Pressemitteilungen der SPK - Stiftung Preußischer Kulturbesitz https://www.preussischer-kulturbesitz.de Pressemitteilungen der SPK - Stiftung Preußischer Kulturbesitz de Stiftung Preußischer Kulturbesitz Sat, 18 Aug 2018 12:31:08 +0200 Sat, 18 Aug 2018 12:31:08 +0200 TYPO3 news-6625 Tue, 10 Jul 2018 21:27:44 +0200 US-Verfahren um Welfenschatz: Berufungsgericht hat über Zulässigkeit der Klage gegen SPK und Bundesrepublik Deutschland entschieden https://www.preussischer-kulturbesitz.de/pressemitteilung/article////pressemeldung-us-verfahren-um-welfenschatz-berufungsgericht-hat-ueber-zulaessigkeit-der-klage-gegen.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8271641c39ad160563e7bbecb89436bb Die Klage gegen die SPK auf Herausgabe des Welfenschatzes wurde vom U.S. Court of Appeals zugelassen, gegen die Bundesrepublik Deutschland abgewiesen. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz wird nun die weiteren Möglichkeiten prüfen. Im Februar 2015 wurde bei einem U.S.-amerikanischen Bundesbezirksgericht, dem U.S. District Court for the District of Columbia in Washington, D.C., eine Klage auf Herausgabe des Welfenschatzes eingereicht (Philipp and Stiebel vs. Federal Republic of Germany and Stiftung Preußischer Kulturbesitz). Die SPK ist der Ansicht, dass diese Klage nicht vor ein U.S.-amerikanisches Gericht gehört. Sie hatte daher mittels einer „Motion to Dismiss“ beantragt, die Klage abzuweisen. Am 31. März 2017 hat das Gericht diesem Antrag in einigen Punkten stattgegeben, die Klage aber in anderen Punkten für zulässig erklärt. Die SPK hat dagegen im April vergangenen Jahres Berufung eingelegt. Heute hat das U.S. Bundesberufungsgericht für den Bundeskreis Columbia darüber entschieden und den U.S. District Court angewiesen, die Klage gegen die Bundesrepublik Deutschland abzuweisen, gegen die SPK hingegen zuzulassen.

„Die SPK war und ist der Auffassung, dass dieser Fall nicht vor ein U.S.-amerikanisches Gericht gehört, und wir sind wie bisher überzeugt, dass die Klage auch in der Sache unbegründet ist, da der Verkauf des Welfenschatzes vor über 80 Jahren kein NS-verfolgungsbedingter Zwangsverkauf war,“ sagte Hermann Parzinger, Präsident der SPK. „Die Frage, ob der Welfenschatz NS-Raubgut ist, wurde bereits vor der deutschen „Beratenden Kommission“ verhandelt, die 2014 zu dem Schluss kam, dass sie eine Rückgabe nicht empfehlen könne.“

Die SPK und ihre Anwälte werden sich die Entscheidung des Gerichtes genau ansehen und die weiteren Möglichkeiten prüfen.

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz setzt sich nachdrücklich für faire und gerechte Lösungen bei der Restitution von NS-Raubgut ein. Seit 1999 hat die SPK mehr als 50 Restitutionsbegehren bearbeitet und dabei mehr als 350 Kunstwerke und mehr als 1000 Bücher an die Berechtigten zurückgegeben. Darunter waren eine Zeichnung von Vincent van Gogh, eine Arbeit von Munch und „Der Watzmann“ von Caspar David Friedrich. Deutsche Museen und Einrichtungen insgesamt haben mehr als 14 300 Objekte als NS-Raubkunst zurückgegeben.

Die SPK wird in dem U.S.-Verfahren von der Kanzlei Wiggin and Dana vertreten.

Weiterführende Links

Dossier Welfenschatz

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Pressemitteilung
news-6596 Tue, 03 Jul 2018 11:19:10 +0200 Humboldt Lab Tanzania – Geteilte Objektgeschichten https://www.preussischer-kulturbesitz.de/pressemitteilung/article////pressemeldung-humboldt-lab-tanzania-geteilte-objektgeschichten.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=bbd958e0da4fd7c2d059bc866f8d58cf Seit 2016 läuft am Ethnologischen Museum der Staatlichen Museen zu Berlin das Projekt „Humboldt Lab Tanzania“ und das damit inhaltlich eng verknüpfte Provenienzforschungsprojekt „Tansania–Deutschland: Geteilte Objektgeschichten?“. Dabei arbeitete das Museum gemeinsam mit Akteu-ren aus Tansania zu Objektgeschichten der Sammlung in Berlin. Im Fokus standen Bestände, die im Kontext gewaltsamer Aneignungen und kolonialer Kriege in das Museum gelangten Zum Abschluss des „Humboldt Lab Tanzania“ erschien vor wenigen Tagen die dreisprachige Publikation „Humboldt Lab Tanzania. Objekte aus den Kolonialkriegen im Ethnologischen Museum, Berlin – Ein tansanisch-deutscher Dialog“, hg. von Lili Reyels, Paola Ivanov und Kristin Weber-Sinn (Reimer Verlag; ISBN 978-3-496-01591-8; 59,00 Euro).

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Humboldt Lab Tanzania

Ausgangspunkt für das „Humboldt Lab Tanzania“ ist die Bearbeitung der Geschichte der Tansania-Sammlung und ihrer Objekte in Kooperation mit tansanischen Künstlerinnen und Künstlern, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Akteuren aus den Herkunftsgesellschaften der Objekte. Das Projekt wird im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes gefördert und setzt sich hauptsächlich mit im Zuge der Kolonialkriege angeeigneten Objekten, insbesondere der im Maji-Maji-Krieg erbeuteten Objekte, auseinander.

Wissenschaftler der Universität Dar es Salaam (Tansania) führten eine kurze Feldforschung an den Herkunftsorten ausgewählter Objekte durch. Eine tansanische Künstlergruppe besuchte das Ethnologische Museum in Berlin und dessen Depots und setzte sich anschließend als artists in resi-dence in Ateliers des Nafasi Art Space in Dar es Salaam mit möglichen (Re-)Präsentationsformen sensibler Objekte auseinander. Raum für einen Austausch von Perspektiven und Standpunkten bot auch eine Auftaktkon-ferenz am Goethe-Institut in Dar es Salaam im November 2016. In Zu-sammenarbeit mit dem National Museum and House of Culture in Dar es Salaam wurden Anfang des Jahres 2017 die aus der bisherigen Projekt-arbeit resultierenden Erkenntnisse, Perspektiven und künstlerische Arbeiten in der Wanderausstellung „Living Inside the Story – Humboldt Lab Tanzania“ unter anderem im National Museum and House of Culture, an der University of Dar es Salaam und im Maji Maji Memorial Museum in Songea präsentiert. Die Ergebnisse sind in einer dreisprachigen Publikation beim Reimer Verlag erschienen und werden auch in die Präsentation des deutschen Kolonialismus in Ostafrika im Humboldt Forum einfließen.

