Versöhnung durch gemeinsame Erinnerung: Welchen Beitrag leistet die Provenienzforschung?
Veranstaltungsdatum: 01.07.2026 - 01.07.2026
ANMELDUNG ERFORDERLICH

Der deutsch-französische Provenienzforschungsfonds, das Centre Marc Bloch und das Zentralarchiv der Staatlichen Museen zu Berlin laden zu einer gemeinsamen Reflexion über die Rolle der Geistes- und Sozialwissenschaften bei der Gestaltung einer versöhnenden Erinnerungskultur ein.
Am Beispiel der Provenienzforschung beleuchtet die Veranstaltung die Potenziale wissenschaftlicher Forschung für die gemeinsame Aufarbeitung historischer Erfahrungen und deren gesellschaftliche Vermittlung. Im Mittelpunkt steht die Frage, welchen Beitrag die deutsch-französische Provenienzforschung zu Kulturgütern aus kolonialen Kontexten für eine Versöhnung durch Erinnerung leisten kann.
Die Veranstaltung bildet zugleich den Abschluss der Ausstellung „L’histoire cherche son lieu / Geschichte sucht ihren Ort“ sowie des Programms zu Ehren des Historikers und Widerstandskämpfers Marc Bloch anlässlich seiner Aufnahme in das Panthéon.
Die Finissage beginnt mit einer Führung durch die Ausstellung und einem Eröffnungsvortrag der Künstlerin Anaëlle Vanel. Anschließend diskutieren Vertreter:innen aus Wissenschaft und Kulturpolitik über die Rolle der Provenienzforschung für Erinnerung, Aufarbeitung und Verständigung.
Podium
- Souleymane Bachir Diagne
- Marion Ackermann
- Yannick Prost
- Catherine Morin-Desailly
Moderation
- Ohiniko Toffa
- Julie Sissia
Programm
17:30 Uhr – Führung durch die Ausstellung „L’histoire cherche son lieu / Geschichte sucht ihren Ort“
18:00 Uhr – Begrüßung
18:10 Uhr – Einführung durch Christine Howald und Julie Sissia
18:20 Uhr – Eröffnungsvortrag von Anaëlle Vanel
18:30 Uhr – Podiumsdiskussion „Versöhnung durch gemeinsame Erinnerung: Welchen Beitrag leistet die Provenienzforschung?“
20:00 Uhr – Ende der Veranstaltung

