Pressemitteilungen der SPK - Stiftung Preußischer Kulturbesitz https://www.preussischer-kulturbesitz.de Pressemitteilungen der SPK - Stiftung Preußischer Kulturbesitz de Stiftung Preußischer Kulturbesitz Fri, 18 Jan 2019 23:26:42 +0100 Fri, 18 Jan 2019 23:26:42 +0100 TYPO3 news-8925 Tue, 15 Jan 2019 11:10:25 +0100 Mögen die Wertungsspiele beginnen! Am 16. Januar 2019 startet der Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb in den Fächern Orgel und Violoncello https://www.preussischer-kulturbesitz.de/pressemitteilung/article////pressemeldung-moegen-die-wertungsspiele-beginnen-am-16-januar-2019-startet-der-felix-mendelssohn-b.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=0431fd7c68c38fbb1e94475f0cea9e84 Am 16. Januar 2019 beginnen die öffentlichen Wertungsspiele des Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerbs, der in diesem Jahr in den Fächern Orgel und Violoncello ausgetragen wird. Die beiden abschließenden Konzerte am 19. und 20. Januar 2019 finden wie schon im Vorjahr gemeinsam mit dem Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von Corinna Niemeyer statt. Im Fach Violoncello nehmen über 30 Studierende aus fast allen deutschen Musikhochschulen an den Wertungsspielen teil. Diese finden vom 16. bis 18. Januar im Joseph-Joachim-Konzertsaal der UdK Berlin bei freiem Eintritt statt. Im gleichen Zeitraum treten rund 20 Studierende im Fach Orgel an. Der Eintritt zu diesen Konzerten in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche ist ebenfalls frei.

Weitere Informationen zu den einzelnen Wertungsspielen werden ab heute hier veröffentlicht.

Die jungen Musikerinnen und Musiker stellen dabei ihr Können vor hochkarätig besetzten Jurys unter Beweis. Den Juryvorsitz im Fach Cello hat Prof. Gustav Rivinius inne. Für das Fach Orgel konnte die Titularorganistin der Elbphilharmonie, Iveta Apkalna, gewonnen werden.

Die Wettbewerbsteilnehmenden von Deutschlands ältestem Nachwuchs-Klassikwettbewerb wetteifern um die begehrten Auszeichnungen und Preisgelder in einer Gesamthöhe von über 20.000 Euro, darunter der „Preis des Bundespräsidenten“, der einzige Geldpreis, den der Bundespräsident im Bereich der Musik vergibt. Die Ersten Preisträger erhalten zusätzlich eine CD-Produktion.

Am 19. Januar treten die maximal vier besten Teilnehmenden des Faches Violoncello in einem öffentlichen Finalkonzert im Konzertsaal der Universität der Künste Berlin an. Sie haben die Wahl zwischen Haydns Cellokonzert Nr. 2, Schumanns Cellokonzert in a-Moll und Tschaikowskis Rokoko-Variationen für Violoncello und Orchester. Sie spielen das ausgewählte Werk zusammen mit dem Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von Corinna Niemeyer. Im Anschluss wird sich die Jury über die Vergabe der Preise verständigen.

Zusammen mit dem Konzerthausorchester und der jungen Dirigentin treten die Preisträgerinnen und Preisträger beider Fächer am 20. Januar erstmals im Konzerthaus am Gendarmenmarkt auf. Auf dieses Konzert sollten besonders Freunde Neuer Musik gespannt sein. Neben der Ouvertüre zu „Ruy Blas“ c-Moll op. 95 von Felix Mendelssohn Bartholdy und einem Cello-Konzert, stehen gleich drei Uraufführungen auf dem Programm: Christian Jost schrieb eigens für den Wettbewerb ein Stück für Violoncello solo, der Komponist José-Mariá Sánchez-Verdú ein Werk für Orgel solo. Von Marc David Ferrum, der 2018 im Fach Komposition den Ersten Preis erhielt, gelangt ein Werk für Violoncello zur Uraufführung.

Künstlerischer Leiter des Wettbewerbs ist seit Frühjahr 2016 Sebastian Nordmann, Intendant des Konzerthauses Berlin. Die Schirmherrschaft des Wettbewerbs hat der Gewandhauskapellmeister Andris Nelsons inne. Ausgerichtet wird der Wettbewerb gemeinsam von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen und der Universität der Künste Berlin.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einen Blick: www.fmb-hochschulwettbewerb.de/wettbewerb/2019/teilnehmende-2019/

Tickets für die Konzerte am 16.01.2019 und 20.01.2019 im Konzerthaus Berlin: www.konzerthaus.de oder Tel. (030) 2030 92101

Tickets für das Konzert am 19.01.2019 im Konzertsaal der UdK Berlin: www.reservix.de oder Tel. (030) 3185 2374

Presseanfragen und Akkreditierungen
Claudia Assmann
Tel. (030) 3185 2456
presse@fmb-hochschulwettbewerb.de
www.fmb-hochschulwettbewerb.de

Die Termine auf einen Blick:

Espresso-Konzert mit Preisträgern des Vorjahres
16. Januar 2019, 14 Uhr
Konzerthaus Berlin
Gendarmenmarkt, 10117 Berlin
Eintritt: 8 Euro

Öffentliche Wertungsspiele Violoncello
16. bis 18. Januar 2019, jeweils ab 10 Uhr
Joseph-Joachim-Konzertsaal der UdK Berlin, Bundesallee 1 - 12
10719 Berlin-Wilmersdorf
Eintritt frei

Öffentliche Wertungsspiele Orgel
16. und 17. Januar 2019, jeweils ab 10 Uhr,
18. Januar 2019 ab 11 Uhr
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Breitscheidplatz, 10789 Berlin
Eintritt frei

Finalkonzert Violoncello
19. Januar 2019, 16 Uhr
Konzertsaal der Universität der Künste Berlin
Hardenbergstraße/Ecke Fasanenstraße, 10623 Berlin
Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 8 Euro

Konzert der Preisträgerinnen und Preisträger
20. Januar 2019, 19 Uhr
Konzerthaus Berlin
Gendarmenmarkt, 10117 Berlin
Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 8 Euro

Partner und Förderer des Wettbewerbs:
Konzerthaus Berlin
Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten
Freunde Junger Musiker e. V. Berlin
Freunde Junger Musiker Deutschland
Elsa-Wera-Arnold-Stiftung
betont
form-art.tv
Musikverlag Ries & Erler
Kulturradio vom rbb
Deutschlandfunk Kultur
reservix

