SPK baut an der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur mit: Bewilligung der NFDI4Culture

Pressemitteilung vom 30.06.2020

SPK ist am Konsortium NFDI4Culture für Forschungsdaten zu materiellen und immateriellen Kulturgütern beteiligt – Förderung für die nächsten Jahre bewilligt

Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern hat vor wenigen Tagen die Förderung des NFDI4Culture-Konsortiums beschlossen, an dem die SPK als eine der Trägereinrichtungen aktiv beteiligt ist. NFDI4Culture ist eines von zunächst neun Konsortien, die die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) aufbauen sollen. Diese wird Datenbestände von Wissenschaft und Forschung, die heute oft dezentral und projektförmig gelagert sind, systematisch und nachhaltig sichern und nachnutzbar machen.

NFDI4Culture (https://nfdi4culture.de/) wird in der NFDI eine bedarfsorientierte Infrastruktur für digitale Forschungsdaten zu materiellen und immateriellen Kulturgütern aufbauen. Zu diesen Daten zählen 2D-Digitalisate von Gemälden, Photographien und Zeichnungen ebenso wie digitale 3D-Modelle kulturhistorisch bedeutender Gebäude und Denkmäler oder audiovisuelle Daten von Musik-, Film- und Bühnenaufführungen.

Konzept und Struktur des Konsortiums wurden über zwei Jahre in enger Zusammenarbeit zwischen 11 Fachgesellschaften, 9 Trägerinstitutionen und 52 Partnern entwickelt; die Federführung liegt bei der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Die SPK wird in dem Konsortium insbesondere die Arbeit der Fachdisziplinen bei der Produktion und Anreicherung von Digitalisaten jeder Art (2D, 3D, aber auch Audio und Video) unterstützen und die bundesweite Abstimmung zwischen Digitalisierungszentren organisieren.

Hermann Parzinger, Präsident der SPK, erklärt: „Mit ihrer Beteiligung an NFDI4Culture gestaltet die SPK aktiv den Aufbau der Infrastrukturen für Wissenschaft und Forschung im Bereich der Kultur- und Geisteswissenschaften mit. Sie erweist sich in ihrer thematischen Breite und in der Vielfalt ihrer Forschungsaktivitäten einmal mehr als idealer Partner für die Vernetzung der Disziplinen. Wir freuen uns auf die Arbeit in dieser wichtigen nationalen Initiative!“

Reinhard Altenhöner, Vertreter der SPK im NFDI4Culture-Konsortium und einer der beiden Chief Digital Officer der Stiftung, ergänzt: „Das Konsortium lebt von der engen Zusammenarbeit mit den Fachgesellschaften und den von ihnen vertretenen Wissenschaftler*innen und ihrer Forschung. In dieser Konstellation werden wir gemeinsam mit unseren Partnern in den kommenden Jahren daran arbeiten, bestehende und zukünftige digitale Dienste und Werkzeuge passgerecht auf die Anforderungen aus Wissenschaft und Forschung zuzuschneiden, Ergebnisse zu vernetzen und neuen Nutzungs- und Forschungszusammenhängen zu öffnen. Und schließlich wollen wir diese Ergebnisse im Rahmen der NFDI auch zukünftigen Generationen von Forscher*innen verlässlich bereitstellen.“
 
Pressebilder:
https://www.preussischer-kulturbesitz.de/newsroom/presse/pressebilder.html
und http://www.adwmainz.de/fileadmin/NFDI4Culture_Pressematerial.zip 

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