Meilenstein für digitale Transformation: Bund fördert „Museum 4.0“

News vom 15.11.2016

Pilotprojekt zum Museum der Zukunft entwickelt und erprobt innovative Anwendungsmöglichkeiten digitaler Technologien in der Museumsarbeit - SPK übernimmt Federführung

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat Ende letzter Woche die Förderung des Projektes „Museum 4.0 – Digitale Strategien für das Museum der Zukunft“ beschlossen. An dem von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz geleiteten Projekt sind als Partner auch das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven, das Deutsche Museum München, die Fasnachtsmuseen Langenstein und Bad Dürrheim mit weiteren Museen der schwäbisch-alemannischen Fastnacht und das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz beteiligt. 

„Museum 4.0“ ist ein visionär ausgerichtetes Pilotprojekt, in dem innovative Anwendungsmöglichkeiten digitaler Technologien für Museumsarbeit in einem gemeinsamen virtuellen Raum entwickelt und erprobt werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Themen Vermittlung, Kommunikation, Interaktion und Partizipation. Neben einer interaktiven Online-Plattform werden mobile Anwendungen für den interaktiven Museumsbesuch entwickelt und getestet werden. Außerdem wird erprobt, wie Augmented Reality und Virtual Reality-Technologien im Museumskontext praktisch angewendet werden können. Die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten sollen auch für eine flexible Nachnutzung durch andere Museen aufbereitet werden. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und wird mit zunächst 5 Millionen Euro gefördert.

Die an „Museum 4.0“ beteiligten Einrichtungen stehen im Hinblick auf ihre Sammlungsbestände sowie ihr institutionelles Profil stellvertretend für die Bandbreite der Museen in Deutschland. Sie bilden damit auch das Spektrum der Chancen und Herausforderungen ab, die sich aus der Anwendung neuartiger digitaler Technologien für die museale Vermittlungsarbeit ergeben. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und ihre Staatlichen Museen zu Berlin sind an „Museum 4.0“ in enger Kooperation mit der Gründungsintendanz des Humboldt Forums beteiligt und für die wissenschaftliche Steuerung, Koordination und Verwaltung des Verbunds verantwortlich.

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