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Pressemitteilung 2019 Startseite Intranet
news-8858 Mon, 07 Jan 2019 14:12:34 +0100 Tiefe Trauer um Werner Knopp https://www.preussischer-kulturbesitz.de/pressemitteilung/article////pressemeldung-tiefe-trauer-um-werner-knopp.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5f8acbcac39636d3d9ec5325bd556c4a Langjähriger Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz im Alter von 87 Jahren verstorben – Parzinger: Er war der Präsident der Einheit Der langjährige Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Werner Knopp, ist am 4. Januar 2019 im Alter von 87 Jahren verstorben. Der gebürtige Braunschweiger hatte über zwanzig Jahre an der Spitze der größten deutschen Kulturinstitution in Berlin gestanden. „Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und ihre fünf Einrichtungen trauern um einen Mann, der wie geschaffen war für das Präsidentenamt. Werner Knopp war ein eleganter und politisch versierter Kulturdiplomat, ein engagierter Macher und gleichzeitig ein Brückenbauer nach innen und außen. Wir werden diesen Präsidenten nicht vergessen, sein Wirken ist bis heute unser Fundament“, sagte SPK-Präsident Hermann Parzinger. 

Werner Knopp stand von 1977 bis 1998 an der Spitze der größten deutschen Kulturinstitution in Berlin. In seine Amtszeit fiel die deutsche Wiedervereinigung und damit die Zusammenführung der jahrzehntelang geteilten ehemals preußischen Sammlungen. „Dieser Präsident hat aus der SPK eine gesamtdeutsche Stiftung gemacht und vor allem auch alle neuen Länder in die SPK integriert. Es ist sein Verdienst, dass die Zusammenführung der Sammlungsteile in Berlin so eindeutig und umfassend im Einigungsvertrag geregelt werden konnte. Mindestens ebenso wichtig ist, dass die Kolleginnen und Kollegen aus Ost und West mit großer Offenheit und ohne Argwohn zusammenfanden, weil er ihnen leidige Abwicklungsdebatten ersparte. Wir verdanken Werner Knopp auch den Bau der Gemäldegalerie am Kulturforum und die Wiederherstellung des Neuen Museums durch David Chipperfield“, sagte Parzinger. 

Im SPK-Magazin 2/2015, das die Wiedervereinigung der Berliner Sammlungen aus der Sicht von 25 Protagonisten schildert, schrieb Werner Knopp: „Ich erinnere mich an einen mich sehr bewegenden Brief eines Ost-Mitarbeiters, der mir schrieb, dass er und andere sich Gedanken gemacht hätten, ob man seine Identität verlöre, wenn man mit der Bundesrepublik vereinigt würde. Aber die Stiftung habe ihnen diese Sorge genommen und mit der preußischen Tradition könnten auch DDR-Bürger leben.“ www.preussischer-kulturbesitz.de/news-detail/article/2016/02/01/im-spk-magazin-zur-einheit-ich-wollte-keine-uebernahme.html
 

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Pressemitteilung 2019
news-8841 Thu, 20 Dec 2018 06:50:59 +0100 Deutschlands ältester Nachwuchs-Klassikwettbewerb startet Vorverkauf für Januar 2019 https://www.preussischer-kulturbesitz.de/pressemitteilung/article////pressemeldung-deutschlands-aeltester-nachwuchs-klassikwettbewerb-startet-vorverkauf-fuer-januar-2019.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=56221ca9f6b35c96c581f0fa6c4f1a57 Am 20. Januar 2019 präsentieren sich die Preisträgerinnen und Preisträger des Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerbs mit dem Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von Corinna Niemeyer im Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Ausgetragen wird Deutschlands ältester Nachwuchs-Klassikwettbewerb 2019 in den Kategorien Violoncello und Orgel. Tickets für alle Konzerte innerhalb des Wettbewerbs sind ab sofort erhältlich. Vom 16. bis zum 20. Januar kommen die besten Studierenden aus 24 deutschen Musikhochschulen nach Berlin. Sie wetteifern um die begehrten Auszeichnungen und Preisgelder in einer Gesamthöhe von über 20.000 Euro, darunter der „Preis des Bundespräsidenten“, der einzige Geldpreis, den der Bundespräsident im Bereich der Musik vergibt. Die Ersten Preisträger erhalten zusätzlich eine CD-Produktion, die bei „betont“, dem universitätseigenen Label der UdK Berlin, erscheinen wird. Maximal zwei Studierende werden von den Hochschulen selbst ausgewählt und zum Wettbewerb angemeldet.

Die öffentlichen Wertungsspiele im Fach Orgel finden am 16., 17. und 18. Januar in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche statt. Die Nachwuchs- Talente des Faches Violoncello treten parallel im Joseph-Joachim- Konzertsaal der UdK Berlin auf. Die Wettbewerbsteilnehmenden haben dabei die Chance, ihr Können vor hochkarätig besetzten Jurys unter Beweis zu stellen. Den Juryvorsitz im Fach Cello hat Gustav Rivinius inne. Für das Fach Orgel konnte die Titularorganistin der Elbphilharmonie, Iveta Apkalna, gewonnen werden. Der Eintritt zu den Wertungsspielen ist frei.

Am 19. Januar treten die maximal vier besten Teilnehmenden des Faches Violoncello in einem Finalkonzert an. Sie haben die Wahl zwischen Haydns Cellokonzert Nr. 2, Schumanns Cellokonzert in
a-Moll und Tschaikowskis Rokoko-Variationen für Violoncello und Orchester. Sie spielen das ausgewählte Werk zusammen mit dem Konzerthausorchester Berlin unter der Leitung von Corinna Niemeyer im Konzertsaal der Universität der Künste Berlin.

Zusammen mit dem Konzerthausorchester und der jungen Dirigentin treten die Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs am 20. Januar 2019 erstmals im Konzerthaus am Gendarmenmarkt auf. Auf dieses Konzert sollten besonders Freunde Neuer Musik gespannt sein. Neben einer Ouvertüre Felix Mendelssohn Bartholdys und einem Cello-Konzert stehen gleich drei Uraufführungen auf dem Programm: Christian Jost schrieb eigens für den Wettbewerb ein Stück für Violoncello solo, der Komponist José-Mariá Sánchez-Verdú ein Werk für Orgel solo. Von Marc David Ferrum, der 2018 im Fach Komposition den Ersten Preis erhielt, gelangt ein Werk für Violoncello zur Uraufführung, interpretiert von der ehemaligen Preisträgerin Konstanze von Gutzeit.

