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Provenienzforschung als Gemeinschaftsaufgabe: Smithsonian und SPK laden zu internationalem Symposium zur Provenienzforschung asiatischer Kunst in Berlin
Pressemitteilung vom 05.11.2026
Wissen teilen, Netzwerke knüpfen: Experten aus aller Welt treffen sich auf der Museumsinsel Berlin zum Austausch über Provenien-zforschung zu asiatischer Kunst – Ackermann: „Vernetzung und ge-meinsames Denken, Austausch von Wissen und Quellen“
Vom 11. bis 13. November 2026 findet in der James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel Berlin das internationale Symposium „Provenance and Asian Art: Sharing Stories, Building Connections“ statt. Im Mittelpunkt stehen die Herkunft asiatischer Kunstwerke und die internationale Zusammenarbeit bei ihrer Erforschung. Wissenschaftler*innen und Fachleute aus Museen und Archiven stellen aktuelle Forschungen vor und diskutieren, wie Quellen und Forschungsergebnisse gemeinsam genutzt und Provenienzgeschichten einem breiteren Publikum vermittelt werden können.
Das Zentralarchiv und das Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz sowie das Freer Research Center des Smithsonian’s National Museum of Asian Art richten das dreitägige Symposium gemeinsam aus. Es wird von der Macaulay Family Foundation unterstützt.
Wir laden Sie herzlich ein zum
Internationalen Symposium
„Provenance and Asian Art: Sharing Stories, Building Connections“
vom 11. bis 13. November 2026
in der James-Simon-Galerie, Bodestraße 1, 10178 Berlin
Wir bitten um Anmeldung unter pressestelle(at)spk-berlin(dot)de.
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Das gesamte Programm, Informationen zu den Vortragenden und ihren Themen finden Sie unter: Provenance and Asian Art: Sharing Stories, Building Connections - National Museum of Asian Art.
Marion Ackermann, Präsidentin der SPK, erklärt: „Diese langjährige Partnerschaft der SPK mit der Smithsonian Institution hat die Provenienzforschung zu Asiatika weltweit enorm vorangebracht – eine so intensive Vernetzung der Forschenden wäre ohne die Initiative nicht denkbar gewesen. Aber genau das ist es, was Provenienzforschung braucht, nicht nur jene zu Asiatika: Vernetzung und gemeinsames Denken, Austausch von Wissen und Quellen.”
Provenienzforschung ist weit mehr als die Auflistung früherer Besitzer*innen eines Objekts. Sie deckt globale Mechanismen von Translokation auf, zeigt, wie sich die Bedeutung von Objekten wandelt, und fragt, wie Wissen über sie entstanden ist. Ein einziges Objekt kann eine 2.000-jährige Geschichte über Kontinente hinweg haben. Die Quellen liegen weltweit verstreut, und wichtiges Wissen über die Objekte gibt es auch in den Herkunftsländern. Um solche Wege nachzuzeichnen, braucht es Archäologie, Kunstgeschichte, Wirtschafts- und Rechtsgeschichte, Archive und Marktwissen. Hier setzt die Partnerschaft von Smithsonian Institution und SPK an. Seit 2020 baut sie gezielt die erste internationale Community of Practice zur Provenienz asiatischer Kunst auf.
Zu den bisherigen gemeinsamen Projekten zählen die Online-Veranstaltungsreihen „Hidden Networks: The Trade of Asian Art” (2020 bis 2022) und „Unpacking Provenance: Retracing the Histories of Asian Art” (seit 2025). Bei „Unpacking Provenance“ diskutieren Expertinnen und Ex-perten verschiedener Disziplinen jeweils anhand eines Objektes innovative, strategische und kooperative Ansätze der Provenienzforschung. 2023 brachte außerdem das Symposium „Provenance of Asian Art: A Collaborative Workshop and Symposium“ mehr als 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 40 Institutionen und 17 Ländern in Washington, D.C., zusammen. Aktuell prüfen die Partner den Aufbau einer mehrsprachigen digitalen Plattform, die den Zugang zu verstreutem Archivmaterial erleichtern soll.
Weitere Informationen:
Hidden Networks: Hidden Networks: The Trade of Asian Art - Smithsonian's National Museum of Asian Art
Unpacking Provenance: https://www.smb.museum/veranstaltungen/veranstaltungsreihe/unpacking-provenance-retracing-the-histories-of-asian-art/
Symposium 2023: Provenance and Asian Art: A Collaborative Workshop and Symposium - National Museum of Asian Art
Interviewanfragen zur Konferenz werden von der SPK koordiniert. Bitte wenden Sie sich an pressestelle@spk-berlin.de.
Für Interviewanfragen für Chase F. Robinson, Direktor des National Museum of Asian Art der Smithsonian Institution, der an der Konferenz teilnimmt, wenden Sie sich bitte an nmaa@suttoncomms.com.
Kontakt


Birgit Jöbstl
Pressesprecherin und Referatsleiterin Medien, Kommunikation und Publikationen
+49 30 266 411445

Andrea Wiethoff
Vorzimmer des Direktors der Abteilung für Medien, Kommunikation und Veranstaltungen

