Erstes Treffen des Internationalen Beirats der SPK in Berlin
News vom 20.03.2026
Am 18. März kam der Internationale Beirat der SPK zusammen, um sich auf grundlegende Prinzipien der Zusammenarbeit und Themenschwerpunkte zu einigen. SPK-Präsidentin Marion Ackermann begrüßte die Mitglieder in Berlin

Der Internationale Beirat berät und unterstützt die Leitung der SPK künftig bei wichtigen gesellschaftlichen und kulturpolitischen Fragestellungen. Mit seiner internationalen und fachlich diversen Besetzung trägt der Beirat der Neuausrichtung des SPK-Verbundes Rechnung: Neben den verschiedenen Sparten aus Kultur und Wissenschaft sind erstmals auch Stimmen zu gesellschaftspolitischen Themenschwerpunkten wie NS-Geschichte oder den Beziehungen zu Mittel- und Osteuropa vertreten.
Die Expert:innen des SPK-Beirats sind:
• Laurence des Cars, ehemalige Präsidentin des Musée du Louvre und international renommierte Museumsexpertin
• Didier Houénoudé, Kunsthistoriker an der Université d’Abomey-Calavi (UAC), Benin, und Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls „Returns and Restitutions of African Cultural Heritage“
• Richard Kurin, Distinguished Scholar und Ambassador at Large an der Smithsonian Institution mit großer Erfahrung im Bereich Kulturerbe und internationale Kulturpolitik
• Glenn D. Lowry, ehemaliger Direktor des Museum of Modern Art (MoMA), Kenner der zeitgenössischen Kunst mit besonderer Expertise im Bereich Fundraising
• Engelbert Lütke Daldrup, ehemaliger Staatssekretär der Bundesregierung und des Landes Berlin mit wertvoller Expertise im Bereich Großprojekte
• Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes und Experte für Nachhaltigkeit und Wissenschaftsmanagement
• Christoph Möllers, Rechtswissenschaftler und zukünftiger Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin
• Richard Ovenden, Leiter von Gardens, Libraries and Museums (GLAM) an der University of Oxford
• Barbara Plankensteiner, Direktorin des Museums am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt (MARKK) und Expertin für koloniale Kontexte und Dekolonisierungspraxis
• Sandra Richter, Direktorin des Deutschen Literaturarchivs Marbach und Expertin in den Bereichen Literatur und Bibliotheken
• Magdalena Saryusz-Wolska, Direktorin des Deutschen Historischen Instituts Warschau mit großer Expertise zur Geschichte Ost- und Mitteleuropas
• Michael Nicoll Yahgulanaas, Künstler, Umweltaktivist und Sprecher der Global Cultural Assembly am Humboldt Forum
• Mirjam Zadoff, Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München und sehr erfahrene Expertin in der Erinnerungsarbeit
Am 18. März begrüßte SPK-Präsidentin Marion Ackermann die Mitglieder erstmals in Berlin. Das Treffen in Berlin legte eine wichtige Grundlage für die inhaltlich-strategische Neuausrichtung der SPK und für den Dialog mit Gesellschaft, Fachwelt und der kulturinteressierten Öffentlichkeit. Ausgangspunkt der gemeinsamen Diskussion waren die Begriffe Resilience, Relevance und Reliability.
Teil des Beiratstreffens war auch ein vielseitiges Programm an verschiedenen Standorten der SPK, darunter ein Blick hinter die Kulissen der Baustelle im Pergamonmuseum sowie eine Preview der Brancusi-Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie. Damit verband sich die Diskussion zu den großen Herausforderungen mit dem Eindruck der internationalen Strahlkraft der SPK.
Es wurde ebenfalls ein Vorstand für den Beirat gewählt. Der Vorsitz wurde an Christoph Möllers übergeben, erste stellvertretende Vorsitzende wurde Laurence des Cars und zweite stellvertretende Vorsitzende Magdalena Saryusz-Wolska. Mit diesen drei herausragenden Persönlichkeiten wurde eine Idealbesetzung gefunden, die dem fundierten Verständnis des Beirates der deutschen und internationalen Kulturlandschaft sowie der akademischen Welt Rechnung trägt.

