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Liebe Leser*innen,
1979 war es, da lag Ulan-Bator nahe bei München. „Sie ritten um die Wette durch den Steppenwind“, begann die deutsche Band Dschingis Khan ihren gleichnamigen Song über den legendären Mongolenherrscher, aber ob Dschingis Khan dem in dem Song für den Grand Prix de la Chanson gezeichneten Bild wirklich entsprach oder ob seine Persönlichkeit und seine Wirkung doch weitaus vielschichtiger waren, damit beschäftigt sich ab Oktober eine Ausstellung im Neuen Museum.
Bis es soweit ist, kann man im Museum für Fotografie Bauhäuslerinnen mit der Kamera neu entdecken, im Bode-Museum Jérémie Queyras‘ Merkel-Gemälde begutachten oder bei Berlin Beats im Hamburger Bahnhof tanzen – denn die SPK bleibt ein Ort der Begegnung und des Miteinanders. Gerade nach dem islamistisch motivierten Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day ist es umso wichtiger, mehr Raum für Zusammenhalt, Sichtbarkeit und Respekt zu schaffen. Unsere Gedanken sind bei den Hinterbliebenen der polnischen Besucherin und den vielen Verletzten. Nicht nur im Pride Month: Wir stehen fest an der Seite der LGBTQIA+ Community.
Ihre SPK-Online-Redaktion |
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Aktuelles aus der SPK
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Foto: Staatliche Museen zu Berlin, Timo Weißberg
Vorfreude auf das Highlight im Museumsherbst: Eine Reise zu Dschingis Khan
Weite Steppen, unendlicher Himmel und Archäologen, die die Landschaft lesen können, wie ein Buch: Anlässlich der bevorstehenden Ausstellung „Dschingis Khan und die Welt der Mongolen“ im Neuen Museum haben sich Matthias Wemhoff und Anton Gass vom Museum für Vor- und Frühgeschichte auf Spurensuche begeben. Sie besuchten entscheidende Orte des mongolischen Weltreichs von Dschingis Khan – einer historischen Persönlichkeit, die bis heute das Selbstverständnis der Mongolei prägt und deren Nachwirkungen weit über die Grenzen des Landes hinausreichen. mehr
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Foto: Photothek/ Trutschel
Unterm Pflaster liegt das Tiergartenviertel: Moritz Wullen im SPK-Sommerinterview
Mit ihren vielfältigen Sammlungen verbindet die Kunstbibliothek Medien, Epochen und Perspektiven. Direktor Moritz Wullen erklärt im zweiten SPK-Sommerinterview 2026, wie vergessene Geschichten des Tiergartenviertels wieder sichtbar werden – und welche Rolle das berlin modern dabei spielen könnte. mehr
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Die Geschichte der Regenboggenflagge: „Something beautiful, something for us.“
„Etwas Schönes, etwas für uns“ – so beschrieb Gilbert Baker die Regenbogenflagge, die er 1978 entwarf. Bis zum 6. September weht sie vor der Neuen Nationalgalerie. Auch zum Christopher Street Day setzte sie ein Zeichen für queere Sichtbarkeit, Vielfalt und Zusammenhalt – heute wichtiger denn je. mehr
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Foto: Bauhaus-Archiv Berlin
Sensation am Bahnhof Zoo: Das Bauhaus, von Frauen gesehen
Von Lucia Moholy über Marianne Brandt bis zu Gertrud Arndt: Wie prägend waren die Fotografinnen des Bauhauses? Anjouna Novak nimmt uns in ihrem Instagram-Video mit ins Museum für Fotografie zur Ausstellung „Neue Frau, Neues Sehen“ und erzählt, wie innovativ diese Frauen Fotografie neu gedacht haben. mehr
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Umsonst und draußen: Berlin Beats – Open-Air des Hamburger Bahnhofs
Der Sommer läuft, die Beats auch: Jeden Donnerstagabend wird der Hof des Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart zum Dancefloor. Noch bis zum 28. August sorgen wechselnde DJ-Sets für Stimmung unter freiem Himmel. Und das Beste: Der Eintritt ist frei! mehr
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Foto: Photothek / Paul-Philipp Braun
Abschied von Egidio Marzona: Ein Meister des bildnerischen Denkens
