Förderung für arabisch-deutsche Forschungskooperation

News vom 30.01.2020

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) wird die Arab-German Young Academy of Sciences and Humanities (AGYA) in den kommenden fünf Jahren mit 15 Millionen Euro fördern.

AGYA unterstützt seit 2013 exzellente arabische und deutsche Nachwuchswissenschaftler. Es ist an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) angesiedelt und wird von Verena Lepper, Kuratorin am Ägyptischen Museum und Papyrussammlung der Staatlichen Museen zu Berlin, geleitet.

„Diese gemeinsame Akademie trägt zur Entwicklung von selbsttragenden Wissensgesellschaften in der arabischen Welt entscheidend bei. AGYA hat sich hierdurch zu einem überragenden Vorbild für partnerschaftliche Forschungskooperation entwickelt, das auf andere Regionen übertragen werden sollte. Unser Ägyptisches Museum und Papyrussammlung unterstreicht damit einmal mehr seine Bedeutung für den Dialog mit der arabischen Welt“, sagt SPK-Präsident und AGYA-Beiratsmitglied Hermann Parzinger.

Die 50 AGYA-Mitglieder und Alumni beschäftigen sich mit interdisziplinären Themen wie Ressourcenknappheit, öffentliche Gesundheit, Migration, Bildung oder gefährdetes Kulturerbe. Rund 150 Projekte in 60 Städten und 30 Ländern wurden bereits realisiert. Mit der neuen Förderung kann AGYA nun umfangreiche mehrjährige Forschungsprojekte umsetzen, die arabisch-deutsche Querschnittsthemen aus allen Wissenschaftsgebieten umfassen.

Weiterführende Informationen

Pressemitteilung „Bund fördert arabisch-deutsche Forschungskooperation mit 15 Millionen Euro bis 2025" (30.01.2020)

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