Zeichnungen nach Dresden zurückgegeben

News vom 10.04.2017

Die SPK hat 43 Zeichnungen an die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden übergeben. Sie waren als Fremdbesitz im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin verwahrt worden.

Andreas Schalhorn (SMB) übergibt Stephanie Buck (SKD) Hegenbarth-Werke
Andreas Schalhorn (SMB) übergibt Stephanie Buck (SKD) Hegenbarth-Werke © SKD

Bei den Werken handelt es sich um eine Mappe mit insgesamt 43 Tuschezeichnungen des Dresdner Künstlers Josef Hegenbarth. Sie illustrieren Wilhelm Hauffs Märchensammlung „Die Karawane“.

Bei der Rückführung von Kunstwerken aus der Sowjetunion in die DDR 1957 /1958 waren die Zeichnungen an die Staatlichen Museen in Ost-Berlin gelangt. Dort wurden sie seitdem als Fremdbesitz verwahrt. Nachforschungen ergaben nun, dass die Werke zum Zeitpunkt des Abtransportes im Privateigentum des Künstlers waren. Seine Witwe setzte nach seinem Tod 1962 das Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zum Alleinerben ein. Damit sind die SKD Eigentümer der 43 Tuschpinselzeichnungen. 

Die Zeichnungen werden ab dem 7. Mai 2017 in der Ausstellung „Kleiner Muck und Kalif Storch – Hegenbarth illustriert Hauffs Märchensammlung ‚Die Karawane‘“ im Josef-Hegenbarth-Archiv, der Dependance des Dresdner Kupferstich-Kabinetts, gezeigt.

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