  • Projektleitung: PD Dr. Paola Ivanov (Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin)
  • Kuratorin, Projektleit. in Tansania: Dr. Lili Reyels (Dar es Salaam/Berlin)
  • Kooperationspartner: Bookstop Sanaa: Visual Art Library & Creative Learning Space in Dar es Salaam; University of Dar es Salaam; National Museum and House of Culture, Dar es Salaam, Maji Maji Museum, Son-gea; Goethe-Institut Tansania
  • Projektförderung: Kulturstiftung des Bundes im TURN – Fonds für künstle-rische Kooperationen zwischen Deutschland und afrikanischen Ländern

Pressebilder: www.preussischer-kulturbesitz.de/newsroom/presse/pressebilder.html

Pilotprojekt: Tansania–Deutschland: Geteilte Objektgeschichten?

Das Pilotprojekt „Tansania–Deutschland: Geteilte Objektgeschichten?“ soll ein Rahmenkonzept für die Erforschung der Provenienz problembeladener, insbesondere in der Kolonialzeit gesammelter Bestände entwickeln. In dem Projekt wurde mit der Untersuchung ausgewählter Bestände der etwa 10.000 Objektnummern umfassenden Sammlung aus dem heutigen festländischen Tansania begonnen. Die zu erforschenden Bestände wurden aufgrund ihrer künftigen Präsentation im Humboldt Forum und/oder ihrer Repräsentativität für verschiedene Formen des Sammelns ausgewählt. Zunächst lag der Fokus auf Objekten, die im Kontext gewaltsamer Aneignungen und kolonialer Kriege in das Museum gelangten.

Ausgangspunkt war zunächst die klassische Fragestellung der Prove-nienzforschung: Welche Biographien haben die Objekte? Wer waren die Vorbesitzer und eventuelle Zwischenhändler? Wie sind die jeweiligen Objekte in den Besitz des Museums gelangt? Dabei stellt sich auch die Frage nach der Rolle und Bedeutung von Objekten in den kolonialen Be-gegnungen und Machtbeziehungen. Vor dem Hintergrund der Gewaltför-migkeit der deutschen Kolonialherrschaft sollte zugleich deren Brüchigkeit und die Handlungsmacht der AfrikanerInnen stets mitgedacht werden. In einem zweiten Schritt fragt das Projekt, wie sich diese Sinngebungen der Objekte historisch im Laufe der kolonialen und postkolonialen Zeit auf den verschiedenen involvierten Seiten verändert haben. Dementsprechend sollte die Bearbeitung der Geschichte der Tansania-Sammlung in Kooperation mit tansanischen PartnerInnen erfolgen. Dank des Humboldt Lab Tanzania konnten mögliche Formate der Kooperation erprobt werden. Bereits zum zweiten Mal sind auch zwei curators in residence aus Tansania für einige Wochen im Ethnologischen Museum zu Gast. Ziel einer zweiten Projektphase sind eine gemeinsame Forschungsarbeit in deutsch-tansanischen Teams sowie die Präsentation der Forschungsergebnisse in Form einer interaktiven Online-Datenbank.

  • Projektleitung: PD Dr. Paola Ivanov (Ethnologisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin)
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Kristin Weber-Sinn (Ethnologisches Mu-seum, Staatliche Museen zu Berlin), Museologe: Hendryk Ortlieb (Ethno-logisches Museum, Staatliche Museen zu Berlin)
  • Kooperationspartner: University of Dar es Salaam, Department of History; National Museum and House of Culture, Dar es Salaam, Tansania
  • Projektförderung: Kuratorium Preußischer Kulturbesitz
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news-6595 Tue, 03 Jul 2018 11:07:16 +0200 Deutsch-Amerikanisches Austauschprogramm zur Provenienzforschung: Jetzt für 2019 bewerben! Und: Save the Date für München im Oktober 2018 https://www.preussischer-kulturbesitz.de/pressemitteilung/article////pressemeldung-deutsch-amerikanisches-austauschprogramm-zur-provenienzforschung-jetzt-fuer-2019-bew.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=05322ecb653c7823891f10710c95eab7 Der Deutsch-Amerikanische Austausch zur Provenienzforschung geht nach dem kommenden Herbstreffen in München in sein drittes Jahr. Bis zum 28. September 2018 können sich Interessierte für 2019 bewerben. Der „Deutsch-Amerikanische Austausch zur Provenienzforschung / Ger-man-American Provenance Exchange Program for Museum Professionals (PREP)“ soll in beiden Ländern dazu beitragen, die Methoden und Kompetenzen der Provenienzforschung zu erweitern und somit die Suche nach NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut zu unterstützen. Das dreijährige Programm richtet sich an Provenienzforscher, Kuratoren, Archivare und weitere Museumsfachleute. Auch Doktoranden und Volontäre an Museen sind eingeladen, am Austauschprogramm teilzunehmen. Die Teilnehmer jedes Jahrgangs treffen sich zu jeweils einem Workshop in den Vereinigten Staaten und einem in Deutschland (2019: Dresden / Washington).

Nach einem erfolgreichen Treffen am Getty Research Institute im Frühjahr 2018 wird das diesjährige Herbsttreffen in München vom Zentralinstitut für Kunstgeschichte ausgerichtet. Im Rahmen des Workshops werden einige öffentliche Veranstaltungen stattfinden:

  • Montag, 8.10.2018, 17.30: Framing the Monuments Men: Past and Present (Bayerische Amerika-Akademie)
  • Mittwoch, 10.10.2018, ca. 14 bis 18 Uhr: Kolloquium (Zentralinstitut für Kunstgeschichte); 18 Uhr: Podiumsdiskussion (NS-Dokumentationszentrum)
  • Freitag, 12.10.2018, 16-18 Uhr: Podiumsdiskussion „Challenges of Current and Future Transnational Provenance Research / Tracing Shared Heritage“ (Haus der Kulturinstitute/Zentralinstitut für Kunstgeschichte)

Bericht aus Los Angeles:

Mehr Informationen zu PREP und zum Bewerbungsverfahren:

www.preussischer-kulturbesitz.de/schwerpunkte/wissenschaft-und-forschung/forschungsunterstuetzung/austauschprogramm-zur-provenienzforschung.html

Organisatoren:

