Kulturgut in Gefahr: Wie Mexiko von Raubgrabungen und illegalem Handel betroffen ist

News vom 27.11.2014

Im Panel „Lateinamerika“ geht es am zweiten Tag der internationalen Tagung „Kulturgut in Gefahr. Raubgrabungen und illegaler Handel“ zwischen 15.00 und 15.30 Uhr um die Situation in Mexiko. Das Land leidet massiv unter der Zerstörung seines kulturellen Erbes, unternimmt aber große Anstrengungen, um sein historisches Gedächtnis zu bewahren.

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© SPK / Gestaltung: Zimmermann Editorial

Beim Panel " Lateinamerika " spricht Dr. Pedro F. Sánchez Nava. Das Gespräch wird moderiert von Robert Kugler.

Dr. Pedro F. Sánchez Nava

Nationaler Koordinator für Archäologie am Mexikanischen Nationalinstitut für Anthropologie und Geschichte (Instituto Nacional de Antropología e Historia, INAH)

  • Studium der Archäologie an der Escuela Nacional de Antropología e Historia
  • Master in Geschichte und in Ethnohistorie, Promotion in Anthropologie an der Escuela Nacional de Antropología e Historia
  • 1978 Mitglied des Mexikanischen Nationalinstituts für Anthropologie und Geschichte (Instituto Nacional de Antropología e Historia, INAH)
  • Koordinator für die Bergungsprojekte “Metro”, “Cuenca de México” und “Programa Nacional INAH-PROCEDE”
    Präsident des Archäologischen Rats
  • Nationaler Koordinator für Archäologie am INAH

Abstract
It is necessary to initiate this reflection by emphasizing that the plundering of archaeological sites has its origins in the collecting phenomenon, a pastime which is inherent to humankind, even if the urge to stockpile all types of objects has various motivations and a wide range of aims.
This phenomenon appeared in America since the Spanish conquest, when the plundering of cultural goods started. Most of these goods are now exhibited in great museums worldwide. This way of collecting has originated from the essence of the constitutional legacy of nations whose culture is a product and becomes a commodity waiting to be purchased by the highest bidder.
In Mexico, the archaeological remains, both furniture and buildings, are considered by the National Property Law Ministry to be inalienable and indefeasible. Another aspect that should be part of the analysis in hand is the archaeological wealth that defines the Mexican territory.

Moderation

Robert Kugler, Rechtsanwalt

  • Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Würzburg und Aberystwyth, Wales
  • 2004 Zulassung zur Rechtsanwaltschaft
  • Seit 2005 Partner der überörtlichen Sozietät Höly, Rauch und Partner, Leitung Standort in Berlin seit 2011
  • Beratung ausländischer Botschaften in Deutschland in Angelegenheiten des Kulturgüterschutzes, Rechtsberater der UNESCO-Delegation von Mexiko, Teilnahme an den Verhandlungen zur Erarbeitung der Richtlinien zum UNESCO-Übereinkommen zum Verbot und zur Verhütung der unzulässigen Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut von 1970
  • Mitlwirkung am Masterstudiengang “Master de Análisis y Gestión del Arte Actual” der Universität Barcelona als Experte

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