Künstlerischer Leiter des Wettbewerbs ist seit Frühjahr 2016 Sebastian Nordmann, Intendant des Konzerthauses Berlin. Die Schirmherrschaft des Wettbewerbs hat der Gewandhauskapellmeister
Andris Nelsons inne. Ausgerichtet wird der Wettbewerb gemeinsam von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen und der Universität der Künste Berlin.

Neu ist in diesem Jahr ein Espresso-Konzert am 16. Januar 2019 im Konzerthaus Berlin, bei dem sich zwei Pianisten präsentieren, die im Vorjahr mit einem Preis ausgezeichnet wurden.

Informationen zum Wettbewerb, den Konzerten, den Jurys, allen Teilnehmenden und den Preisen unter auf der der Webseite des Wettbewerbs.

Partner und Förderer des Wettbewerbs:

Konzerthaus Berlin
Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten
Freunde Junger Musiker e. V. Berlin
Freunde Junger Musiker Deutschland
Elsa-Wera-Arnold-Stiftung
betont
form-art.tv
Musikverlag Ries & Erler
Kulturradio vom rbb
Deutschlandfunk Kultur
reservix

Die Termine auf einen Blick

Espresso-Konzert mit Preisträgern des Vorjahres
16. Januar 2019, 14 Uhr
Konzerthaus Berlin
Gendarmenmarkt, 10117 Berlin
Eintritt: 8 Euro

Öffentliche Wertungsspiele Violoncello
16. bis 18. Januar 2019, jeweils ab 10 Uhr
Joseph-Joachim-Konzertsaal der UdK Berlin
Bundesallee 1 - 12,
10719 Berlin-Wilmersdorf
Eintritt frei

Öffentliche Wertungsspiele Orgel
16. und 17. Januar 2019, jeweils ab 10 Uhr,
18. Januar 2019 ab 11 Uhr
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Breitscheidplatz, 10789 Berlin
Eintritt frei

Finalkonzert Violoncello
19. Januar 2019, 16 Uhr
Konzertsaal der Universität der Künste Berlin
Hardenbergstraße/Ecke Fasanenstraße, 10623 Berlin
Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 8 Euro

Konzert der Preisträgerinnen und Preisträger
20. Januar 2019, 19 Uhr
Konzerthaus Berlin
Gendarmenmarkt, 10117 Berlin
Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 8 Euro

Tickets für die Konzerte im Konzerthaus Berlin unter
www.konzerthaus.de oder Tel. (030) 2030 92101

Tickets für das Finalkonzert Violoncello unter
www.reservix.de oder Tel. (030) 3185 2374

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Pressemitteilung 2018 Startseite Intranet
news-8838 Wed, 19 Dec 2018 10:58:42 +0100 Stiftungsrat entscheidet: Patricia Rahemipour kommt zum Institut für Museumsforschung https://www.preussischer-kulturbesitz.de/pressemitteilung/article////pressemeldung-stiftungsrat-entscheidet-patricia-rahemipour-kommt-zum-institut-fuer-museumsforschung.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c1c5efe2b1a61223dd252ae934bbdbd1 Der Stiftungsrat der Stiftung Preußischer Kulturbesitz unter Vorsitz von Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat gestern über vier Personalien entschieden: Den Vizepräsidenten der SPK, die Direktorin des Vorderasi-atischen Museums, die Leiterin der Benutzungsabteilung der Staatsbiblio-thek und die Leiterin des Instituts für Museumsforschung. Die bisherige Leiterin der Abteilung Wissenskommunikation des Botanischen Gartens und des Botanischen Museums Berlin, Patricia Rahemipour, wird neue Leiterin des Instituts für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin. Ihr Vorgänger Bernhard Graf geht Ende März 2019 in den Ruhestand. Frau Rahemipour studierte Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Philosophie und wurde im Fach Ur- und Frühgeschichte mit dem wissenschaftshistorischen Thema „Archäologie im Scheinwerferlicht. Die Visualisierung der Prähistorie im Film 1895-1930“ promoviert. Erste Museumserfahrungen machte sie bei der Sammlungserschließung der Lehrsammlung am Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte an der Universität Leipzig. Später war sie in unterschiedlichen Funktionen, u.a. als Projektleiterin und Kuratorin, für das Deutsche Archäologische Institut und das Exzellenzcluster Topoi tätig. Nach einer Station am Jüdischen Museum Frankfurt wurde Frau Rahemipour erst Referentin und ab 2016 Leiterin des Botanischen Museums und der Abte-lung Wissenskommunikation des Botanischen Gartens. Sie möchte die Außenwirkung des Instituts für Museumsforschung deutlich erhöhen und dieses als innovativen Impulsgeber für Museen verstehen. Das Thema „Besucherforschung“ möchte sie neu denken in Richtung künftiger Besucherentwicklung. Zudem müsse die Rolle des Instituts bei der Entwicklung des Forschungscampus Dahlem eine aktive sei. Sie selbst halte viel von einer engen Zusammenarbeit mit universitären Forschungseinrichtungen. Diese müsse aus einer aktiven Beteiligung an der Lehre bestehen, aber auch im gemeinsamen Denken musealer Orte. 

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News zu weiteren Presonalentscheidungen des Stiftungsrats (18.12.2018)

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Pressemitteilung 2018 Startseite Intranet
news-8828 Tue, 18 Dec 2018 15:00:00 +0100 Gero Dimter wird neuer Vizepräsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz https://www.preussischer-kulturbesitz.de/pressemitteilung/article////pressemeldung-gero-dimter-wird-neuer-vizepraesident-der-stiftung-preussischer-kulturbesitz.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1a12ef2b742245875b3ee97f4d54d27d Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz bekommt einen neuen Vizepräsidenten. Gero Dimter folgt auf Günther Schauerte, der das Amt seit 2011 innehatte und nun in den Ruhestand geht. Das hat der Stiftungsrat unter Vorsitz von Kulturstaatsministerin Monika Grütters beschlossen. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz bekommt einen neuen Vizepräsidenten. Gero Dimter folgt auf Günther Schauerte, der das Amt seit 2011 innehatte und nun in den Ruhestand geht. Das hat der Stiftungsrat unter Vorsitz von Kulturstaatsministerin Monika Grütters beschlossen.

