Sicherung von schriftlichem Kulturgut gesichert

News vom 18.09.2020

Die Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) fördert wieder Projekte in der SPK: Das Geheime Staatsarchiv PK wird den Nachlass des Architekten Franz Schwechten restaurieren und digitalisieren. Die Staatsbibliothek zu Berlin setzt die Massenentsäuerung des allgemeinen Druckbestandes fort.

Beschädigte Architekturzeichnungen
© Christine Ziegler / GStA PK

Das Geheime Staatsarchiv hat den im Jahr 2024 bevorstehenden 100. Todestag von Franz Heinrich Schwechten zum Anlass für das Restaurierungsprojekt genommen. Rund 5.600 Architekturpläne werden im Rahmen der mit knapp 50.000 Euro geförderten Erhaltungsmaßnahme gereinigt, restauriert und neu verpackt sowie digitalisiert. Der Architekt Franz Heinrich Schwechten (1841–1924) gilt als der prägnanteste Vertreter des Baustils der Wilhelminischen Ära. 

Bei der Staatsbibliothek zu Berlin werden mit den Fördermitteln von 100.000 Euro etwa 27.000 Bände maschinell entsäuert. Aus ‘saurem Papier’ ist die Mehrheit jener Bücher hergestellt, die ab Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1980er erschienen. In der Zeit wurde bei der industriellen Papierherstellung vorwiegend holzschliffhaltiges Material eingesetzt, das im Lauf der Jahre zunächst verbräunt und später zerfällt. 

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