalt, der in der postumen „Aktualisierung“ der Scharounschen Baukunst aus den 1980er Jahren durch Edgar Wisniewski auch das äußere Gold vermisst. Und wer wissen will, warum Alfred Hitchcocks Vögel letztlich doch sehr berlinisch klingen, dem sei das Heft ebenfalls empfohlen. 

Das SPK-Magazin wird herausgegeben von der Abteilung Medien und Kommunikation der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Die Gestaltung obliegt dem Berliner StudioKrimm. Für das aktuelle Magazin haben Tina Willim und Ronald Dick fotografiert.

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