Gero Dimter, 1976 in Dresden geboren, studierte Rechtswissenschaften in Dresden und absolvierte sein Referendariat in Berlin, wo er 2003 das zweite Staatsexamen ablegte. Im Anschluss arbeitete er zunächst als Rechtsanwalt, bevor er 2004 in Berlin Richter wurde. Nach Stationen u.a. am Landgericht und verschiedenen Amtsgerichten war er 2010 bis 2012 Referent für Justiz und Verbraucherschutz im Büro des Landes Berlin in Brüssel. Seit 2013 ist Dimter, zunächst in Abordnung, als Mitglied eines Zivilsenats beim Kammergericht, Berlin, tätig. Seit April 2014 leitete er zudem das Verwaltungsdezernat V in der Präsidialverwaltung des Kammergerichts, das u.a. für den Sachhaushalt, die Bibliothek und die Zentrale Besoldungs- und Vergütungsstelle der Berliner Justiz zuständig ist.

Die Vorsitzende des Stiftungsrats, Kulturstaatsministerin Monika Grütters, erklärt: „Mit Gero Dimter hat die Stiftung einen erfahrenen Juristen und Verwaltungsfachmann als Vizepräsidenten gewonnen. Ich bin sicher, dass er mit seiner Kompetenz und Expertise die Stiftung an der Seite des Präsidenten für die Herausforderungen der Zukunft gut aufstellen wird, nötige Modernisierungen angehen und auch die komplexen rechtlichen Angelegenheiten erfolgreich steuern wird. Gero Dimter kann als Führungspersönlichkeit mit vielseitiger Erfahrung sicher in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Hermann Parzinger die SPK weiterentwickeln, nicht zuletzt auch mit Blick auf die Herausforderungen der Digitalisierung."

Hermann Parzinger, Präsident der SPK: „Gero Dimter bringt hervorragende Voraussetzungen für das Amt des Vizepräsidenten mit. Ich freue mich sehr, dass wir mit ihm eine fachlich höchst kompetente Besetzung gefunden haben.“

Gero Dimter: „Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich.  Ich freue mich sehr auf die Aufgabe. Zusammen mit allen Beteiligten möchte ich gern daran mitwirken, das herausragende Kulturerbe, das der SPK anvertraut ist, zu bewahren, fortzuentwickeln und lebendig zu halten.“ 

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Pressemitteilung 2018 Startseite Intranet
news-8835 Tue, 18 Dec 2018 14:36:46 +0100 Personalien im Stiftungsrat: Barbara Helwing wird Direktorin des Vorderasiatischen Museums, Claudia Martin-Konle über-nimmt Benutzungsabteilung der Staatsbibliothek https://www.preussischer-kulturbesitz.de/pressemitteilung/article////pressemeldung-personalien-im-stiftungsrat-barbara-helwing-wird-direktorin-des-vorderasiatischen-mu.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=2cd06e33e89d9115e668294e1665742b Der Stiftungsrat der Stiftung Preußischer Kulturbesitz unter Vorsitz von Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat heute einstimmig weitreichende Personalentscheidungen für die Staatlichen Museen zu Berlin und die Staatsbibliothek zu Berlin getroffen Das Vorderasiatische Museum der Staatlichen Museen zu Berlin wird ab dem Frühjahr 2019 von Barbara Helwing geleitet. Sie folgt auf Markus Hilgert, der seit dem 1. Juni 2018 Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder ist. Frau Helwing studierte Vorderasiatische Archäologie, Vor- und Frühgeschichte und Anthropologie an der Universität Heidelberg und wurde dort auch mit einer Arbeit über spätchalkolithische Keramik aus Südanatolien promoviert. Nach ihrer Promotion schloss sich eine Tätigkeit als Dozentin an der Bilkent Universität Ankara an, bevor sie im Jahr 2000 an das Deutsche Archäologische Institut wechselte, zunächst als Referentin für Iranische Archäologie in der Eurasien-Abteilung und später als Leiterin der Außenstelle Teheran. Während dieser Zeit wurde sie im Jahr 2008 an der Universität Tübingen habilitiert und erhielt die Lehrbefugnis für das Fach Vorderasiatische Archäologie. Frau Helwing hat nicht nur intensiv geforscht, ihr war auch die Kommunikation von Fachinhalten an ein breites Publikum ein großes Anliegen. 2017 kuratierte sie die Ausstellung „Iran. Frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste“ in der Bundeskunsthalle, ein Jahr zuvor ging sie an die Universität Sydney, wo sie bislang den Edwin Cuthbert Hall Lehrstuhl für Archäologie des Mittleren Ostens innehat. Frau Helwing sieht ein hohes Potential im Dialog des Vorderasiatischen Museums mit den benachbarten Häusern auf der Museumsinsel und dem Humboldt Forum. Sie will in der Vermittlung neue Wege gehen und die internationale Zusammenarbeit intensivieren.

Eine neue Personalie auch in der Staatsbibliothek: Claudia Martin-Konle wird im kommenden Jahr die Benutzungsabteilung übernehmen. Sie studierte Germanistik und Psychologie und arbeitete in verschiedenen Funktionen an der Universitätsbibliothek Gießen. Sie sieht die Bibliothek als Ort, um digitale Medien und Informationskompetenz ihrer Nutzerinnen und Nutzer auszubauen. Ebenso möchte sie mithilfe von Befragungen Veränderungen anstoßen, um neue Nutzergruppen zu gewinnen und den Service der Bibliothek als Lese- und Lernort für unterschiedliche Nutzergruppen weiterzuentwickeln.  

