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Newsletter 08/2026
Liebe Leser*innen,

der Berliner Kunstherbst steht vor der Tür – und die SPK mittendrin: Cattelan kommt zu Mies, das Berliner Ensemble in die Gemäldegalerie brasilianische Comics ins Ibero-Amerikanische Institut. Unterdessen kann man auch später am Tag zu Cassirer gehen, die Berge Tirols in Dahlem sehen oder einen "Tag im Grünen" am Kulturforum besuchen. Und auch von zu Hause kann unser Sammlungskosmos im aktuellen SPK-Jahresbericht 2025 entdeckt werden: Highlights, Interviews und Geschichten aus der Stiftung auf einen Blick. Und was sonst so alles passiert, lesen Sie hier!

Ihre SPK-Online-Redaktion

Aktuelles aus der SPK

Alternde Meister
Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie / Katrin Hammer

Die letzten Früchte des Sommers im hellsten Licht – Was die SPK zur Berlin Art Week zeigt

Cattelan bei Mies, Ersan Mondtag bei Cranach und eine achtköpfige [ materialistin ] im Hamburger Bahnhof: Die SPK startet in den Kunstherbst. Zur Berlin Art Week vom 9. bis 13. September wird Berlin zum Treffpunkt für zeitgenössische Kunst. Auch die Häuser der SPK sind mit Ausstellungen, Performances und Veranstaltungen dabei – von Trisha Browns ikonischer „Walking on a Wall“-Performance über Tableaux Vivants bis hin zu Picknicks unter freiem Himmel. Das sind unsere Highlights, die Sie nicht verpassen sollten. mehr
Chopin auf der Museumsinsel
Foto: Antonina Polukhina

Die Berlin-Warschau-Connection: Marion Ackermann plädiert für einen engeren Draht nach Polen 

Das Open-Air-Konzert des Deutschen Polen-Instituts auf der Museumsinsel brachte Berlin mit Klängen von Chopin Warschau näher - anlässlich des 35. Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Warschau. Marion Ackermann blickt in ihrer Kolumne auf gemeinsame Projekte, Restitutionen und neue Kooperationen. Hier steckt viel Dynamik drin. mehr
Josephine Klinger
Foto: SMB

Kommen Sie mit, bleiben Sie sitzen: Cassirer – Behind the Scenes

Wer war Auguste Renoirs Lieblingsmodell? Und warum wurde Vincent van Goghs Selbstbildnis gleich fünfmal ausgestellt? Josephine Klinger, Kuratorin der Ausstellung „Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus“, nimmt uns in diesem Video mit in die Alte Nationalgalerie und erzählt die Geschichten hinter den Gemälden und Porträts. Neugierig geworden? Die Ausstellung ist noch bis zum 27. September 2026 mit verlängerten Öffnungszeiten zu sehen! mehr
Marion Bertram an ihrem Arbeitsplatz im Archäologischen Zentrum
Foto: SMB,  Andreas Henkel

Was sich im Boden finden lässt - Marion Bertram zum Abschied

Nach 50 Jahren Dienst geht Marion Bertram, stellvertretende Direktorin des Museums für Vor- und Frühgeschichte, in den Ruhestand. Sammlungsarchivar Horst Junker erinnert an ein ganzes Berufsleben im Dienst der Berliner Archäologie und Museumsgeschichte. mehr
Beim gemeinsamen Blick in historische Zeitschriften aus den Sammlungen des IAI v.l.n.r. Barbara Göbel (IAI), Maria Graciema de Andrade, (Arquivo-Museu de Literatura Brasileira AMLB, Fundação Casa de Rui Barbosa), Paulo Soethe (Universidade Federal do Paraná)
Foto: IAI

Literarische Brücken – Brasiliens Archive auf Besuch im IAI

Das Ibero-Amerikanische Institut (IAI) und das brasilianische Literaturarchiv AMLB verbindet mehr als gemeinsame Sammlungen: Beim Besuch von Maria Graciema de Andrade im IAI ging es um Literatur, Wissen und die Zukunft von Archiven und Bibliotheken. mehr
Der Jahresbericht 2025
Foto: Clees

„What‘s going on, SPK?“
Jahresbericht 2025 erschienen

Neue Präsidentin, neuer Vorstand, neues Gesetz, neue Ideen: Im aktuellen SPK-Jahresbericht werten wir das vergangene Jahr noch einmal gründlich aus – und schauen gleichzeitig in die Glaskugel. Besucher*innenrekorde, Jubiläen und digitale Transformationen im KI-Zeitalter, all das gibt es jetzt en détail zum Nachlesen. mehr

Stiftung kompakt

+++ Jetzt online: Jahresbericht der KEK 2025 +++ Deadline 30. September: Stipendienprogramm der SPK an der Staatsbibliothek zu Berlin +++ Internationale Konferenz zum Thema KI und musikalische Kreativität +++ Photo Book Days im Rahmen des Photo Book Summer im Haus Potsdamer Straße +++ Erweiterte Öffnungszeiten in der Ausstellung „Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus“ +++ Dan C. Hazen SALALM Fellowship Award für Ricarda Musser vom IAI +++  

Geschichte des Monats

Wozu braucht man wohl einen Duschkopf in den Alpen?
Foto: MEK / Christian Krug

Ein Duschkopf in den Alpen: Was die Ausstellung „Die Berge Tirols“ so besonders macht

Ein Spaziergang durch kühle Bergwelten in Dahlem? Das Museum Europäischer Kulturen macht es möglich und entführt mit der neuen Ausstellung „Die Berge Tirols“ in die Alpenwelt. Irene Bazinger hat sie besucht und war bezaubert. mehr

Nicht verpassen!

