Tatort Museum: SPK bei der Langen Nacht der Museen
News vom 20.08.2026
Die diesjährige Lange Nacht der Museen steht unter dem Motto „Crime in Berlin“. Die SPK ist mit dreizehn Häusern dabei.

Am Samstag, 29. August 2026, wird es kriminell in den Museen Berlins: Unter dem Motto „Crime in Berlin“ lädt die Lange Nacht der Museen von 18 bis 2 Uhr dazu ein, Kunst, Geschichte und Archäologie aus einer neuen Perspektive zu entdecken. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) ist mit dreizehn Häusern und einem vielfältigen Programm dabei.
Von den Museen am Kulturforum und den Häusern der Museumsinsel über den Hamburger Bahnhof bis zum Stabi Kulturwerk sowie den Museen in Charlottenburg reicht das Angebot. Im Mittelpunkt stehen Kunstfälschung, Kunstdiebstahl und museale Kriminalfälle. Die kriminalistische Spurensuche wird erlebbar in Führungen, Workshops, Musik, Performances und Mitmachangebote für die ganze Familie.
Moka Efti, Kunstfahnder, Workshops
In der Gemäldegalerie geht es unter anderem mit Jazz bei Canaletto und einem Ausflug in die Baumschule Kulturforum auf Entdeckungstour. Die Neue Nationalgalerie bietet Workshops und Kurzführungen, während das Kunstgewerbemuseum mit einer Lichtinstallation an seiner Fassade zum Blickfang wird. Im Musikinstrumenten-Museum gibt es unter anderem ein Pink-Panther-Rätselkonzert, Tango Noir, Fälschungsgeschichten und eine Tanz- und Musikshow im Stil des legendären Caféhauses Moka Efti.
Auch die Museumsinsel wird zum Hotspot der Langen Nacht. Im Bode-Museum sprechen der Kunstfahnder René Allonge vom Landeskriminalamt und Stefan Simon, Direktor des Rathgen-Forschungslabors, über Kunstdiebe und Kunstfälscher. Architektur- und Themenführungen, Museumsquiz und Mitmachaktionen laden in den weiteren Häusern der Museumsinsel dazu ein, die Sammlungen auf ungewöhnlichen Wegen zu erkunden.
Spannende und überraschende Zugänge zu den Sammlungen
„Die Lange Nacht der Museen gehört zu den Höhepunkten des Berliner Kulturkalenders. Mit dreizehn Häusern sind wir auch in diesem Jahr wieder der größte Player. Das diesjährige Motto eröffnet spannende und überraschende Zugänge zu unseren Sammlungen“, sagt SPK-Präsidentin Marion Ackermann.
Im PETRI Berlin geben Live-Restaurierungen und Vorführungen Einblicke in archäologische Forschung und Restaurierung. Im Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart können Besucherinnen und Besucher selbst in einer Fälscherwerkstatt kreativ werden. Das Stabi Kulturwerk widmet sich unter anderem der Rolle der Pressefotografie bei der Berichterstattung über Verbrechen und öffnet seine Restaurierungsateliers. Im Museum für Fotografie und in der Sammlung Scharf-Gerstenberg laden weitere Mitmach- und Suchangebote zum eigenen Entdecken ein.
Die Lange Nacht der Museen bietet mit einem Ticket Zugang zu 75 Museen und mehr als 750 Veranstaltungen. Tickets kosten 23 Euro, ermäßigt 17 Euro. Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt und benötigen ein eigenes Ticket.