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Pressemitteilung 2018 Startseite Intranet
news-8170 Fri, 14 Dec 2018 10:38:50 +0100 Deutsche Museen und Ausstellungshäuser in 2017 weiterhin sehr gut besucht – Gesamtbesuchszahl der Museen mit 114.375.732 Besuchen gegenüber dem Vorjahr um 2,2% gestiegen https://www.preussischer-kulturbesitz.de/pressemitteilung/article////pressemeldung-deutsche-museen-und-ausstellungshaeuser-in-2017-weiterhin-sehr-gut-besucht-gesamtbes.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=45fae6c613cd991aeb78b0bc3832f888 Die Museen in Deutschland meldeten für das Jahr 2017 insgesamt 114.375.732 Besuche. Im Vergleich zu 2016 ist damit die Besuchszahl um 2.498.647 (+2,2%) höher als im Vorjahr (2016: 111.877.085 Besuche). Insgesamt meldeten die deutschen Museen 8.765 Sonderausstellungen. Die Anzahl an Besuchen entwickelte sich je nach Bundesland und nach Museumsart unterschiedlich. Die am häufigsten genannten Gründe für den Anstieg der Besuchszahl waren große Sonderausstellungen und die Erweiterung von Öffentlichkeitsarbeit bzw. Museumspädagogik. In 2017 sorgten die documenta 14 und die Skulptur Projekte Münster für ein besonderes Interesse an zeitgenössischer Kunst. Auch fand die Eröffnung des privat-gestifteten Museums Barberini in Potsdam ganzjährig hohe Beachtung. Das führte allgemein zu einer guten Bilanz der Kunstmuseen (+13,1%). Einen großen Einfluss auf die Besuchszahlen der Museen hatte auch das Reformationsjubiläum 2017. Resümierend zeigte sich aber auch, dass nicht alle Ausstellungen zu diesem Thema den gewünschten Erfolg hatten; die Museen zu den historisch-wichtigen Stationen der Reformation und den Lebensorten Martin Luthers profitierten jedoch von dem Jubiläum. Allein in Sachsen-Anhalt stieg die Besuchszahl der Museen im Vergleich zum Vorjahr deshalb um über 11%.

Mehr als jedes zweite deutsche Museum, das sich an der Befragung beteiligte, hat in 2017 mindestens eine Sonderausstellung gezeigt. 2.872 Museen meldeten, dass sie im Jahr 2017 insgesamt 8.765 Sonderausstellungen gezeigt haben, also durchschnittlich drei Ausstellungen pro Haus.

Museen haben aber auch ihre Dauerausstellung im Blick. Die Nachfrage zeigte, dass seit 2012 über 40% der deutschen Museen ihre Dauerausstellung oder einzelne Bereiche davon neu konzipiert haben oder planen dies zu tun. 

Prof. Dr. Eckart Köhne, Präsident des Deutschen Museumsbundes, stellt dazu fest: „Vermittlungsarbeit aufzubauen und zu professionalisieren, Sonderausstellungen anzubieten und Dauerausstellungen zu erneuern lohnt sich. Ein direkter, positiver Einfluss auf die Besuchszahlen ist spürbar. Doch trotz erfreulicher Steigerung für das Jahr 2017 dürfen wir nicht vergessen, dass ein Museumsbesuch für viele Menschen in Deutschland nicht zum Alltag oder zur Freizeit gehört. Die Weiterentwicklung der Besucherforschung ist für die Museen ein wichtiger Schlüssel, um den Zugang zu breiteren Teilen der Gesellschaft zu öffnen und zu ermöglichen. Der Deutsche Museumsbund arbeitet daran.“

Ergebnisse der Umfrage zum Stand der Bildungs- und Vermittlungsarbeit an deutschen Museen im Jahr 2017

Das Institut für Museumsforschung erbat für 2017 erneut um Angaben dazu, welche Angebote die Museen im Bereich von Bildung und Vermittlung den Besuchern und Besucherinnen machen (Museumspädagogische Angebote wurden zuletzt für das Jahr 2007 erfragt).

Eine deutliche Zunahme in der Professionalität der Bildungs- und Vermittlungsarbeit

1.437 Mitarbeiter*innen von über 20.000 an der Bildungs- und Vermittlungsarbeit Beteiligten waren hauptamtlich und ausschließlich tätig. Im Vergleichsjahr 2007 waren 991 hauptamtlich zuständige Mitarbeiter*innen gemeldet worden. Hauptamtliches Personal für die Bildungs- und Vermittlungsarbeit gab es vor allem in den historisch-archäologischen Einrichtungen (38,2%), in den Kunstmuseen (33,8%) und in den Naturkundemuseen (30,5%).

Eine größere Differenzierung des Publikums bei der Angebotsgestaltung

Die Hauptzielgruppe für die museumspädagogischen Angebote waren auch im Jahr 2017 die Schulen, also Schülerinnen und Schüler im Klassenverband. Ca. 70% der Museen machen dieser Zielgruppe spezielle Angebote. Dabei gab es kaum Veränderungen zu 2007. Deutliche Zuwächse hat es im Vergleich aber im Bereich der Vermittlung für Individualbesuche gegeben. 

Mehr neue Medien bei der Bildungs- und Vermittlungsarbeit eingesetzt

Die wichtigsten und am häufigsten genannten Medien im Bereich der Bildungs- und Vermittlungsarbeit waren auch in 2017 Schautafeln und (Objekt-)Texte (74% aller beteiligten Museen). In weitaus mehr Museen als in 2007 wurden jedoch medial-gestützte Medien zur Vermittlung eingesetzt, z.B. computergestützte Medien, Filme, Audioguides (2017: 19%; 2007: 8%) oder Multimedia-Guides. Das Angebot von Printmedien zur Vermittlung ist dagegen tendenziell rückläufig, z.B. Führungsblätter. 

Weniger Frontalunterricht, dafür mehr Partizipation und Kommunikation mit dem Publikum 

Das meistgenannte Format im Bereich der Bildungs- und Vermittlungsarbeit war auch im Jahr 2017 die Führung. Mehr Museen als in 2007 gaben jedoch in 2017 an, dass sie Kurse anbieten würden, Kindergeburtstage oder Ferienprogramme ausrichteten. Die Zahl der Museen, die sehr individuelle Vermittlungsformate anboten und auf persönlichen Austausch setzten, hatte sich von 2007 zu 2017 verdoppelt. Als neue Formate wurde nach partizipativen Angeboten und der Beteiligung des Publikums bei Konzeptionen gefragt. Mehr als jedes zehnte Museum bietet auch partizipative Angebote. 

Prof. Dr. Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, äußert sich dazu für die Museen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz: „Es ist erfreulich, dass die Zahl der Museumsbesucher wieder zugelegt hat. Das zeigt doch, dass unsere Sammlungen unverändert attraktiv sind. Gleichwohl wissen wir, was zu tun ist, damit sich unsere Angebote behaupten. Museen müssen ihre Zielgruppen viel individueller ansprechen und auch jene erreichen, für die ein Museumsbesuch aus welchen Gründen auch immer nicht zum Alltag gehört. Unser Publikum will gewonnen werden. Nicht nur durch Vermittlung, sondern auch durch kluge, mitreißende und verständliche Ausstellungen.“ 

Besuchszahlen in Ausstellungshäusern 2017 sind gestiegen. 

