museum4punkt0 – Digitale Strategien für das Museum der Zukunft

Das Verbundprojekt museum4punkt0 vernetzt Institutionen unterschiedlicher Größe und Ausrichtung. Die Partner entwickeln digitale Angebote für neue Arten des Lernens, Erlebens und Partizipierens im Museum. Die Projektarbeit soll Museen deutschlandweit darin unterstützen, die passende Digitalisierungsstrategie zu entwickeln und ihr digitales Vermittlungsangebot zu erweitern.

Illustration museum4punkt0
© SPK / Stephanie Scholz

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz leitet das Verbundprojekt, das seit 2017 digitale Vermittlungsangebote für Museen entwickelt, testet und evaluiert. Interdisziplinär und institutionsübergreifend nehmen Teams deutschlandweit die Besucherinnen und Besucher in den Blick, um neue digitale Zugänge zum Kulturerbe zu finden und Partizipation zu ermöglichen. Ziel von museum4punkt0 ist es, das im Verbund gebündelte Wissen zu teilen und gerade auch kleinere Häuser auf dem Weg in die Digitalität zu begleiten.

Projektleitung und -steuerung

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz leitet und verwaltet das Verbundprojekt. Das zuständige zentrale Projektsteuerungsteam hat neben der Administration und Organisation des Verbundprojekts folgende Aufgaben:

  • Koordination des Wissenstransfers im Verbund, in die SPK und die deutsche Kulturlandschaft
  • Kommunikation von Konzepten, Arbeitsständen, Erfahrungen und Ergebnissen der museum4punkt0-Projekte sowie zum aktuellen Diskurs der digitalen Kulturvermittlung und Entwicklungen rund um das Thema Digitalität
  • Konzeption und Organisation von öffentlichen und verbundinternen Veranstaltungen zum Thema digitale Vermittlung in Kulturinstitutionen und Change Management-Prozessen
  • Beratung von Kultureinrichtungen innerhalb und außerhalb des Verbunds
  • Bereitstellung von Projektergebnissen in Form von Publikationen und dokumentierten Codes
  • Präsentation des Verbundprojektes auf Fachtagungen und -konferenzen
  • Entwicklung eigener prototypischer Anwendungen zu Beständen der SPK und der Verbundinstitutionen

Das Verbundprojekt war zunächst auf drei Jahre angelegt und wurde bis Ende 2021 verlängert. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien fördert museum4punkt0 aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Partnerinstitutionen des Verbundprojekts

Die an museum4punkt0 beteiligten Institutionen stehen für die Bandbreite der Museen in Deutschland. An dem von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz geleiteten Projekt sind beteiligt: Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Institut für Museumsforschung SMB, Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven, Deutsches Museum, Museen der Schwäbisch-alemannischen Fastnacht (Fastnachtsmuseen Schloss Langenstein und Bad Dürrheim), Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz, Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf, Klassik Stiftung Weimar, Deutsches Historisches Museum, Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Varusschlacht im Osnabrücker Land Museum und Park Kalkriese, Historisches Museum Saar, Stiftung Deutsches Meeresmuseum, Badisches Landesmuseum, Stiftung Deutsche Kinemathek.

Die Teilprojekte der Verbundpartner sind praxisnah ausgerichtet. In Fallstudien entstehen digitale Prototypen, die in den jeweiligen Museen getestet werden. Im intensiven Austausch werden Anforderungen, Umsetzungsansätze und Standards bei der Konzeption diskutiert.

Wissen teilen – Zugänge schaffen

Das in der Projektarbeit gewonnene Wissen wird aufbereitet und mit anderen Kultureinrichtungen geteilt. Die Projektergebnisse werden sukzessive auf der museum4punkt0-Verbundplattform zugänglich gemacht. Sie reichen von nachnutzbaren modulierbaren Anwendungen und Quellcodes über Erkenntnisse zum Nutzungsverhalten bis hin zu Betriebskonzepten und Erfahrungsberichten. Zentral ist der intensive Austausch, um Synergien im Einsatz digitaler Technologien für die Vermittlung in Kulturinstitutionen zu nutzen.

museum4punkt0 bündelt Expert*innenwissen und Erfahrungen, um möglichst viele Institutionen in der Entwicklung und Umsetzung einer passenden Digitalstrategie zu unterstützen. Vermittlungskonzepte, die Digitales und Analoges zusammendenken, wirken strukturell in die Institutionen hinein. Das Digitale wird als Chance gesehen, spartenübergreifend Besucherinnen und Besuchern, Nutzerinnen und Nutzern Partizipation am kulturellen Erbe zu ermöglichen.

Gefördert durch:

aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Weiterführende Links

Das Verbundprojekt in den Sozialen Medien

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