Konzert mit Fabrizio Colombo (Bandoneon), Émilie Aridon-Kociołek (Piano) und Lucas Frontini (Kontrabass)
Foto: © Alejandro Rumolino

Sa, 29.08.2026, 20:30 Uhr: Tango Noir mit dem Colombo Kociołek Frontini Trio im Musikinstrumenten-Museum 

„Crime in Berlin“ ist das Motto der Langen Nacht der Museen 2026. Die Veranstaltung des Musikinstrumenten-Museums (MIM) mit dem Ibero-Amerikanischen Institut (IAI) wird kriminell gut:  Es geht um den Tango als Schmelztiegel musikalischer Subkulturen. IAI und MIM zelebrieren eine Musik, die ihre Wurzeln in den Bars und Hinterhöfen von Buenos Aires hat, zwischen Slang und Poesie geprägt vom Lunfardo. mehr

Brasilianische Comics
Foto: IAI

Mo, 31.08. bis Fr, 02.10.2026: Quadrinhos! – Brasilianische Comics in Berlin

Das IAI zeigt wie, das Medium Comic in Brasilien Fragen von Identität, Geschlecht, Religion, Politik, Wirtschaft und regionaler Vielfalt reflektiert. Clayton Junior und Lea Hübner stellen im Gespräch eine Auswahl besonderer Comics und Illustrationen vor. mehr

Hohner Akkordeon
Foto: MIM

Fr, 04.09.2026, 18 Uhr: Akkordeon Kontroversen

An diesem Abend mit Talk und Musik im MIM werden Akkordeonkulturen in Europa, Lateinamerika und China aus musikethnologischer, musikwissenschaftlicher, organologischer und musikalischer Perspektive beleuchtet. Diskutieren Sie mit Wissenschaftler*innen der UdK, des Ethnologischen Museums und des Staatlichen Instituts für Musikforschung (SIM) über die Bedeutung des Weltbürgers Akkordeon. mehr

Buchcover
Foto: Ullstein

Di, 08.09.2026, 19 Uhr: Buchpremiere: „Ruge. Der Reporter des 20. Jahrhunderts“, Haus Unter den Linden, Staatsbibliothek

Den Menschen zuhören und sie verstehen – kaum einer hat diese Prämisse mehr beherzigt als Gerd Ruge. Bis heute verkörpert er das, was man unter objektivem und dennoch empathischem Journalismus versteht. Journalist und Ruge-Biograf Christian Neef stellt Gerd Ruges einzigartigen Nachlass vor. mehr

Kunst, Raub und Rückgabe
Grafik: Haus Bastian

Mi, 23.09.2026, 18 Uhr: Politische Bildung und Provenienzforschung unter kulturpolitischem Druck – Haus Bastian

Im Rahmen der Diskursreihe „Provenienz und Vermittlung im Gespräch“ geht es im Haus Bastian diesmal um Provenienzforschung und Politische Bildung in Sachsen-Anhalt. Anette Müller-Spreitz und Meik Reichel geben Einblicke in ihre Arbeitsbereiche, Formen der Zusammenarbeit und Strategien im Umgang mit politischen Angriffen. Im Gespräch mit Regina Bittner geht es zudem um die kulturpolitische Situation vor und nach der Wahl und mögliche Allianzen gegen Rechts. mehr

SPK-Forschungsnewsletter
© SPK / photothek / Inga Kjer

Jetzt anmelden für den SPK-Forschungsnewsletter!

Sind die wiederaufgetauchten Bilder aus dem Gothaer Kunstraub echt? Welchen Weg hat ein Objekt in den vergangenen Jahrzehnten genommen? Wie spielt man denn nun Beethoven richtig? Fragen und Geschichten wie diese bestimmen die Forschung in den Einrichtungen der SPK, die im Forschungsnewsletter erzählt werden. mehr

Fertig ist der Lack

Collage von Heinz Knobloch während Signierstunden 1977 und Schaufenster der Universitätsbuchhandlung in Rostock
Foto: Unbekannter Fotograf. © Stabi Berlin.

Der große Mann der kleinen Form: Heinz Knobloch und das Kitzeln der Geschichte

Heinz Knobloch war der letzte Flaneur Berlins, misstraute den Grünanlagen und tat mehr für das Geschichtsbewusstsein als mancher Historiker. Er brachte Geschichte zum Kitzeln und konnte sie zu Papier bringen wie kaum ein anderer. Mit seinen Kolumnen machte der Berliner Feuilletonist Vergessenes sichtbar und Geschichte im Alltag spürbar. Im Ehrenamt erforscht Helmut Mehnert nun seinen Nachlass und hat eine faszinierende Vitrine im Stabi-Kulturwerk zum Meister der kleinen Form eingerichtet. Hingehen und wieder Knobloch lesen! Moses, Suppenlina, die liebste Mathilde – und noch viel mehr! mehr