Das Institut für Museumsforschung hat auch für 2017 wieder Ausstellungshäuser angeschrieben, die zwar keine eigenen Sammlungen besitzen, aber überwiegend nicht-kommerzielle Ausstellungen musealen Charakters zeigen. Von 477 Ausstellungshäusern sandten 367 den Fragebogen zurück (77%). Davon haben 329 Ausstellungshäuser für das Jahr 2017 insgesamt 6.901.250 Besuche gemeldet (gegenüber 6.252.751 in 2016). Diese Zahl ist in der Gesamtbesuchszahl der Museen nicht enthalten. Etwa 90% aller Sonderausstellungen in den Ausstellungshäusern waren Kunstausstellungen.

Weitere Informationen und Daten zur deutschen Museumslandschaft im Jahr 2017 sind der 104 Seiten umfassenden Publikation „Statistische Gesamterhebung an den Museen der Bundesrepublik Deutschland für das Jahr 2017“ zu entnehmen, die neben den Darstellungen zu den Museumsbesuchen nach Museumsart auch Informationen zu den einzelnen Bundesländern enthält. Die Publikation erscheint in der Reihe „Materialien aus dem Institut für Museumsforschung“, Heft 72 (2017) und steht ab Dezember 2018 unter http://www.smb.museum/museen-und-einrichtungen/institut-fuer-museumsforschung/home.html zum Download bereit. Eine gedruckte Publikation kann kostenlos angefordert werden (Institut für Museumsforschung, In der Halde 1, 14195 Berlin, Tel. 030/8301-460, Fax: 030/8301-504).

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news-8164 Thu, 13 Dec 2018 10:32:58 +0100 Das zentrale Empfangsgebäude auf der Museumsinsel Berlin ist fertig gebaut https://www.preussischer-kulturbesitz.de/pressemitteilung/article////pressemeldung-das-zentrale-empfangsgebaeude-auf-der-museumsinsel-berlin-ist-fertig-gebaut.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=221d2441eb020cd53a41de52d8d4bec4 In der James-Simon-Galerie findet heute (12 Uhr) in Anwesenheit von Kulturstaatsministerin Monika Grütters und des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Marco Wanderwitz, die feierliche Schlüsselübergabe statt. Das Haus wird in den kommenden Monaten eingerichtet und im Sommer 2019 eröffnet. Als zentrales Empfangsgebäude der Museumsinsel Berlin mit einer Nutzfläche von rund 4.600 Quadratmeter sorgt es dann für Information, Orientierung und Gastlichkeit. Ein rund 655 Quadratmeter großer Raum steht für Wechselausstellungen zur Verfügung. Und in einem Auditorium mit 300 Sitzplätzen können künftig Veranstaltungen stattfinden. Das Gebäude weist Ticket- und Infobereiche, Garderoben, Shop und Café auf und es hat eine wichtige Funktion bei der Verteilung der Besucherströme. Von der James-Simon-Galerie aus werden die Besucher direkt in den Rundgang Antike Architekturen im Pergamonmuseum gelangen sowie über die Archäologische Promenade in das Neue Museum. Das Gebäude ist auf der einzig zur Verfügung stehenden Freifläche der Museumsinsel nach Plänen von David Chipperfield Architects Berlin entstanden. Charakteristisch sind die große Freitreppe und die Kolonnaden aus extrem schlanken Stützen, die Elemente der umgebenden historischen Architektur aufgreifen. Das Haus ist Teil des Masterplans Museumsinsel, der 1999 beschlossen wurde, um das Unesco-Welterbe zu bewahren und gleichzeitig zu einem zeitgemäßen Museumskomplex umzugestalten.

Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die Bauherrin ist, sagt: „Der heutige Tag ist ein riesiger Schritt bei der Weiter-entwicklung der Museumsinsel Berlin ins 21. Jahrhundert. Für die meisten Besucher der Insel wird dies künftig die erste Adresse sein. Chipperfield ist mit diesem brillanten Entwurf die Vollendung der Museumsinsel gelungen. Deutlich in der Architektursprache unserer Zeit verbindet sich das Haus dennoch mit dem historischen Ensemble. Die James-Simon-Galerie wird den Namen des größten Mäzens in der Geschichte der Staatlichen Museen zu Berlin tragen.“

Minister Horst Seehofer sagt anlässlich der Schlüsselübergabe: „Die Museumsinsel gehört zum Weltkulturerbe. Für die Bundesregierung sind der Erhalt und die Erweiterung des Weltkulturerbes von zentraler kultur- und baupolitischer Bedeutung. Dieses neue Haus ist ein exzellentes Beispiel dafür, wie sich die Bundesbauverwaltung für den Erhalt, aber auch die zeitgemäße Erschließung der kulturellen Werte in Deutschland einsetzt.“

Kulturstaatsministerin Monika Grütters stellt fest: „Mit der James-Simon-Galerie erhält die Berliner Museumsinsel ein nicht nur funktional, sondern vor allem auch architektonisch überzeugendes Entrée zu den weltbedeutenden Sammlungen dieser Unesco-Weltkulturerbestätte. Das neue Eingangsgebäude empfängt Besucherinnen und Besucher mit einladender Geste und stimmt sie ein auf die Reise durch mehrere Jahrtausend Kunst- und Kulturgeschichte Europas und der Mittelmeerregion. Damit findet eine Idee ihre Vollendung, die schon vor fast 200 Jahren mit der Fertigstellung des Alten Museums geboren wurde. David Chipperfield hat für dieses Tor zu den Schätzen der Museumsinsel eine transparente, moderne Architektur geschaffen, die historische Elemente der großen Museumsbauten aufnimmt und sich gleichzeitig zum Stadtraum hin öffnet. Entstanden ist ein einladendes Besucherzentrum, das die Museen von Serviceaufgaben entlasten wird und sie damit in die Lage versetzt, ihre Räume ganz der Präsentation ihrer Weltklasse-Sammlungen zu widmen.“