• Stiftung Preußischer Kulturbesitz (Zentralarchiv der Staatlichen Museen zu Berlin)

• Smithsonian Institution, Washington, USA (Smithsonian Prove-nance Research Initiative)

Projektpartner:

• Staatliche Kunstsammlungen Dresden

• Zentralinstitut für Kunstgeschichte München

• Metropolitan Museum of Art, New York

• Getty Research Institute, Los Angeles

• Deutsches Zentrum Kulturgutverluste (Beratender Teilnehmer)

Förderung: Das Projekt wird durch das Transatlantik-Programm der Bun-desrepublik Deutschland aus Mitteln des European Recovery Program (ERP) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) geför-dert. PREP wird ebenfalls gefördert von der Beauftragten der Bundesre-gierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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news-6594 Tue, 03 Jul 2018 10:57:09 +0200 Dagmar Korbacher wird Direktorin des Berliner Kupferstichkabinetts – Karen Tieth wird Leiterin der bpk-Bildagentur https://www.preussischer-kulturbesitz.de/pressemitteilung/article////pressemeldung-dagmar-korbacher-wird-direktorin-des-berliner-kupferstichkabinetts-karen-tieth-wird.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8e3af5e4677d4de818eb7ee11f4cf80c Zum ersten Mal in der Geschichte dieser Institutionen stehen Frauen an der Spitze. Der Stiftungsrat der Stiftung Preußischer Kulturbesitz beschloss in seiner gestrigen Sitzung, die Kunsthistorikerin Dagmar Korbacher zur Direktorin des Kupferstichkabinetts zu berufen. Sie folgt ab 1. November 2018 auf Heinrich Schulze Altcappenberg, der das Kupferstichkabinett von 2002 bis 2017 leitete. Seit Mai 2017 hat Holm Bevers das Amt kommissarisch inne.

Dagmar Korbacher studierte Kunstgeschichte, Italienische Literaturwissenschaft und Klassische Archäologie in Eichstätt und Mailand und promovierte 2005. Nach beruflichen Stationen am Germanischen National-museum Nürnberg und am Auktionshaus Christie’s in Amsterdam ist sie seit 2006 bei den Staatlichen Museen zu Berlin tätig, seit 2010 als Wissenschaftliche Referentin am Kupferstichkabinett für italienische, französische und spanische Kunst vor 1800. Sie verantwortete dort vielbeachtete Ausstellungen, unter anderem zu druckgraphischen Serien des 18. Jahrhunderts „Am Rande der Vernunft“ (2012), den Zeichnungen Botticellis zu Dantes Göttlicher Komödie und den Schätzen der Sammlung Hamilton (2015 in Berlin, 2016 in der Courtauld Gallery, London). 

„Ich bin überaus glücklich, mit Dagmar Korbacher eine fachlich so exzellente Kollegin für die Leitung unserer weltberühmten Graphiksammlung gewonnen zu haben“, so Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staat-lichen Museen zu Berlin. „Als langjährige Mitarbeiterin des Kupferstichka-binetts ist sie mit der Sammlung bestens vertraut und international hervorragend vernetzt. Zugleich gilt mein Dank Holm Bevers, der als kommissarischer Direktor das Kupferstichkabinett noch bis zum 31. Oktober 2018 leiten wird.“ Dagmar Korbacher: „Ich freue mich sehr auf die ehrenvolle Aufgabe, dieses unvergleichliche Museum mit seinem unerschöpflichen Bilderschatz in die Zukunft zu führen. Wir wollen uns stärker für das Publikum öffnen und auch jüngere Besucherinnen und Besucher für die Kunst auf Papier in all ihren Facetten begeistern.“

Das 1831 gegründete Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin ist das größte Museum der Graphischen Künste in Deutschland und zählt zu den vier bedeutendsten Einrichtungen seiner Art weltweit. Etwa 650.000 Werke der Zeichenkunst und der Druckgraphik aller Schulen, illuminierte Handschriften und illustrierte Bücher sowie weitere künstlerische Arbeiten vom Mittelalter bis in die Gegenwart befinden sich in seiner Sammlung. Die Bestände bilden einen Zeitraum von etwa 1000 Jahren europäischer, in jüngerer Zeit auch internationaler Kunst-, Kultur- und Bildgeschichte ab.

Der Stiftungsrat der SPK traf gestern eine weitere Personalentscheidung:  Karen Tieth, derzeitig Senior Manager Rights and Acquisitions bei der Axel Springer Syndication GmbH, wird ab Januar 2019 die Leitung der bpk-Bildagentur übernehmen. Sie folgt damit Hanns-Peter Frentz nach, der seit Juli 2004 die Institution leitet. 

Karen Tieth hat ihr Studium der Germanistik, Publizistik und Kunstgeschichte an der FU Berlin abgeschlossen. Ihre berufliche Laufbahn begann sie im Lektorat/Marketing /Vertrieb der FAB GmbH & Co KG. 1995 wechselte sie zum Ullstein Bilderdienst und übernahm dort im Jahr 2000 eine leitende Position im Vertrieb. Sie besitzt exzellente Kenntnisse zur gesamten Prozesskette der Vermarktung, aber auch zur Content-Erschließung, zum Urheber- und Vertragsrecht sowie zu branchenspezifi-schen IT-Systemen und Vertriebskanälen. Barbara Schneider-Kempf, Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin, bei der die bpk-Bildagentur organisatorisch angesiedelt ist, betont: „Karen Tieth verfügt über zwanzig Jahre Erfahrung im Fotomarkt, sie hat sehr gute Kontakte in der internationalen Branche und zu den wichtigen Kunden. Sie bringt einen reichen Schatz an Erfahrung mit, mit der sie diese Institution an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft weiterentwickeln kann.“ Karen Tieth hat sich zum Ziel gesetzt, das Profil der bpk-Bildagentur als Agentur mit Beständen, deren Rechte geklärt sind, auszubauen und weitere exklusive Partner im In- und Ausland zu gewinnen. 

Die bpk-Bildagentur behandelt als zentraler Mediendienstleister aller Ein-richtungen der SPK Anfragen gewerblicher Bildnutzer und ist darüber hinaus als „Bildportal der Kultureinrichtungen“ eine nationale öffentlich-rechtliche Vertriebsplattform für digitalisierte Kulturschätze von Museen, Bibliotheken, Archiven national und international. Sie besitzt mit über 12 Millionen Fotografien eine der größten zeitgeschichtlichen Fotosammlungen in Europa. Bei einem großen Teil ihrer Fotografien verfügt die Agentur über die ausschließlichen Nutzungsrechte. 

