Staatliche Museen zu Berlin

Einblicke in die Staatlichen Museen zu Berlin



  • Die Staatlichen Museen zu Berlin zählen zu den größten Universalmuseen weltweit. Ihre 15 Sammlungen dokumentieren die kulturelle Entwicklung der Menschheit von den Anfängen bis in die Gegenwart.

    Sammlungen mit weltweiter Anziehungskraft

    Die Staatlichen Museen zu Berlin bewahren etwa 4,7 Millionen Objekte aus den Bereichen Kunst, Archäologie und Ethnologie. Ihre 15 Sammlungen zählen in ihrer Breite und Qualität zu den bedeutendsten in Europa. Gemeinsam genießen sie Weltrang. Zu den Staatlichen Museen zu Berlin gehören außerdem drei renommierte Forschungsinstitute und die Gipsformerei. Sie alle unterstehen der Leitung des Generaldirektors.

    Über vier Millionen Menschen im Jahr besuchen die Staatlichen Museen zu Berlin. Die Welterbestätte Museumsinsel Berlin mit ihren fünf Häusern ist dabei das beliebteste Ziel. Vielfältige Vermittlungsprogramme, thematische Führungen und Aktionen zum Mitmachen laden dazu ein, die Museumswelt zu entdecken.

    Die Museumsinsel als Ursprung der Berliner Museumslandschaft

    Die Staatlichen Museen zu Berlin wurden 1823 als Königliche Museen gegründet. Das heutige Alte Museum eröffnete 1830 als erstes bürgerliches Museum in Berlin. Im Laufe von 100 Jahren entstanden dann auf dem Areal zwischen Spree und Kupfergraben weitere Museen, die sich zu einem Ensemble formierten. Die Schaffung der Museumsinsel wurde auch von der Idee einer „Freistätte für Kunst und Wissenschaft“ inspiriert. Sie ist die Keimzelle der Berliner Museumslandschaft. Heute befinden sich Museen und Institute der Staatlichen Museen zu Berlin auch an anderen Standorten in der Stadt.

    Neugestaltung der historischen Mitte Berlins

    Die Wiederherstellung der historischen Bauten auf der Museumsinsel Berlin und die zeitgemäße Weiterentwicklung dieses Ensembles ist insgesamt das größte Bauvorhaben der Stiftung. Dafür hat sie 1999 den Masterplan Museumsinsel beschlossen. Mit dem Humboldt Forum entsteht derzeit auf dem gegenüberliegenden Schlossplatz ein Ort der Weltkulturen. Dort präsentieren die Staatlichen Museen zu Berlin ihre außereuropäischen Sammlungen künftig in direkter Nachbarschaft zur Kunst und Kultur auf der Museumsinsel. 

    Forschung in zahlreichen Fachgebieten und Querschnittsdisziplinen

    Die Staatlichen Museen zu Berlin setzen die preußische Tradition der Verbindung von Kunst und Wissenschaft fort. Sie sind heute auch eine renommierte Forschungseinrichtung. Ihre wissenschaftlichen Aktivitäten sind wesentlich durch die eigenen Bestände und die Sammlungsgeschichte geprägt. Zu den Fachgebieten zählen vor allem Archäologie, Kunstgeschichte, Kulturwissenschaften und Ethnologie. Hinzu kommen naturwissenschaftlich geprägte Querschnittsdisziplinen wie etwa die Konservierungswissenschaft

    Der Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin - Prof. Dr. Michael Eissenhauer

    Nach der Ausbildung zum Möbelschreiner studierte Michael Eissenhauer Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Deutsche Literaturwissenschaft in Tübingen und Hamburg. 1985 promovierte er im Fach Kunstgeschichte. Nach Stationen am Deutschen Historischen Museum in Berlin und am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg wurde er 1995 Direktor der Kunstsammlungen der Veste Coburg und 2001 Direktor der Staatlichen Museen Kassel. Im Oktober 2008 trat Michael Eissenhauer das Amt als Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin an.