Für David Chipperfield ist die James-Simon-Galerie ein Gebäude und zugleich ein öffentlicher Ort: „Seine Existenz verdankt der Bau seinen Funktionen und Einrichtungen für das museologische Programm, seine Aufgabe liegt jedoch darin, die stadträumlichen Beziehungen und den Zugang zur Museumsinsel zu reorganisieren. Seine Rolle ist weniger durch seine Funktion definiert als vielmehr durch seine Verantwortung als öffentliches Gebäude im Herzen der Stadt.“ Alexander Schwarz, Partner und Design Director, David Chipperfield Architects Berlin: „Die James-Simon-Galerie feiert die Zugänglichkeit der Museen und der Schätze, die sie bergen. Sie erweitert den öffentlichen Raum der Stadt ins Innere der Museumsinsel und lädt zum Spazieren ein. Dabei erscheinen Museen und Stadt in neuer räumlicher Beziehung. Mit Kolonnaden, Freitreppen und gebauter Topografie macht sich die neue Architektur Themen, welche die Museumsinsel bereits kennt, zu eigen.“

Petra Wesseler, Präsidentin des für das Projektmanagement verantwort-lichen Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung, betont: „Die Präzision und Sorgfalt im Detail der Bauausführung ist beeindruckend. Es hat sich bewährt, dass bereits im Vergabeverfahren zu den Betonwerksteinarbeiten großer Wert auf Nachweise zu Material- und Ausführungsqualitäten gelegt wurde. Die James-Simon-Galerie ist eine wahre Bereicherung für die Museumsinsel – funktional und gestalterisch.“ Sie übergibt heute den symbolischen Schlüssel an Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, der erklärt: „Mit der James-Simon-Galerie erhält die Museumsinsel Berlin ihr zentrales Eingangs- und Servicegebäude, womit der Masterplan Museumsinsel seiner Vollendung einen maßgeblichen Schritt näher kommt. „Wir laden unsere Besucherinnen und Besucher herzlich zur feierlichen Eröffnung des Gebäudes im Sommer 2019 ein.“ 

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news-8144 Wed, 28 Nov 2018 15:35:29 +0100 Fazit der Fachkonferenz „20 Jahre Washingtoner Prinzipien: Wege in die Zukunft“ https://www.preussischer-kulturbesitz.de/pressemitteilung/article////pressemeldung-fazit-der-fachkonferenz-20-jahre-washingtoner-prinzipien-wege-in-die-zukunft.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4203bcd42165239b7297754cc3029473 Eine internationale Tagung vom 26. bis 28. November 2018 in Berlin widmet sich der Umsetzung der Washingtoner Prinzipien zum Umgang mit NS-Raubgut seit deren Verabschiedung 1998. Die rund 800 Teilnehmer, darunter weltweit führende Fachleute, Organisationen, Überlebende des Holocaust und deren Nachfahren, evaluieren die Umsetzung der Prinzipien, die eine zentrale Rolle für die Rückgabe von NS-Raubgut weltweit spielen. Der Fokus der vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gemeinsam mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Kulturstiftung der Länder ausgerichteten und von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien geförderten Konferenz liegt aber auf dem Blick in die Zukunft, der Weiterentwicklung und Verbesserung. „Provenienzforschung ist ein wichtiger Teil unserer historischen Verantwortung und sollte selbstverständlicher Teil der Sammlungs- und Vermittlungsarbeit in Museen, Bibliotheken und Archiven sein. Damit werden die Einrichtungen ihrer Verpflichtung gerecht, die Aufarbeitung des NS-Unrechts auch an die folgenden Generationen weiterzugeben“, ist Gilbert Lupfer überzeugt. Er ist wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste, dem Hauptveranstalter der Konferenz.

Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, betont, dass trotz der Vielzahl der Fälle, die in den vergangenen 20 Jahren bearbeitet wurde, jeder einen individuellen Hintergrund hat: „Wir haben einerseits die Aufgabe, unsere Sammlungen systematisch zu prüfen. Gleichzeitig haben wir die Verpflichtung, uns jeden einzelnen Fall genau anzusehen. Und wir lernen aus jedem dieser Fälle: über unsere Geschichte – und dadurch eröffnen sich auch neue Ansätze für die Forschung. Aber vor allem lernen wir über die Schicksale der Entrechteten in der Zeit des Nazi-Terrors und über die Leben ihrer Nachfahren. Durch jedes Gespräch wächst auch bei uns das Verständnis für diese Familienschicksale weiter.“

Markus Hilgert, Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, unterstreicht : „Zur Aufarbeitung und Anerkennung des Unrechts, das jüdischen Bürgerinnen und Bürgern durch den gewaltsamen Entzug von Kulturgütern während der nationalsozialistischen Diktatur entstanden ist, bedarf es der Herstellung von Transparenz in Bezug auf die Sammlungsbestände einschließlich ihrer vollständigen Digitalisierung und umfassender und sorgfältiger Provenienzrecherchen. Dazu gehört ein Dialog auf Augenhöhe mit den Nachkommen der Geschädigten und die Bereitschaft, unrechtmäßig entzogene Kulturgüter zu restituieren.“

Im Ergebnis der Konferenz wird das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste die Suche nach den einstigen Eigentümern oder deren Erben zukünftig finanziell unterstützen. Um Nachfahren die Suche nach verlorenen Kulturgütern zu erleichtern, sollen sie kompetent beraten und begleitet werden. Die Forschungsdatenbank des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste wird einen Beitrag zu der geforderten besseren Dokumentation von Forschungsergebnissen leisten. Sie hilft auch bei der Vereinheitlichung der Terminologie (z.B. „NS-Raubgut“) und der internationalen Vernetzung der Provenienzforschung.

Zusätzliche Anstrengungen, die auf der Tagung gefordert wurden, sind zur Schaffung von mehr dauerhaften Stellen in kulturgutbewahrenden Einrichtungen erforderlich. Nur so kann die Nachhaltigkeit der Provenienzforschung in Museen, Bibliotheken und Archiven gewährleistet werden. Öffentliche Einrichtungen sollen durch die vollständige Digitalisierung aller Sammlungsbestände die Transparenz und Zugänglichkeit verbessern. Alle Einrichtungen sind darüber hinaus aufgefordert, die Ergebnisse der Provenienzforschung in der Vermittlungsarbeit von Museen, Bibliotheken und Archiven zu integrieren.

Am 28. November, genau 5 Tage vor dem Jahrestag der Verabschiedung der Washingtoner Prinzipien 1998, wird die Fachkonferenz „20 Jahre Washingtoner Prinzipien: Wege in die Zukunft“ mit ca. 900 Teilnehmern im Haus der Kulturen in Berlin zu Ende gehen.