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news-4809 Fri, 22 Jun 2018 09:25:44 +0200 Kulturerbe stärkt Europa – Berliner Appell des European Cultural Heritage Summit https://www.preussischer-kulturbesitz.de/pressemitteilung/article////pressemeldung-kulturerbe-staerkt-europa-berliner-appell-des-european-cultural-heritage-summit.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=aa03db9b08bfb16393dc1d0007ca0c70 Die Bedeutung des kulturellen Erbes für die Zukunft Europas soll gestärkt werden. Dazu haben die Veranstalter des European Cultural Heritage Summits den „Berlin Call to Action“ formuliert und heute in Berlin präsentiert, nachdem das Thema in hochkarätig besetzten Podien diskutiert wurde. Namhafte öffentliche wie private Kulturerbe-Akteure aus ganz Europa nahmen an dem Gipfel ebenso teil wie politische Entscheidungsträger wie Tibor Navracsics, EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, Karl-Heinz Lambertz, Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen, Luca Jahier, Präsident des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses und Françoise Nyssen, französische Kulturministerin. Der Berliner Appell ist ein wesentlicher Beitrag zur „Neuen europäischen Agenda für Kultur“ und dem „Aktionsplan für Kulturerbe", die derzeit durch die Europäische Kommission vorbereitet werden. Er ruft dazu auf, die Potenziale des reichen und vielfältigen Kulturerbes in Europa besser zu nutzen. Um ein starkes europäisches Zusammengehörigkeitsgefühl zu befördern, sollte das Projekt Europa  künftig auf mehr als auf Wirtschafts-, Finanz- und Sicherheitspolitik basieren.  

Im Hinblick auf die 2019 beginnende neue Legislatur des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission sollen die identitätsstiftenden Potenziale des Kulturerbes stärker als bisher in den politischen Diskurs einfließen. Ziel ist die gemeinschaftliche Realisierung eines konkreten Aktionsplans zur Förderung des Kulturerbes und seiner Vermittlung, besonders an die Jugend, sowie die stärkere Vernetzung und Bündelung von Wissen und fachlicher Expertise zum Kulturerbe auf staatlicher und zivilgesellschaftlicher Ebene.

Tibor Navracsics, EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, sagte: „Das Europäische Kulturerbejahr will Kultur und kulturelles Erbe in den Mittelpunkt unseres täglichen Lebens stellen, unser Kulturerbe allen zugänglich machen, damit jeder es entdecken kann. Das gibt uns den Schwung, den wir brauchen, um sicherzustellen, dass Kultur und kulturelles Erbe weiterhin die politische Aufmerksamkeit und die finanziellen Mittel erhalten, die sie verdienen. Erst letzten Monat habe ich meinen Vorschlag für eine neue Europäische Kulturagenda vorgestellt. Ziel: die Schubkraft von Kultur für Wirtschaftswachstum und soziale Entwicklung optimal einzusetzen. Natürlich brauchen große Ambitionen eine ausreichende Finanzierung. Ich bin sehr stolz darauf, dass die Europäische Kommission vorgeschlagen hat, das EU-Programm für den Kultur- und Kreativsektor "Kreatives Europa" in der Finanzperiode nach 2020 zu stärken, und das Budget hierfür auf 1,85 Milliarden Euro anzuheben und zähle auf starke Unterstützung aus Deutschland für diesen Vorschlag in den anstehenden Verhandlungen.“

Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und Präsidentin des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz (DNK) sagte: „Das gemeinsame kulturelle Erbe in seiner beeindruckenden Vielfalt verdeutlicht Verbindungslinien in Europa über Grenzen und über Jahrhunderte hinweg. Die Bewahrung und Vermittlung kulturellen Erbes ist eine wichtige Basis, um die europäische Integration auf ein breiteres Fundament zu stellen und damit dem europäischen Gedanken neuen Schwung zu geben. Der Berliner Appell benennt konkrete Handlungsfelder: Das Kulturerbe soll – insbesondere vor dem Hintergrund der Neuausrichtung der EU-Kulturpolitik – verstärkt als besonderer Reichtum wahrgenommen werden, dessen Potential in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Umwelt und Bildung noch längst nicht ausgeschöpft ist. Zudem soll künftig eine permanente europäische Kulturerbe-Plattform geschaffen werden, damit die Vernetzung von Einrichtungen, Ideen und Projekten auch über das Kulturerbejahr 2018 hinaus weiter vorangetrieben wird.“

Hermann Parzinger, Präsident Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) und Geschäftsführender Präsident von Europa Nostra erklärte dazu: „Wir wollen stärker als bisher den Blick auf die europäische Dimension unseres Kulturerbes lenken. Denn Europa ist eben nicht eine reine Zweckgemeinschaft. Ich bin fest davon überzeugt, dass unser Kulturerbe einen entscheidenden Beitrag leisten kann, wenn es darum geht, unser Selbstverständnis als Europäer zu stärken. Viele unserer  Bauten, Denkmäler, Kunstwerke, Alltagsobjekten und vieles mehr erzählen eben auch eine europäische Geschichte und führen uns unsere gemeinsamen Wurzeln vor Augen. Mit dem Kulturerbe-Gipfel ist deutlich geworden, dass die europäischen Institutionen inklusive der EU-Kommission die strategische Bedeutung von Kultur für die Weiterentwicklung Europas erkannt haben und es ist ermutigend, dass sie dies durch den Vorschlag für den neuen Finanzrahmen unterstreichen wollen. Es ist eine Investition in die Zukunft Europas!“

Der wichtigste Tag des Kulturerbegipfels schließt mit der Verleihung des EU-Preises für das Kulturerbe/ Europa Nostra Award in Anwesenheit von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. EU-Kommissar Tibor Navracsics und Plácido Domingo, Präsident von Europa Nostra werden die sieben Grand Prix Gewinner 2018 verkünden. Die offizielle Pressemitteilung wird ab 21:00 Uhr auf der Website von Europa Nostra zur Verfügung gestellt werden: www.europanostra.org/2018-grand-prix-winners-announced

Der European Cultural Heritage Summit unter dem Motto „Sharing Heritage – Sharing Values“ ist mit mehr als 60 öffentlichen und Fachveranstaltungen das europaweit größte Event im Europäischen Kulturerbejahr 2018. Der Summit – unterstützt durch die Europäische Kommission, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa – wird federführend organisiert durch das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz (DNK), die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) und Europa Nostra.

Der „Berlin Call to Action“ kann hier heruntergeladen werden.

