Dossier: Welfenschatz


    Kuppelreliquiar im Kunstgewerbemuseum am Kulturforum

Kuppelreliquiar im Kunstgewerbemuseum am Kulturforum © Staatliche Museen zu Berlin / Fabian Fröhlich

Dossier Welfenschatz

Der Welfenschatz ist einer der bedeutendsten Kirchenschätze des Mittelalters. Seit 2008 ist er Gegenstand eines Restitutionsbegehrens, 2015 wurde eine Klage eingereicht. Die SPK sieht keine Grundlage für eine Rückgabe.

Im Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin wird der sogenannte Welfenschatz bewahrt. Der Welfenschatz ist einer der bedeutendsten deutschen Kirchenschätze des Mittelalters. 42 Objekte des Welfenschatzes sind seit 2008 Gegenstand eines Restitutionsbegehrens: Einige Erben der jüdischen Händler, die 1935 den Schatz verkauften, halten den Verkauf für NS-verfolgungsbedingt. 2015 reichten sie eine Klage auf Herausgabe des Schatzes bei einem Gericht in Washington, D.C. (Vereinigte Staaten) ein. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz ist seit langem erfahren im Umgang mit NS-Raubgut und bei der Provenienzforschung. Sie hat die Umstände des Ankaufes umfassend wissenschaftlich aufgearbeitet. Dabei gelangte sie zu dem Ergebnis, dass die Voraussetzungen für eine Rückgabe im Sinne der Washingtoner Prinzipien nicht vorliegen.

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