Die gesamte Tagung wird demnächst in Form einer Videodokumentation auf der Website des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste online gestellt. Ausgewählte Interviews mit Teilnehmern sind auf der Website der Stiftung Preußischer Kulturbesitz verfügbar.

Die gesamte Tagung wird demnächst in Form einer Videodokumentation auf der Website des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste online gestellt. Ausgewählte Interviews mit Teilnehmern sind auf der Website der Stiftung Preußischer Kulturbesitz verfügbar.

Anlage: Ergebnisse der Konferenz „20 Jahre Washingtoner Prinzipien: Wege in die Zukunft“

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste Stiftung bürgerlichen Recht
Pressestelle
Humboldtstraße 12 | 39112 Magdeburg
Telefon +49 (0) 391 727 763 24
Telefax +49 (0) 391 727 763 6
presse@kulturgutverluste.de

Press Release in English

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2018 Pressemitteilung
news-8137 Thu, 22 Nov 2018 15:00:46 +0100 20 Jahre nach der Washingtoner Konferenz: SPK-Magazin widmet sich der Aufarbeitung des NS-Kunstraubs https://www.preussischer-kulturbesitz.de/pressemitteilung/article////pressemeldung-20-jahre-nach-der-washingtoner-konferenz-spk-magazin-widmet-sich-der-aufarbeitung-de.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=91a368377018a5c88e0452e3d01b8892 Stiftung restituierte über 350 Kunstwerke und mehr als 2000 Bücher – Magazin zeigt in Reportagen, Interviews und Porträts wie die Herkunft von Objekten erforscht wird und wie es zu fairen und gerechten Lösungen kommt Washington war eine Revolution“. So beschreibt der US-Diplomat Stuart Eizenstat im neuen SPK-Magazin die Konferenz, zu der die damalige US-Außenministerin Madeleine Albright im Jahr 1998 Vertreter von über 40 Staaten eingeladen hatte, um den nationalsozialistischen Kunstraub aufzuarbeiten. Die Unterzeichner einigten sich auf elf Prinzipien zum Umgang mit „NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut“. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat auf dieser Grundlage bis heute über 350 Kunstwerke und mehr als 2000 Bücher restituiert. 

Das neue SPK-Magazin, das dieser Tage erscheint, widmet sich in Reportagen, Interviews, Hintergrundberichten und Essays der ganzen Bandbreite der Forschungsarbeit und zeigt viele Beispiele von fairen und gerechten Lösungen, die oftmals zu Rückgaben an die Berechtigten führen. Online finden sich zahlreiche zusätzliche Interviews und die englische Version des Magazins:

https://www.preussischer-kulturbesitz.de/newsroom/dossiers-und-nachrichten/dossiers/magazin-ns-raubkunst.html

Die Aufarbeitung des nationalsozialistischen Kunstraubs ist immer noch nicht abgeschlossen, auch wenn in den letzten Jahren viel passiert ist. Das SPK-Magazin erscheint zur Folgekonferenz des Washingtoner Treffens Ende November in Berlin und will Bilanz über bisherige Forschung und Rückgaben ziehen, aber vor allem zeigen, was wir für die Zukunft brauchen: Transparenz, Vernetzung, Vermittlung“, sagt Stiftungspräsident Hermann Parzinger. Ohne das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz, das die SPK seit 2014 bei ausgewählten Projekten unterstützt, hätte das Magazin nicht realisiert werden können.

Nicola Kuhn zeichnet in ihrem Text  die Entwicklung des „Bewusstseinsprozesses“ der Museen nach der Washingtoner Konferenz nach. Ralf Hanselle unternimmt eine Spurensuche auf der Schwäbischen Alb, um an das Schicksal der jüdischen Sammlerfamilie Saulmann zu erinnern, die 1936 von den Nazis vertrieben und beraubt wurde. Aus ihrer Sammlung stammt das Relief „Drei Engel mit dem Christuskind“ aus dem 15. Jahrhundert, das im Bode-Museum identifiziert werden konnte, und schließlich restituiert und für die Sammlung zurückgekauft wurde. Julien Chapuis stellt diese ungewöhnliche Sakralskulptur vor.

Über Provenienzforschung in der Staatsbibliothek zu Berlin spricht Michaela Scheibe und schildert die Dimensionen der Aufarbeitung: „Wenn ich mit zehn Mitarbeitern hundert Jahre arbeiten würde, dann könnten wir das schaffen.“ Auch Gilbert Lupfer vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste spricht sich im SPK-Magazin dafür aus, Provenienzforschung als dauerhafte Aufgabe zu verankern: „Kurzfristige Projekte allein können diese Mammutaufgabe nicht lösen.“ Die Juristin Sophie Schönberger plädiert in einem Gastbeitrag an den Bundestag, den NS-Verfolgten und ihren Erben mit einem Restitutionsgesetz entgegenzukommen: „Damit würde das Parlament auch noch einmal ausdrücklich anerkennen, dass es Verantwortung für das nationalsozialistische Unrecht übernimmt und zu seiner Wiedergutmachung beitragen will.“

Sven Felix Kellerhoff zeigt am Beispiel des großen Berliner Verlegers Rudolf Mosse, wie deutsche Institutionen mit den Nachfahren von Opfern des NS-Kunstraubs in einer öffentlich-privaten Partnerschaft zusammenarbeiten und gemeinsam eine der wichtigsten Kunstsammlungen rekonstruieren. Berthold Seewald  blickt auf Kunstwerke aus Görings Landsitz Carinhall, die bei der Suche nach Fremdbesitz in der Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin identifiziert werden und immer noch Fragen aufgeben. Das Heft wird abgerundet mit einer beispielhaften Bildstrecke zu „fairen und gerechten Lösungen“ aus den vergangenen zwanzig Jahren – von einem spätmittelalterlichen Alabasterrelief aus der Sammlung Fuld bis zum „Selbstbildnis mit gelbem Hut“ von Hans von Marées aus der Sammlung Silberberg.  

Das SPK-Magazin wird herausgegeben von der Abteilung Medien und Kommunikation der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Das Heft, das mit dem Verlag Res Publica realisiert wurde, liegt am 22. November 2018 dem Kunstmagazin „Monopol“, am 29. November 2018 dem Politikmagazin „Cicero“ und am 31. November 2018 in Teilauflagen des „Tagesspiegel und der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ bei. Pressexemplare unter pressestelle@hv.spk-berlin.de

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Pressemitteilung 2018