Entscheidung im Stiftungsrat: Konkrete Schritte der SPK-Reform beschlossen

News vom 29.06.2021

Auf der Grundlage der Empfehlungen der SPK-Reformkommission hat heute der Stiftungsrat der SPK Eckpunkte der Strukturreform beschlossen.

Collage der Häuser der fünf SPK-Einrichtungen
© SIMPK/Anne-Katrin Breitenborn; SPK/Benne Ochs; SPK/photothek.net/Thomas Koehler

Die Autonomie der zur SPK gehörenden Museen, Bibliotheken, Archive und Forschungseinrichtungen soll deutlich gestärkt werden. Gleichzeitig sollen diese in der SPK als spartenübergreifendem Gesamtverbund stärker inhaltlich und interdisziplinär zusammenarbeiten. Diese inhaltliche Schwerpunktsetzung soll begleitet und unterstützt werden von organisatorischen und strukturellen Veränderungen mit dem Ziel einer verschlankten, agilen Verwaltung und einer überarbeiteten Finanzstruktur der SPK.

Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz sagt dazu: „Die SPK der Zukunft wird eine andere sein. Mit dem heutigen Beschluss des Stiftungsrats ist ein Meilenstein erreicht. Ich danke Kulturstaatsministerin Monika Grütters und der gesamten Reformkommission ausdrücklich für das Vertrauen in die Reformbereitschaft und die Zukunftsfähigkeit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Insbesondere die letzten Monate haben gezeigt, wie sehr der Wille zur Veränderung auf allen Ebenen in der SPK vorhanden ist. Es ist auch intern enorm viel in Bewegung gekommen, um den einzigartigen Verbund SPK schlagkräftiger zu machen. Diesen Weg wollen wir jetzt gemeinsam mit unseren Trägern von Bund und Ländern und einer externen Beratung entschlossen und erfolgreich fortführen.

Vor einem Jahr habe ich gesagt, dass ich die Kernpunkte der Empfehlungen des Wissenschaftsrats sehr begrüße: mehr Autonomie den Einrichtungen bis hin zu den einzelnen Museen, denn sie alle sind die vielseitigen Gesichter der SPK, und Abbau von Hierarchieebenen und verzichtbarer Komplexität. Es ist ein wichtiges Zeichen der Unterstützung, dass unsere Träger auch den vom Wissenschaftsrat diagnostizierten großen Mehrbedarf in der personellen und finanziellen Ausstattung der Stiftung anerkennen und handeln wollen, dafür danke ich ihnen besonders.

Es ist aber auch richtig und wichtig, die enormen Chancen dieses einzigartigen spartenübergreifenden Verbundes Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit seinen großartigen Museen, Bibliotheken, Archiven und Forschungsinstituten und mit der breiten fachlichen Expertise seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Zukunft weiterzuentwickeln: durch eine grundlegend veränderte, zeitgemäße Governance, auskömmliche Finanzierung und veränderte Gremienstruktur, um schlagkräftig agieren zu können.

Bei allen Schritten muss unser vordringliches Ziel sein, aufbauend auf exzellenter Forschung an den Sammlungsbeständen ein noch attraktiveres Programm für unsere Besucherinnen und Besucher anzubieten und einen vorzüglichen Service für unsere Nutzerinnen und Nutzer. Den Weg in die digitale Zukunft müssen wir entschlossen fortsetzen, gerade das virtuelle Verknüpfen macht ein ganz neues Erleben des im Kosmos SPK versammelten kulturellen Erbes weltweit verfügbar.

Es liegt noch sehr viel Arbeit vor uns, aber das Bewusstsein über die immensen Potentiale dieser Stiftung ist für uns alle ein wichtiger Treiber."

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