Differenzierter Blick auf die Iranische Moderne

Pressemitteilung vom 01.03.2017

Innerhalb weniger Jahre gelangte Moderne Kunst im Iran der 1960er und 1970er Jahre zu einer reichen Entfaltung. Ihre Protagonisten bewegten sich in einem Spannungsverhältnis zwischen Anschluss an internationale Entwicklungen und Rückgriff auf jahrhundertealte Traditionen. Am 11. März 2017 diskutieren Expertinnen und Experten auf Einladung des Goethe-Instituts und der Neuen Nationalgalerie Berlin auf einer internationalen Konferenz über die iranische Kunst der Moderne.

Unter dem Titel „Iran und die Kunst der Moderne” berichten internationale Zeitzeugen vom Aufbau der iranischen und westlichen Sammlung am Teheraner Museum für Zeitgenössische Kunst (TMoCA) und seiner Mission als führende Institution für zeitgenössische Kunst. Neben dem kulturellen Klima im Iran der 1960er und 1970er Jahre beleuchtet die Konferenz das heutige Verhältnis von islamischer und moderner Kunst wie auch kulturelle Klischees, die die iranische Kunst bis heute prägen. Zudem wird der von der Nationalgalerie herausgegebene Reader zur iranischen Moderne vorgestellt.

Konferenz „Iran und die Kunst der Moderne“

11. März 2017, 10 bis 17 Uhr
Gemäldegalerie, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin
Mit Sussan Babaie, Dorothée Brill, Kamran Diba, Negar Diba, Feresteh Daftari, Johannes Ebert, Gisela Fock, David Galloway, Vali Mahlouji, Mohsen Vaziri Moghaddam, Gabriel Montua und Günther Schauerte

Bitte melden Sie sich online zur Konferenz an.
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt, der Eintritt ist frei.

„Die Teheran Moderne. Ein Reader zur Kunst im Iran seit 1960 / The Tehran Modern. A Reader about ART in Iran since 1960“, erschienen 2017 als Publikation der Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, ISBN 978-3-88609-785-2, ist in Kürze erhältlich im Webshop der Staatlichen Museen zu Berlin.

„Iran und die Kunst der Moderne” ist eine Konferenz des Goethe-Instituts und der Neuen Nationalgalerie. Sie ist Teil des viermonatigen Kulturprogramms „Die iranische Moderne” des Goethe-Instituts. Bis April 2017 geben iranische und deutsche Philosophen, Schriftsteller, Künstler und Kulturschaffende in Vorträgen, Lesungen, Filmabenden, Theateraufführungen, Diskussion und Konzerten an verschiedenen Orten in Berlin Einblicke in die zeitgenössische iranische Kunst-, Musik-, Film-, Theater- und Literaturszene.

Das Kulturprogramm „Die iranische Moderne” organisiert das Goethe-Institut in enger Kooperation mit dem Literarischen Colloquium Berlin, dem CTM-Festival, der Freien Universität Berlin, der Schaubühne Berlin, dem Hebbel am Ufer und weiteren Partnern. Gefördert wird das Kulturprogramm durch das Auswärtige Amt.

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