Fototermin zum Neuerwerb von 34 Kabinettsordres Friedrichs des Großen an seinen Retter in der Schlacht bei Kunersdorf

Pressemitteilung vom 29.03.2019

Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Archivstraße 12-14, 14195 Berlin 12. April 2019, 10:00 Uhr

Die Schlacht von Kunersdorf am 12. August 1759 war die schwerste Niederlage im Siebenjährigen Krieg, die Friedrich der Große verkraften mußte. Er selbst entging dabei nur knapp dem Tod oder zumindest der Gefangenschaft. Joachim Bernhard von Prittwitz rettete ihn aus höchst bedrängter Lage. Mit Unterstützung der Familie von Prittwitz erwarb das Geheime Staatsarchiv nun Dokumente, die zeigen, dass der König seinem Retter bis zu seinem Tod in Dankbarkeit und Freundschaft verbunden blieb. Bei dem Fototermin wird als Vertreter der Familie Christian von Prittwitz und Gaffron anwesend sein.

Die 34 Kabinettsordres, die das Geheime Staatsarchiv PK im Auktionshaus Bassenge angekauft hat, illustrieren unter anderem das persönliche Verhältnis zwischen Friedrich dem Großen und seinem Lebensretter. Die ersten Kabinettsordres stammen aus den letzten Jahren des Siebenjährigen Krieges und enthalten das Lob des Königs für das tapfere Verhalten des Rittmeisters in den Kämpfen gegen die Franzosen. Die folgenden Kabinettsordres aus der Friedenszeit dokumentieren die königliche Gunstbezeugung durch Beförderungen, Schenkungen und eine jährliche Pension. Mehrfach lud der König seinen Retter, den er nach dem Siebenjährigen Krieg zum Oberstleutnant und 1775 zum Generalmajor ernannt hatte, auch als seinen Gast nach Potsdam ein. Die Kabinettsordres wurden in den Personalrepositurbestand des Hausarchivs (GStA PK, BPH, Rep. 47 König Friedrich II. von Preußen) eingearbeitet, in welchem bereits einzelne Korrespondenzen des Königs mit Angehörigen des Militärs verzeichnet sind. Zu Friedrich dem Großen führt das Geheime Staatsarchiv PK auch ein Erschließungsprojekt durch.

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