SPK-Magazin 1/2016: Heimat?

Was ist Heimat? Ein derzeit heiß diskutiertes Thema. Das SPK-Magazin mischt sich mit dem neuen Heft in die Debatte über die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft ein.

Was alles dazugehört

Wie soll denn dieses Deutschland sein? Mehr Welt oder mehr Abschottung? Gehören Muslime zu Deutschland, der Islam aber nicht? Wie wollen wir in Europa leben? Antworten darauf sind auch in Museen, Bibliotheken und Archiven zu finden, weil dort zu erfahren ist, wie sehr Kulturen schon immer vom gegenseitigen Kontakt profitiert haben.

Im SPK-Magazin "Heimat?" zeigt Kristina Heizmann in ihrer Reportage aus Spandau und Dahlem, welchen Halt die Kunst einem flüchtigen Leben zu geben vermag. Zu lesen ist außerdem, dass sich gerade die Rolle der Museen sehr verändert. Elisabeth Tietmeyer vom Museum Europäischer Kulturen, Paul Spies, der neue Chef des Berliner Stadtmuseums und Udo Gößwald vom Museum Neukölln debattieren über eine neue Bedeutung des „Heimatmuseums“. Und im Pergamonmuseum treffen sich die Museumsdirektoren Nanette J. Snoep und Stefan Weber mit dem Islamwissenschaftler Bülent Uçar und Sascha Braun von der Gewerkschaft der Polizei, um herauszufinden, ob die kulturelle Vielfalt des Islam nicht auch ein Mittel zur Terrorabwehr ist. Aber es geht nicht nur um die Islam-Debatte. Vor 175 Jahren schrieb Hoffmann von Fallersleben das „Lied der Deutschen“, dessen Original die Staatsbibliothek zu Berlin aufbewahrt. Wir haben die Schriftsteller Tanja Dückers, Marica Bodrožić und Jan Koneffke gebeten, neue Deutschlandlieder zu schreiben.

Plus: Schwäbische Hmong, Joseph Beuys und der Friedhof der Preußen

Außerdem im SPK-Magazin "Heimat?": Udo Kittelmann kuratiert eine Ausstellung nur für dieses Heft, Jürgen Kloosterhuis und Daniel Schreiber treffen sich auf dem Bornstedter Friedhof, Stefan Müchler besucht eine Hmong-Familie auf der Schwäbischen Alb, Eugen Blume entschlüsselt ein Meisterwerk von Joseph Beuys und der leider bald von der Alten Nationalgalerie scheidende Philipp Demandt geht mal wieder in den Zoo der Kunst.

Das SPK-Magazin erscheint zweimal im Jahr. Die Gestaltung obliegt dem Berliner StudioKrimm. Das aktuelle Magazin hat Ina Niehoff fotografiert.

Korrigendum

Der Beitrag zum 3D-Modell des Pergamonaltars auf S. 69 müsste richtigerweise folgendermaßen lauten:

Pergamonaltar online abrufbar

Der Große Fries des Pergamonaltars ist noch bis 2019 wegen Sanierungsarbeiten des Pergamonmuseums nicht zu besichtigen – zumindest nicht auf der Museumsinsel. Online ist seit kurzem ein bis in die Mikrometer detailgenaues 3D-Modell verfügbar. Das Projekt ist von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert und wurde von der Antikensammlung und dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung durchgeführt. Der Gigantomachie-Fries wurde zeilen- und spaltenweise abfotografiert und ist nun als 3D-Modell unter http://3d.smb.museum/pergamonaltar/ abrufbar. Zusätzlich wurden die Altarrekonstruktion und der Museumssaal mit einem Laserscanner von 51 verschiedenen Positionen aus erfasst und zu einem Modell zusammengeführt, das nun für Forschung, Museumspräsentation und Reproduktionen zur Verfügung steht.

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