Nächste Phase der exemplarischen Partnerschaft zwischen SPK und Museums Association of Namibia gestartet

News vom 24.05.2022

Objekte reisen von Berlin nach Namibia – langfristiger, kooperativer Forschungsprozess mit Kulturerbegemeinschaften, Künstler*innen und Wissenschaftler*innen

Vier Personen stehen lächelnd vor einem Tisch mit verschiedenen Objekten
SPK-Präsident Hermann Parzinger, Esther Moombolah/Gôagoses (Direktorin des National Museum of Namibia), Kuratorin Julia Binter, Botschafter von Namibia Martin Andjaba (v.l.n.r.) © SPK / photothek.net / Thomas Imo

23 Objekte aus der Sammlung des Ethnologischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin reisen im Rahmen des partnerschaftlichen Forschungsprojekts „Confronting Colonial Pasts, Envisioning Creative Futures“ mit der Museums Association of Namibia (MAN) am 27. Mai 2022 nach Namibia. Es handelt sich u.a. um historische Alltagsgestände, Schmuck, Werkzeuge und Mode. Sie wurden von einer namibischen Expertengruppe aufgrund ihrer besonderen historischen, kulturellen und ästhetischen Bedeutung ausgewählt. Kulturerbegemeinschaften, Wissenschaftler*innen und Künstler*innen in Namibia werden diese Objekte und die Sammlungen des Nationalmuseums von Namibia eingehend erforschen und sie mit ihrem Wissen reaktivieren. Darüber hinaus dienen die Objekte als Inspirationsquelle für namibische Künstler*innen und leisten somit einen Beitrag zur kreativen Zukunft Namibias. Die Reise der Objekte nach Windhoek markiert einen Meilenstein in diesem Projekt, ebenso wie die Eröffnung des Museum of Namibian Fashion in Otjiwarongo am 1. Juni 2022.

„Confronting Colonial Pasts, Envisioning Creative Futures“ wird von der Gerda Henkel Stiftung gefördert. In der ersten, Ende Juni 2022 abgeschlossenen Projektphase, stand die Stärkung der namibischen Museumslandschaft im Zentrum. So konnten das Depot des National Museum of Namibia renoviert und eine Restauratorin und ein Museologe angestellt werden, um die dortige Sammlung zu inventarisieren. Ebenso wurde aus dieser insgesamt 400.000 Euro umfassenden Förderung heraus das Museum of Namibian Fashion in Otjiwarongo gegründet, das am 1. Juni diesen Jahres eröffnen wird. Die zweite Phase, die mit der Reise der 23 Objekte startet, fördert die Stiftung mit zusätzlich knapp 300.000 Euro. Die Projektmittel werden zum Großteil für die Arbeit vor Ort in Namibia aufgewendet.

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