Hier finden Sie das gesamte Summit-Programm

Mehr Information:

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Pressemitteilung 2018
news-4806 Thu, 21 Jun 2018 10:33:11 +0200 Museum für Islamische Kunst erhält großzügige Förderung durch die Alwaleed Philanthropies https://www.preussischer-kulturbesitz.de/pressemitteilung/article////pressemeldung-museum-fuer-islamische-kunst-erhaelt-grosszuegige-foerderung-durch-die-alwaleed-philanthro.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=25f4e41c3f040c94be88860fc307d2c1 Die Stiftung Alwaleed Philanthropies unterstützt in den kommenden zehn Jahren die künftige Dauerausstellung des Museums für Islamische Kunst im sanierten Pergamonmuseum, Vermittlungsformate, kulturelle Bildung an Schulen und das Projekt „Multaka“ Das Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin hat eine großzügige Förderung der Alwaleed Philanthropies mit Sitz in Riad (Saudi-Arabien) erhalten. Über einen Zeitraum von zehn Jahren sollen die Bereiche Ausstellungsentwicklung und kulturelle Bildung gefördert werden. Neben dem Erwerb von Objekten, die den Bezug der Sammlung zur Gegenwart erschließen, sollen die Mittel der künftigen Dauerausstellung im sanierten Pergamonmuseum zugutekommen. Ebenso soll die Entwicklung von neuen Vermittlungsformaten vorangetrieben und die kulturelle Bildung an Schulen wie im Museum weiter ausgebaut werden. Auch das mehrfach ausgezeichnete Projekt „Multaka – Treffpunkt Museum“ wird damit unterstützt.

„Für die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist die Zusammenarbeit mit Ländern der islamischen Welt seit Jahren ein wichtiger Faktor im internationalen Kulturaustausch. Gerade das Museum für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin engagiert sich im weltweiten Kulturerbeschutz und kümmert sich intensiv um die Kultur der Herkunftsorte. Wir freuen uns, dass wir dank Alwaleed Philanthropies aus Saudi-Arabien künftig weiterhin daran arbeiten können, kulturelles Verständnis durch Bildung zu schaffen“, sagt Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. 

„In den Bereichen Kulturerbeschutz, Archivierung und Restaurierung wurden zahlreiche Projekte und gemeinsame Fortbildungen ins Werk gesetzt. Die Förderung der Alwaleed Philanthropies ist ein Ausdruck der langjährigen partnerschaftlichen Zusammenarbeit besonders auch mit arabischen Ländern. Wir freuen uns, dass die wichtige Arbeit des Museums für Islamische Kunst damit auch für die Zukunft gesichert und weiterentwickelt werden kann“, sagt Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin. 

Lamia Bint Majed Saud AlSaud, die Direktorin von Alwaleed Philanthropies, betont: „Unser Ziel in diesem Projekt ist es, durch Bildung kulturelle Verständigung zu schaffen, weitere Möglichkeiten der Bildung für Kinder zu bieten, bei denen wichtige Erfahrungen und Schritte für die zukünftige Entwicklung ihrer Persönlichkeit gefördert werden. Dieses Projekt wird nicht nur die interreligiöse und interkulturelle Arbeit von AP ergänzen, sondern auch die anderen Schwerpunkte von AP direkt tangieren, nämlich die Stärkung von Frauen und Jugendlichen, die Entwicklung von Gemeinschaft und die Bereitstellung von Katastrophenhilfe. Außerdem wollen wir Synergien mit unseren nationalen Initiativen schaffen."

„Wir sind froh, mit Alwaleed Philanthropies einen Partner gefunden zu haben“, so Stefan Weber, Direktor des Museums für Islamische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin. „Die Stiftung hat sich jenseits der politisch schwierigen und wechselhaften Lage im Nahen Osten kulturelle und karitative Ziele auf die Fahnen geschrieben – und wird auch in Zukunft diese Arbeit fortsetzten. In einer Welt wachsender populistischer und extremistischer Strömungen können solche Partnerschaften zur Stützung offener Selbst- und Fremdbilder beitragen – ob im Nahen Osten oder Europa.“ 

Alwaleed Philanthropies

Die wohltätige Stiftung des saudischen Geschäftsmanns al-Walid ibn Talal mit Sitz in Riad unterstützt und initiiert Projekte auf der ganzen Welt. Sie arbeitet mit einer Reihe von wohltätigen und staatlichen Organisationen zusammen, um Armut zu bekämpfen, Frauen und Jugendliche zu fördern, Gemeinschaften zu entwickeln, Katastrophenhilfe zu leisten und kulturelles Verständnis durch Bildung zu schaffen. Mit ihren Partnern zielt sie darauf ab, Brücken für eine tolerante und offene Welt zu bauen. So wurden akademische Zentren an Spitzenuniversitäten in den Vereinigten Staaten, im Nahen Osten und Europa gefördert und der Louvre in Paris unterstützt. Eine der Prioritäten von Alwaleed Philanthropies in den nächsten Jahren ist die Unterstützung von Frauenförderungsprojekten in Saudi-Arabien und darüber hinaus. Turquoise Mountain ist ein Beispiel für eine Initiative in Saudi-Arabien, die sich auf die wirtschaftliche Stärkung von Frauen konzentriert. Durch die gezielte Förderung weiblicher Handwerkerinnen wird die wirtschaftliche Selbständigkeit gestärkt.

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Pressemitteilung 2018
news-4799 Wed, 20 Jun 2018 10:30:35 +0200 SPK – Das Magazin zeigt die neue Berliner Mitte https://www.preussischer-kulturbesitz.de/pressemitteilung/article////pressemeldung-spk-das-magazin-zeigt-die-neue-berliner-mitte.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b6e600ba39faf0f909bcf9d94177dfde Humboldt Forum, James-Simon-Galerie, der Interimsbau für das Pergamonmuseum, Staatsbibliothek Unter den Linden, Debatten um die Bauakademie: Die Mitte Berlins verändert sich. Ein neues Magazin fragt, wie Gegenwart und Zukunft des historisch gewachsenen Zentrums aussehen. Unter dem neuen Titel „SPK – Das Magazin“ erscheint Ende Juni ein Heft, das sich ausschließlich der neuen Berliner Mitte widmet. Kurz vor der Fertigstellung des Humboldt Forums und der James-Simon-Galerie auf der gegenüberliegenden Museumsinsel fragt das Magazin, wie Kultur und Wissenschaft das Herz der deutschen Hauptstadt verändern können. Das Heft, das vom Kuratorium Preußischer Kulturbesitz unterstützt und mit dem Verlag Res Publica realisiert wurde, liegt am 21. Juni dem Kunstmagazin „Monopol“, am 23. Juni einer Teilauflage des „Tagesspiegel“, am 28. Juni Politikmagazin „Cicero“ und am 30. Juni einer Teilauflage der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ bei. 

„Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz prägt mit den fünf Häusern auf der Museumsinsel, mit dem Ethnologischen Museum und dem Museum für Asiatische Kunst im Humboldt Forum und der Staatsbibliothek Unter den Linden die neue Berliner Mitte. Eine demokratische Kultur- und Wissenslandschaft wird entstehen, die dazu einlädt, die Welt, in der wir leben, besser zu verstehen. Das hat, gerade an diesem Ort, gute Tradition. Aber wie baut man mit dieser Geschichte zukunftsweisend für die Besucher von morgen? Warum kommen wir nicht von der Modernität eines Karl Friedrich Schinkel los? Und wem gehört sie nun eigentlich, diese Mitte Berlins?“, schreibt Stiftungspräsident Hermann Parzinger im Editorial. 

Thorsten Strauß, Vorsitzender des Kuratoriums Preußischer Kulturbesitz, sagt: „In der neuen Mitte Berlins wird sich die Vielfalt der einzigartigen Sammlungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz auf besondere Weise zeigen. Wenn es heißt, dass hier die Welt besser zu verstehen ist, dann ist das keine Floskel, sondern eine Aufforderung, diese großartigen Häuser zu besuchen. Das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz engagiert sich in unterschiedlichen Projekten für die neue Berliner Mitte – vom Bode-Museum bis zum Humboldt Forum. Wir tun das in dem Bewusstsein, dass dieser Ort des Wissens und Erlebens nicht nur etwas für Eingeweihte ist, sondern für alle Menschen, die in Berlin leben oder die Stadt besuchen.“

 „SPK – Das Magazin“ mit dem Titel „Auf zur Mitte“ erscheint mit 52 Seiten. Neben opulenten Bildstrecken diskutieren David Chipperfield und HG Merz mit Christina Haak, der Stellvertretenden Generaldirektorin der Staatlichen Museen zu Berlin wie man eigentlich für die Besucher und Kulturgänger von morgen baut und wie das in Berlin mit der Hard- und mit der Software ist. 

Über die Frage, wem die Berliner Mitte eigentlich gehört, streiten gesittet der Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin, Matthias Wemhoff, der Flussbad-Initiator Tim Edler und die Pfarrerin der Marienkirche am Alexanderplatz, Cordula Machoni. Soll in der Berliner Mitte alles erlaubt sein? Oder müssen städtische Räume, wie es Matthias Wemhoff formuliert, auch vor Überbeanspruchung geschützt sein? 

In einem Essay fordert Architekturkritiker Rainer Haubrich dazu auf, beim geplanten Wiederaufbau der Bauakademie Berlins modernsten Architekten Karl Friedrich Schinkel zu würdigen. Rekonstruktionsbefürworter und –gegner finden in Petra Kahlfeldt und Matthias Sauerbruch ihre Anwälte, die noch einmal ganz grundsätzlich zu einer nach wie vor hitzigen Debatte schreiben. 

Und nur einen Steinwurf vom neuen Bauplatz der Bauakademie entfernt, hatte sich Irene Bazinger mit der Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin, Barbara Schneider-Kempf verabredet, um mit ihr durch das fast fertig sanierte Haus Unter den Linden zu laufen, das spätestens 2020 wieder seine Pforten zum Boulevard hin öffnen wird. 

Abgerundet wird das Heft durch die neue Kolumne „Fremdgegangen“: Der Chirurg und Ärztliche Direktor des Unfallkrankenhauses Berlin, Axel Ekkernkamp, trifft sich im Neuen Museum mit dem Archäologen und stellvertretenden Direktor der Antikensammlung, Martin Maischberger, um mit ihm über den Menschen und seine Verletzungen zu sprechen. An antiken Vorbildern, versteht sich! 

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Pressemitteilung 2018
news-4748 Tue, 29 May 2018 11:51:12 +0200 Südseeboot schwebt ins Humboldt Forum https://www.preussischer-kulturbesitz.de/pressemitteilung/article////pressemeldung-suedseeboot-schwebt-ins-humboldt-forum.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=e78dd95e218c40c0d3fcd3d6f42af8de Der Wiederaufbau des Berliner Schlosses als Humboldt Forum meistert erfolgreich einen wichtigen Meilenstein: Termingerecht am 29. Mai erreicht das erste Großobjekt der Staatlichen Museen zu Berlin, das weltweit einzigartige Luf-Boot aus Ozeanien, in den Ausstellungssaal im ersten Obergeschoss. Hans-Dieter Hegner, Bauvorstand der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, erläuterte die erheblichen Anstrengungen seitens der Baustelle, die für die erfolgreiche Einbringung des ersten Großobjektes aus dem Ethnologischen Museum der Staatlichen Museen zu Berlin in das Humboldt Forum notwendig waren. So musste der Natursteinboden in der Eingangshalle fertig sein, um darauf das Gerüst für das Hebezeug aufzubauen. Auch die Bauarbeiten in dem Ausstellungssaal im 1. OG mussten bereits weitgehend abgeschlossen sein. Der Saal wird derzeit mit einem Einzelgerät klimatisiert und ist auch sicherheitstechnisch ausgerüstet. Die Museumsobjekte werden unter Museumsklima auf der Baustelle auf den Aufbau der Ausstellung warten.

Monika Grütters: „Mit dem heutigen Einzug der Großobjekte in das Humboldt Forum ist es offensichtlich: Die Bauphase geht zu Ende. Der Kulturbetrieb steht – im wahrsten Sinne des Wortes! – vor der Tür. Das Südseeboot ist das erste Objekt der Dahlemer Museen in diesem Haus. Tausende weitere werden folgen – wenn auch nicht mit einer solchen Entourage wie die Großobjekte. Einen Ortswechsel von Ausstellungsobjekten dieses Umfangs hat es in der Geschichte der Staatlichen Museen noch nicht gegeben. All die großen und kleinen Objekte aus den Dahlemer Museen erwartet hier im Herzen Berlins ein besucherreiches Leben. Das jedenfalls wünsche ich diesen Exponaten. Und ich freue mich, dass wir diesem Wunsch mit freiem Eintritt für die Dauerausstellung kulturpolitisch Nachdruck verleihen können. Auch mit den neuen personellen Weichenstellungen – der neuen Leitungsstruktur und dem künftigen Generalintendanten – sind wir anderthalb Jahre vor der Eröffnung des Kulturprojekts Humboldt Forum gut aufgestellt.“

