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Ganz nah dran: Blicke hinter die Kulissen der Restaurierung
Pressemitteilung vom 02.10.2026
9. Europäischer Tag der Restaurierung am 18.10.2026 – Führungen durch Ausstellungen und Restaurierungsateliers – Ackermann: „Erhalt von Kulturgütern ist Kernaufgabe der SPK“
„Ganz nah dran“: Unter diesem Motto findet am Sonntag, 18.10.2026, der 9. Europäische Tag der Restaurierung statt. Ein vielfältiges Programm zeigt die Arbeit von Restauratorinnen und Restauratoren, die sonst hinter den Kulissen stattfindet. Es bietet auch einen neuen Blick auf die Objekte, ihre Geschichte, Materialität und Herstellungstechnik.
SPK-Präsidentin Marion Ackermann: „Der Erhalt von Kulturgütern ist eine Kernaufgabe der SPK – unsere Restauratorinnen und Restauratoren tragen hier zentrale Verantwortung. Und die SPK steht für eine enorme Bandbreite auch in diesem Bereich: Von Musikinstrumenten und Flugblättern, über Tonbänder und Skizzen bis hin zu Keramiken und Pfeilspitzen aus Metall, die Restaurierungsexpertise reicht von den ersten Kulturgütern der Menschheit bis zur zeitgenössischen Kunst.“
Restauratorinnen der Gemäldegalerie berichten von den umfangreichen Vorbereitungen für die Sonderausstellung „Porträts!“ (Eröffnung am 15.10.2026), und über die Restaurierung von Filippo Lippis Meisterwerk „Die Anbetung im Walde“ (1459). Am Beispiel eines wiederentdeckten historischen Rahmens kann man das besondere Feld der Rahmen-Restaurierung kennenlernen.
Für den Erhalt zeitgenössischer Kunst braucht es interdisziplinäre Teamarbeit: Die Restauratorinnen des Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart nehmen mit auf eine Backstage-Tour zu ihrer Arbeit mit vielfältigen, oftmals fragilen Materialien und Technologien wie bröselnder Kunststoff, Leuchtstofflampen, Lebensmittel und Videobändern.
Restauratorinnen im Kupferstichkabinett gehen den Spuren im Papier nach: Was verraten sie über Herstellung, Alter und Nutzung – und warum ist weißes Papier manchmal gar nicht weiß? Um Papier geht es auch bei den Restauratorinnen der Staatsbibliothek zu Berlin, die unter anderem zeigen, wie Kriegsflugblätter aus dem Zweiten Weltkrieg konservatorisch bearbeitet werden.
Harfen und Gitarren, Mandolinen, Lauten und Zithern: Die Restauratorin des Musikinstrumenten-Museums lädt ein, ihre Arbeit mit mehr als 800 Zupfinstrumenten kennenzulernen. Im Vorderasiatischen Museum geht es um die Restaurierung von Metallobjekten, in der Antikensammlung um Keramik. Die Restaurierung von einem kunstvollen Lackschränkchen aus der Qing-Dynastie, einer Zeremonialpfeife der Omaha (Umoⁿhoⁿ) aus Nebraska oder Wappenpfählen von der Nordwestküste Kanadas ist Thema von Führungen im Humboldt Forum.
Programm und Tickets (begrenzte Teilnehmendenzahl):
- Programm der Staatlichen Museen zu Berlin
- Programm des Musikinstrumenten-Museums des Staatlichen Instituts für Musikforschung
- Programm im Humboldt Forum
- Programm der Staatsbibliothek zu Berlin
Allgemeine Informationen zum Europäischen Tag der Restaurierung: https://www.tag-der-restaurierung.de/
Pressebilder: https://www.preussischer-kulturbesitz.de/newsroom/presse/pressebilder.html
Kontakt


Birgit Jöbstl
Pressesprecherin und Referatsleiterin Medien, Kommunikation und Publikationen
+49 30 266 411445

Andrea Wiethoff
Vorzimmer des Direktors der Abteilung für Medien, Kommunikation und Veranstaltungen

