Was die SPK 2026 bewegt
News vom 27.02.2026
Beim Jahresempfang in der James-Simon-Galerie stellten die Einrichtungen der SPK ihre Highlights und Schwerpunkte des laufenden Jahres vor. SPK-Präsidentin Ackermann: Wir bieten ein starkes Programm und stellen uns Herausforderungen

Knapp 300 Gäste aus Politik, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Tourismus und Gesellschaft kamen am 26. Februar zum Jahresempfang der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in die James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel. Marion Ackermann, seit Juni 2025 SPK-Präsidentin, war erstmals Gastgeberin dieses besonderen Abends. Zu ihren Gästen zählten u.a. der Staatsminister für Kultur und Medien, Wolfram Weimer, der auch Stiftungsratsvorsitzender der SPK ist, sowie die Direktorin des Deutschen Historischen Instituts in Warschau, Magdalena Saryusz-Wolska, und Sandra Richter, die das Deutsche Literaturarchiv Marbach leitet. Beide gehören dem neuen internationalen Beirat der Stiftung an.
Begrüßt wurden Mitglieder des Deutschen Bundestages und des Berliner Abgeordnetenhauses, zahlreiche Berliner Intendant*innen, Museumsdirektor*innen sowie Chef*innen namhafter Unternehmen. Auch Künstler*innen wie Olafur Eliasson, Thomas Struth und Andreas Mühe waren unter den Gästen. In guter Tradition stellten die Einrichtungen der SPK ihre Highlights und Schwerpunkte des laufenden Jahres vor.
Marion Ackermann sagte: „Wir haben in diesem Jahr ein ganz starkes Programm – von Göbekli Tepe bis Constantin Brancusi, von Paul Cassirer bis zu Sophie Calle, von der Berliner Pressefotografie bis zum 250. Geburtstag von Königin Luise und ‚Music on Demand‘. Obwohl der Berlin-Tourismus stagniert, haben wir im vergangenen Jahr unsere Besuchszahlen mit 3,6 Millionen Gästen in den Museen gehalten. Das gibt uns neuen Schwung und motiviert uns sehr. Ich bin Bund und Ländern dankbar, dass wir ab diesem Jahr 12 Millionen Euro mehr erhalten. Die Hälfte davon wird in neue Sonderausstellungen fließen. Die brauchen wir. Besonders am Herzen liegt mir außerdem die Bildungs- und Vermittlungsarbeit. Hier liegt enormes Potential. Es geht darum, dass wir uns den Herausforderungen unserer Zeit stellen, gesellschaftliche Diskurse aufgreifen und anstoßen.“
Der Vorsitzende des SPK-Stiftungsrates, Staatsminister Wolfram Weimer, hob hervor: „Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz bewahrt einen unvergleichlichen Schatz unserer Kulturgeschichte. Sie trägt Verantwortung dafür, ihn in Gegenwart und Zukunft sichtbar zu halten. Dafür verspricht das SPK-Jahresprogramm 2026 einen kräftigen Schub, indem sie ihre Sammlungen konsequent digitalisiert, neue Kooperationen im In- und Ausland eingeht und mit innovativen Ausstellungen sowie Bildungsangeboten noch breitere und vielfältigere Zielgruppen erreicht. Dabei unterstützen wir die Stiftung bei all ihren Vorhaben nach Kräften.“