Hans-Dieter Hegner: „Ich bin wirklich stolz auf das gute Zusammenwirken aller Beteiligter bei den Museen wie auf der Baustelle, dass wir diesen Meilenstein geschafft haben. Es ist nicht trivial, unersetzliche und weltweit einmalige Kulturgüter wie das Luf-Boot auf einer Baustelle sicher zwischenzulagern. Aber alle baulichen Voraussetzungen wurden dafür geschaffen wie wir auch die berechtigten Forderungen der Kuratoren für die sichere Bewahrung dieses Exponats erfüllt haben. Dafür danke ich an dieser Stelle allen Kolleginnen und Kollegen und freue mich auf eine weitere erfolgreiche Baufertigstellung.“

Hermann Parzinger: „Die Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin sind das Rückgrat des Humboldt Forums. Der Umzug der Objekte von Dahlem nach Mitte bedeutet für alle Partner eine logistische Herausforderung. Mit dem Einzug des Luf-Bootes, einer Ikone des Ethnologischen Museums, startet nun die inhaltliche Einrichtung des Humboldt Forums. Nicht länger ist nur auf dem Papier zu lesen, was dieses neue kulturelle Stadtquartier im Herzen Berlins sein soll: Ein Ort, an dem sich die Welt besser verstehen lässt. Ich danke allen Beteiligten bei den Staatlichen Museen zu Berlin, bei der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss und der Humboldt Forum Kultur GmbH für das Gelingen dieser sensiblen Operation.“ 

Insgesamt ist das zukünftige Humboldt Forum im Berliner Schloss noch eine Baustelle. Die Bauarbeiten werden erst in etwa einem Jahr abgeschlossen sein. Das Boot musste aber wegen seiner schieren Größe schon jetzt in den zukünftigen Ausstellungssaal im 1. Obergeschoss eingebracht werden. Große Öffnungen von ca. 4 x 6m in zwei Wänden der monumentalen Eingangshalle sind extra für diesen Transport vorgesehen, die erst anschließend zugemauert werden. 

Das Boot ist verpackt in einer Transportkiste, die die beeindruckenden Maße von 16 Meter Länge, 2,50 Meter Höhe und 1,40 Meter Breite aufweist. Mit einem Spezialtransporter kam die Kiste über Nacht von Dahlem auf der Schlossbaustelle in Mitte an. Über ein speziell errichtetes Gerüst mit entsprechendem Hebezeug wurde das Boot dann in seiner Verpackung in die Halle gehievt. Dort bleibt es zunächst in seiner Kiste, bis nächstes Jahr die Arbeiten auf der Baustelle insgesamt abgeschlossen sind. Erst dann, wenn Staubfreiheit hergestellt ist und die Klimaanlage sowie der Brandschutz usw. funktionieren, können die Ausstellungen eingerichtet und aufgebaut werden und bis dahin muss das Boot in der Verpackung sicher auf der Baustelle gelagert werden.

Das Boot von der Insel Luf hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Gebaut wurde es 1890 auf einer der westlichen Inseln, die heute zum Staat Papua Neuguinea gehören. Mit solchen Booten fuhren die Männer von Luf im 19. Jahrhundert auf das offene Meer, trieben Handel und führten Krieg. Aber solche Zwecke erfüllte dieses Boot nie, denn aufgrund des Bevölkerungsrückgangs auf der Insel konnten die verbliebenen Männer es nicht zu Wasser lassen. Es blieb im Bootshaus, wo es 1903 Max Thiel für die Handelsfirma Hernsheim & Co sah und erwarb. Nach einem Zwischenstopp auf Matupi in Neubritannien gelangte es 1904 in das damalige Museum für Völkerkunde in Berlin.

Unter den wachsamen Augen zahlreicher Journalisten und Beteiligter auf Seiten der Museen und der Baustelle gab die Kulturstaatsministerin kurz vor 9 Uhr das Signal „Hebt an!“ für das Aufziehen des Bootes. Nach ca. 20 Minuten stand die große Kiste im Ausstellungssaal. Damit hat der Umzug der außereuropäischen Sammlungen aus Dahlem in das Humboldt Forum im Berliner Schloss erfolgreich begonnen. Weitere Transportkampagnen werden bis August 2018 durchgeführt.

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Pressemitteilung 2018
news-4741 Fri, 25 May 2018 12:41:17 +0200 Vom 18. bis 24. Juni 2018 findet in Berlin und Potsdam der European Cultural Heritage Summit statt https://www.preussischer-kulturbesitz.de/pressemitteilung/article////pressemeldung-vom-18-bis-24-juni-2018-findet-in-berlin-und-potsdam-der-european-cultural-heritage.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1f6a8f2eeeaa340ca6187158c86591b0 Der European Cultural Heritage Summit unter dem Motto „Sharing Heritage - Sharing Values“ ist die europaweit größte Veranstaltung im Europäischen Kulturerbejahr 2018. Der Summit – unterstützt durch die Europäische Union, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa – wird federführend organisiert durch das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz (DNK), die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) und Europa Nostra. Ein solcher internationaler Gipfel findet zum ersten Mal in dieser Form statt und stellt eine einzigartige Plattform für den Austausch diverser Stakeholder aus dem Feld des kulturellen Erbes dar. Die meisten Fachveranstaltungen finden vom 18. bis zum 21. Juni statt. Unter anderem treten hier das Bundesministerium für Inneres, Bauen und Heimat, die Deutsche UNESCO Kommission, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, das British Council, Eurocities, NEMO, ICOMOS, die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, die Humboldt-Universität zu Berlin, Bertelsmann und das Goethe-Institut als Veranstalter auf. Einige Veranstaltungen richten sich dabei speziell an ein jüngeres Publikum (Jugendkonferenz „Erinnerungskultur in einer digitalen Welt“, Studierenden-Summit “Culture Up Your Future – Living out European Heritage in the Digital Age”, Young Professionals Summit „Kulturerbe ist Zukunft / The Future is Heritage”).

Im Rahmen der European Policy Debate „Sharing Heritage - Sharing Values“ wird am 22. Juni im Allianzforum und im Berlin Congress Center die Rolle des Kulturerbes in Bezug auf europäische Werte, Identität und Kohäsionspolitik auf hoher politischer Ebene diskutiert werden. Unter anderem werden sprechen: Tibor Navracsics, EU-Kommissar für Bildung; Corina Creţu, EU-Kommissarin für Regionalpolitik; Karl-Heinz Lambertz, Präsident des Ausschusses der Regionen; Luca Jahier, Präsident des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses und Françoise Nyssen, französische Kulturministerin. Als Teil der Debatte wird außerdem der „Berlin Call“ präsentiert. Dieser stellt einen bedeutenden Beitrag zur „Neuen europäischen Agenda für Kultur“ und den „Aktionsplan für Kulturerbe“ dar, die derzeit durch die Europäische Kommission vorbereitet werden.

