„Open-Air-Ausstellung“ an der Neuen Nationalgalerie

News vom 06.02.2017

Bis 2019 wird der „Tempel der Moderne“ am Kulturforum saniert und steht während dieser Zeit nicht mehr für Ausstellungen zur Verfügung. Als kleinen Ersatz nutzen die Staatlichen Museen zu Berlin den obligatorischen Bauzaun nun für eine Freiluft-Schau zu dem ikonischen Gebäude und seinem Schöpfer, Ludwig Mies van der Rohe.

Die „Open-Air-Ausstellung“ an der Neuen Nationalgalerie
© Staatliche Museen zu Berlin / Manja Weinert
Auf 80 Meter Länge entfaltet sich entlang der Potsdamer Straße seit Anfang Februar 2017 ein Panorama der Moderne: Selten gesehene Fotos zeigen u.a., wie 1967 das Stahldach auf die Neue Nationalgalerie gehoben wurde, wie das Gebäude kurz nach der Eröffnung 1968 aussah, wie sich die beiden Großmeister Mies van der Rohe und Hans Scharoun beim Richtfest begegnen, welche legendäre Gebäude der Architekt noch gebaut hat und wie sich das Kulturforum seit 1945 entwickelt hat und weiter entwickeln wird. Wie und warum wird die Neue Nationalgalerie saniert? Was verbindet Mies und Berlin? Wie passt der Glas-Stahl-Quader in die heterogene Architektur des Kulturforums? Und was wird der Neubau, das Museum des 20. Jahrhundert, bringen? Antworten dazu liefern die vier Textblöcke – in deutsch und englisch.   Zwischen Texte und Bilder ist der Schriftzug „Neue Nationalgalerie“ schon von Weitem gut erkennbar. Die riesigen Versalien sind in einem Font gesetzt, der sich an die „Allzweck-Grotesk“ anlehnt, die Mies van der Rohe für den Sockel des Gebäudes entworfen hat.  Gestaltet wurde die Open-Air-Ausstellung von Ute Zscharnt von David Chipperfield Architects – jenem Büro, das nach dem Motto „Soviel Mies, wie möglich“ die Neue Nationalgalerie saniert.

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