Gemälde aus dem Zeughaus-Bestand bei SPK entdeckt

News vom 30.05.2016

„Dragoner-Regiment von Borke Nr 7“ (1864) von Friedrich Wilhelm Meyerheim war nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Central Collecting Point irrtümlich an die Nationalgalerie übergeben worden.

„Dragoner-Regiment von Borke Nr 7“ (1864) von Friedrich Wilhelm Meyerheim
© Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Andres Kilger

Die Nationalgalerie hatte das Gemälde bereits seit langem als sogenannten Fremdbesitz identifiziert und so auch veröffentlicht. Als Fremdbesitz werden Objekte bezeichnet, die nicht Eigentum der Stiftung sind und deren Herkunft ungeklärt ist. Mitarbeiter des Deutschen Historischen Museums (DHM) konnten nun mithilfe der Online-Datenbank zum Central Collecting Point eindeutig feststellen, dass das Gemälde zum Bestand des ehemaligen Zeughauses gehörte. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz hat das Gemälde kürzlich übergeben.

Das Werk war 1944 vom Zeughaus auf einer Auktion des Dorotheums Wien erworben worden. Es wurde jedoch nicht nach Berlin gesandt, wie geplant, sondern ins Bergwerk Altaussee ausgelagert. Von dort aus gelangte es in den Central Collecting Point (CCP) in München.

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