OBMIN-Tagung: Culture versus Disinformation – A Cultural Guardians Debate
Veranstaltungsdatum: 18.09.2026 - 18.09.2026
Ort der Veranstaltung: Humboldt Forum
MIT ANMELDUNG

Desinformation ist längst Teil einer hybriden Kriegsführung, die gezielt den kulturellen Sektor und Museen ins Visier nimmt, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu schwächen. Museen kommt hier eine Schlüsselrolle zu: Sie stärken die demokratische Resilienz durch faktenbasierte Narrative und offene Diskussionen. Um diesen Schutzschirm weiter auszubauen, lädt die Stiftung OBMIN zum internationalen Fachaustausch nach Berlin.
Bei der Podiumsdiskussion unter dem Titel „Culture versus Disinformation – A Cultural Guardians Debate“ (in deutscher, englischer und ukrainischer Sprache) diskutieren die Akteur*innen im Humboldt Forum über die Verteidigung des kulturellen Erbes.
Programm
Sprachen: Deutsch, Englisch, Ukrainisch
9:30 – 9:45 | Teil I: Eröffnung & Begrüßung
● Hartmut Dorgerloh,Generaldirektor Humboldt Forum
● Małgorzata Ławrowska-von Thadden, Vorsitzende der OBMIN Stiftung
● Gero Dimter, Vizepräsident Stiftung Preußischer Kulturbesitz
9:45 – 10:15 | Teil II: Keynote
● Dr. Magnus Hjort, Generaldirektor der Psychological Defence Agency
10:15 – 11:45 Uhr | Teil III: „Wie schafft man Vertrauen? Museen im Zeitalter der hybriden Kriegsführung“ – mit Expert*innen aus der Ukraine, Polen und Deutschland, die erörtern, wie Kultur die gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit gegenüber modernen hybriden Bedrohungen stärken kann
U.a. mit:
● Kathrin Grotz, stellvertretende Direktorin des Instituts für Museumsforschung, Deutschland
● Jolanta Gumula, stellvertretende Direktorin des POLIN-Museums für die Geschichte der polnischen Juden, Warschau
● Dr. Yurii Savchuk, Direktor des Nationalmuseums für die Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg in Kiew, Ukraine
● Olha Soshnikova, Direktorin des M.F. Sumtsov-Historischen Museums in Charkiw, Ukraine
● Dr. Magnus Hjort, Generaldirektor der Agentur für Psychologische Verteidigung, Schweden
Moderator: Dr. Łukasz Galusek, Direktor des Schlesischen Museums in Katowice
11:45 – 13:00 Uhr | Teil IV: Offene Diskussion & Networking
Das Fachprogramm wird durch ein breites Netzwerk an Partnern ermöglicht. Dazu gehören die Agentur für internationale Museumskooperation, die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die Plattform Wiederaufbau Ukraine, die Gerda Henkel Stiftung, die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ), die Ukrainisches Institut in Deutschland, die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit sowie Europa Nostra.
Zeit und Ort
- Freitag, 18. September 2026
- Beginn: 9:30 Uhr
- Humboldt Forum, Saal 3
Weiterführende Links
- Anmeldung unter https://forms.gle/eT5y8f5hqNhGrrXd6