Am Abend des 22. Juni werden im Berlin Congress Center die diesjährigen Gewinner des Kulturerbepreises der Europäischen Union (Europa Nostra Award) in einer feierlichen Zeremonie geehrt. Der Festveranstaltung werden unter anderem der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, in seiner Funktion als Schirmherr für das Europäische Kulturerbejahr in Deutschland, Plácido Domingo, Opernsänger und Präsident von Europa Nostra und Regisseur Wim Wenders beiwohnen.

Am Samstag, den 23. Juni wird die Öffentlichkeit zum „Europäischen Picknick in Sanssouci“ unterhalb der Terrassen des Orangerieschlosses eingeladen. Am Sonntag, den 24. Juni findet auf dem Berliner Gendarmenmarkt der Mitmach-Markt „Wir Erben!“ statt.

Eine Liste aller Veranstaltungen im Rahmen des European Cultural Heritage Summits finden Sie hier:http://european-cultural-heritage-summit.eu/de/veranstaltungen Eine Presseeinladung mit Details zur Akkreditierung folgt in Kürze. 

Hinweis: Die SPK möchte ihren Presseverteiler aktuell halten. Wenn Sie Änderungen Ihrer Adressangaben mitteilen möchten oder keine Presseinformationen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz mehr erhalten möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an pressestelle@hv.spk-berlin.de oder melden sich mit dem folgenden Online-Formular ab: www.preussischer-kulturbesitz.de/newsroom/presse/presseverteiler.html. Hinweise zum Datenschutz bei der Stiftung Preußischer Kulturbesitz unter www.preussischer-kulturbesitz.de/service/datenschutz.html

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Pressemitteilung 2018
news-4740 Fri, 25 May 2018 10:41:19 +0200 Kulturstiftung Dessau-Wörlitz erhält wertvolles Kunsthandwerk zurück, das ins Gotische Haus gehört https://www.preussischer-kulturbesitz.de/pressemitteilung/article////pressemeldung-kulturstiftung-dessau-woerlitz-erhaelt-wertvolles-kunsthandwerk-zurueck-das-ins-gotisc.html?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8017a8c86887daaa22c39c9714351ab2 SPK-Präsident Hermann Parzinger übergibt in Wörlitz 21 Objekte, die sich als Fremdbesitz im Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin befanden Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat 21 kunsthandwerkliche Objekte an die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz zurückgegeben, die sich bislang im Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin befanden. Die Objekte wurden 1943 aus dem Gotischen Haus in Wörlitz in das Bergwerk Sovayhall bei Bernburg ausgelagert. Von dort wurden sie 1946 durch die Rote Armee in die Sowjetunion abtransportiert. Bei der Rückgabe von rund 1,5 Mio. Objekten an die DDR 1958 gelangten sie irrtümlich nach Ost-Berlin. Im dortigen Kunstgewerbemuseum erhielten sie teils temporäre Inventarnummern als Zeichen für ihre ungeklärte Herkunft, teils wurde irrtümlich angenommen, dass sie zum ehemaligen Bestand des Hohenzollernmuseums im Schlosses Monbijou gehörten. Im Zuge der Mitarbeit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz am Deutsch-Russischen Museumsdialog konnte dieser Fremdbesitz nun der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz zugeordnet und die Rückgabe der Objekte eingeleitet werden.

Das Ende des 18. Jh. erbaute Gotische Haus zählt zu den frühesten und besterhaltenen neogotischen Architekturen auf dem europäischen Kontinent. Neben der umfangreichen Sammlung von  Glasgemälden in den großen Fenstern schufen darin altdeutsche Gemälde sowie zahlreiche historische Bildnisse, Waffen und kunsthandwerkliche Objekte eine Atmosphäre, die den Geist des ausgehenden Mittelalters atmen sollte. Die Glasgemälde wurden schon 1946 wieder eingebaut und auch ein Teil der Gemälde wieder gezeigt. Im Zuge der großen Rückgabe der Sowjetunion 1958 kehrten auch die meisten Gemälde und Grafiken nach Wörlitz zurück. Allein die kunsthandwerklichen Objekte und die Möbel aus dem Gotischen Haus sowie das Porzellan aus dem Schloss Oranienbaum fehlten. 

Das Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin konnte nun – wie beschrieben – 21 Objekte identifizieren, die nach Wörlitz gehören. Darunter sind beispielsweise ein geschnitztes Tablett aus dem Horn eines Elches, ein Briefbeschwerer aus weißem Stein, ein Krug aus Steinzeug (Schnelle) mit Zinndeckel, ein Korallenzweig, ein Porzellanwaschkrug mit Malerei im japanischen Stil, Glasgefäße, Vasen, Bernsteinfragmente und zwei gläserne Stiefel. 

SPK-Präsident Hermann Parzinger sagte bei der Übergabe: „Für viele Museen in Deutschland ist die Nachkriegszeit noch nicht zu Ende. Wir forschen, recherchieren und fahnden nach auseinandergerissenen Sammlungen. Der Deutsch-Russische Museumsdialog hilft uns, ganz neue Verbindungen herzustellen und die Puzzleteile zusammenzusetzen. Wenn wir Kriegsverluste anderer Museen in unseren Sammlungen identifizieren, ist es für die Stiftung Preußischer Kulturbesitz eine Selbstverständlichkeit, sie zurückzugeben, so wie das heute geschehen ist. Ich ahne, was es bedeutet, wenn solch lang vermisste Stücke wieder ins Gotische Haus zurückkehren. Das ist ein Tag der Freude für Wörlitz!“

Brigitte Mang, Vorstand und Direktorin der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, betonte: „Mein Dank gilt allen Institutionen und KollegInnen für die sehr gute Zusammenarbeit über so viele Jahre und Jahrzehnte. Diese hat zu den sehr beeindruckenden Ergebnissen geführt, die wir heute präsentieren dürfen. Die Rückgabe ist ein beeindruckendes Zeichen erfolgreicher Kunst- und Kulturpolitik."

Gunnar Schellenberger, Staatssekretär für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, erklärte: „Die nun erfolgte Rückgabe erfüllt mich mit großer Freude für das Kulturland Sachsen-Anhalt. Sie ist auch ein großer Erfolg des Deutsch-Russischen Museumsdialogs. Generell genießt die Provenienzforschung in Sachsen-Anhalt einen sehr hohen Stellenwert. Nicht ohne Grund hat das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste seinen Sitz in Magdeburg. Unser Anliegen ist es, auch im Kulturbereich einen wichtigen Beitrag zur Wiedergutmachung erlittenen Unrechts zu leisten.“

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