Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.

Newsletter 02/2020
© SPK / Herlinde Koelbl

Liebe Leserinnen und Leser,

zwei Wochen sind es jetzt her, dass wir unsere Museen und Bibliotheken, Archive und Institute wegen der Corona-Pandemie schließen mussten. Seitdem sind unsere Einrichtungen dabei, das digitale Angebot auszubauen. Mit diesem Sondernewsletter wollen wir Sie über digitale Wege in unsere Sammlungen informieren. Wir stellen Ihnen interessante Portale und Datenbanken, virtuelle Rundgänge und spannende Blogs, digitalisierte Archivalien und E-Journals vor. Machen Sie davon bitte Gebrauch! 

Ihr Hermann Parzinger
Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Digitales aus der SPK

© SPK / photothek.net / Inga Kjer

Neues Online-Angebot: SPK-Forschungsnewsletter

Sind die wiederaufgetauchten Bilder aus dem Gothaer Kunstraub echt? Welchen Weg hat ein Objekt in den vergangenen Jahrzehnten genommen? Wie spielt man denn nun Beethoven richtig? Fragen wie diese bestimmen die Forschungseinrichtung SPK. Über das Glück des Forschens, die Personen hinter den Projekten, lebendige Orte des Erkenntnistransfers soll regelmäßig der neue Forschungsnewsletter informieren. Wir berichten über objektbasierte Forschung, Chancen der Digitalisierung, Provenienzforschung und vielfältige Aktivitäten, die unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler rund um die Welt führen. Jetzt anmelden! mehr
© SMB

Museumsinsel Berlin online erkunden

Rund 4.000 Objekte, 21 Online-Ausstellungen, 37 Kurzgeschichten, vier Virtual-Reality-Touren, fünf virtuelle Rundgänge und vier Expeditionen: Das Portal „Museumsinsel Berlin“ bei Google Arts & Culture lädt dazu ein, das ganze Spektrum der Insel online zu entdecken. mehr

© GStA PK

Online-Banking mit dem Alten Fritz

Das Geheime Staatsarchiv und die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten präsentieren in einer kommentierten Edition die Schatullrechnungen Friedrichs des Großen. Die digitalisierten Archivalien liegen nicht nur als hochauflösendes Faksimile vor, sondern sind auch im Volltext durchsuchbar. mehr

Quelle: IAI

Digitale Sammlungen des IAI

Die Digitalen Sammlungen des Ibero-Amerikanischen Instituts bieten über 6.000 Objekte vom historischen Foto bis zum Groschenroman im Open Access. Nutzerinnen und Nutzer können nicht nur alle Digitalisate durchsuchen, sondern auch direkt auf einzelne Sammlungen zugreifen. mehr

© SIMPK

Digitale Sammlungen des SIM

Die digitalisierten Bestände der Bibliothek des Staatlichen Instituts für Musikforschung sind in drei Sammlungen gegliedert: das Archiv des Konzertlebens, die Bibliothek des SIM und die Geschichte des SIM. Neben einer Suche in den Sammlungen ist auch das Stöbern nach Kategorien möglich. mehr

© SMB, Antikensammlung / Urheber: Fraunhofer IGD

Beeindruckend: Pergamonaltar 3D

Der Pergamonaltar ist eines der zentralen Objekte des Pergamonmuseums. Während der Schließung kann er im digitalen 3D-Modell betrachtet werden. Per Klick können hier Informationen zu den einzelnen Frieselementen sowie hochauflösende Detailansichten aufgerufen werden, um die Gigantomachie genauestens zu erkunden. mehr

© Staatsbibliothek zu Berlin - PK - CC BY-NC-SA 3.0 DE

Digitalisierte Sammlungen der Staatsbibliothek

Die Digitalisierten Sammlungen umfassen derzeit ca. 170.000 Werke, darunter historische Drucke, Handschriften und Nachlässe der Staatsbibliothek – der Bestand wächst beständig. Die zahlreichen Digitalisate lassen sich nicht nur über die Suche auffinden: Auch das thematische Stöbern ist möglich. mehr

© IAI

Publikationsserver des IAI

Das IAI verfügt über ein vielfältiges, mehrsprachiges Publikationsangebot mit eigenen Schriftenreihen und Fachzeitschriften. Es umfasst auch Bücher, in denen Materialien aus Bibliothek und Sondersammlungen präsentiert werden, z.B. Ausstellungskataloge. Vieles davon ist kostenfrei zugänglich und richtet sich an Leser mit Interesse an Lateinamerika. mehr

© SMB

Virtueller Rundgang im Bode-Museum

Heute mal ins Bode-Museum? Kein Problem mit der 360°-Tour, die sich einfach vom häuslichen Sofa aus starten lässt. Der Rundgang bietet Informationen zu allen 850 erfassten Skulpturen und Gemälden und über 300 weiterführende Links zur Online-Datenbank. mehr

© DDB

Das große Vernetzungsportal: Deutsche Digitale Bibliothek

Die Deutsche Digitale Bibliothek wird von einem Kompetenznetzwerk getragen, zu dem auch die Stiftung Preußischer Kulturbesitz gehört. Sie vernetzt mit ihrem Portal die digitalen Angebote deutscher Museen, Bibliotheken, Archive und Forschungsinstitute und schafft so einen freien Zugang zu kulturellem und wissenschaftlichem Erbe. mehr

© Michael Kuchinke-Hofer

Kuratorium solidarisch mit der SPK

Das Kuratorium Preußischer Kulturbesitz steht auch in Krisenzeiten an der Seite der SPK. Der Vorsitzende Thorsten Strauß sagte: „Wir brauchen auch in Zukunft eine gesunde Kultur- und Kunstlandschaft und natürlich die Museen als digitaler und analoger Vermittler“. mehr

Geschichten aus dem Homeoffice

© SPK / Jonas Dehn

Tafelkultur in Krisenzeiten: Wir müssen dieses kulturelle Erbe jetzt schützen

Porzellankuratorin Claudia Kanowski aus dem Kunstgewerbemuseum über 230 Jahre „Kurländer Muster“, die ewige Sehnsucht nach dem weißen Gold und was uns der Genuss von Kultur gerade jetzt bedeuten sollte. mehr

Unbedingt folgen!

Die Staatlichen Museen zu Berlin bieten nicht nur auf Facebook und Instagram interessante Beiträge und kuriose Schnipsel für alle Interessierten an, sondern haben auf ihrem Youtube-Kanal auch eine große Sammlung an spannenden Videoreihen zu Hintergründen der Objekte und Interviews zur Arbeit in den Museen – alles unter dem Motto #smbforhome.

Die Staatsbibliothek zu Berlin informiert auf Facebook und Twitter über Neuigkeiten rund um ihre Sammlungen und die Benutzung. Derzeit werden hier unter dem Hashtag #sbbonlineoffen die Online-Angebote vorgestellt. Auf Instagram gibt es schöne Bilder von den Häusern und aus den Beständen. Veranstaltungsmitschnitte, Tutorials und kurze Filme sind auf dem Youtube-Kanal zusammengestellt. 

Das Ibero-Amerikanische Institut ist auf Facebook aktiv und teilt dort regelmäßig interessante Inhalte. Seit neuestem ist die Bibliothek des IAI mit einem eigenen Auftritt bei Twitter und informiert dort über seine digitalen Bestände. Das Blog des Fachinformationsdienstes Lateinamerika, Karibik und Latino Studies präsentiert die Sammlungen und Dienstleistungen der Bibliothek. Das IAI ist zudem auch auf Flickr vertreten: Einige seiner Ausstellungen können dort in einem digitalen Fotoalbum betrachtet werden. Die Aktivitäten und Veranstaltungen des Instituts werden außerdem von den Freunden des IAI in einem eigenen Blog begleitet.

Einen wundervollen Instagram-Kanal hat auch das Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung. Bildprächtig wird hier die Instrumentensammlung in Bildern und Stories vorgestellt. Auch auf Facebook ist das Museum für seine (auch virtuellen) Besucherinnen und Besucher da.