Egidio Marzona trug in über 50 Jahren eine großartige Sammlung zur Kunst des 20. Jahrhunderts zusammen, die heute in Dresden und Berlin beheimatet ist. Mit einer Gedenkfeier im Hamburger Bahnhof erinnerten SPK und SKD am 10. Juli 2026 an den im März verstorbenen Sammler und Mäzen. Zu den Rednern gehörte Eugen Blume, ehemaliger Leiter des Hamburger Bahnhofs. mehr
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Schauplatz und Ventil globaler geopolitischer Krisen: Die Venedig-Biennale 2026
Vor wenigen Tagen kulminierte der diesjährige Konflikt um die Biennale von Venedig in der Streichung von Fördergeldern durch die EU. Hintergrund: Die Wiedereröffnung des russischen Pavillons. Das zeigt einmal mehr: So legendär und vielfältig wie die Kunst sind auch die Fakten und Ereignisse rund um die wohl traditionsreichste Kunstveranstaltung der Welt, wie SPK-Präsidentin Marion Ackermann in ihrer aktuellen Kolumne für „Politik & Kultur“ darlegte. mehr
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Stiftung kompakt
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Geschichte des Monats
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„Die Farbe Blau gehört niemandem. Sie ist der Himmel und das Meer“. Merkel-Maler Jérémie Queyras im Gespräch
Die Berliner Sommersonne, ein spontaner Ortswechsel und ein Künstler, der seit seinem Merkel-Porträt plötzlich auf der Straße erkannt wird: Wir treffen Jérémie Queyras zum Gespräch über den unerwarteten Trubel, seine Arbeit mit Angela Merkel und die Playlist, die ihn während des Malens begleitet hat. mehr
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Nicht verpassen!
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Foto: Jörg von Bruchhausen
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Bis Di, 08.09.2026: Tierisch gut! Fauna und Flora in Kunst aus Japan. Humboldt Forum
Tiere und Vögel zählen in Japan neben Pflanzen, Landschaften und Menschen zu den beliebtesten Motiven der Kunst. Diese Auswahl aus der Sammlung des Museums für Asiatische Kunst versammelt eine vielfältige Ménagerie aus Gemälden, Grafiken, Keramiken und Lackobjekten, die sich im Sommer angenehm in den klimatisierten Räumen des Humboldt Forums entdecken lässt. mehr
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Bis So, 17.01.2027: Sofie Dawo. Textile Experimente. Kunstgewerbemuseum
Sofie Dawo (1926–2010) war eine unkonventionelle Künstlerin: Durch die Zerstörung des Gewebes veredelte sie ihre Textilien und machte den Herstellungsprozess selbst zum Teil des Kunstwerks. 22 Werke von Sofie Dawo veranschaulichen ihr künstlerisches Schaffen und greifen zugleich eine zentrale Frage des Kunstgewerbemuseums auf: Wer bestimmt eigentlich, was als Kunst und was als Handwerk gilt? mehr
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Mi, 19.08.2026, 16 Uhr: Druckfrische antike Bücher – die Mumiendrucke des Carl Maria Seyppel. Stabi Unter den Linden
Carl Maria Seyppel war so etwas wie der Wilhelm Busch der Antiken Bildgeschichten. In seinen „Mumiendrucken“ vereinte er bibliophilen Humor mit Geschäftstüchtigkeit und gestaltete seine Bücher wie antike Fundstücke, nämlich mit gefärbtem und angekokeltem Papier. Die „echten Fälschungen“ können in der Stabi nächster Nähe betrachtet und mit Expert*innen diskutiert werden. mehr
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Foto: navos / Solène Galland
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Mi, 26.08.2026, 18 Uhr: Was können Quellen (nicht)? – Wie wir NS-Raubgut heute erforschen und vermitteln. Haus Bastian
Zum Auftakt der Diskursreihe „Provenienz und Vermittlung im Gespräch“ gibt Dr. Meike Hopp (Deutsches Zentrum Kulturgutverluste) Einblicke in die Arbeit mit Quellen bei Provenienzforschung, und die Künstlerinnen Adi Liraz und Lea Petermann sprechen über die Rolle der Provenienzforschung in ihrer künstlerischen Arbeit. Im Anschluss: Ein gemeinsames Gespräch. mehr
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Sa, 29.08.2026: Lange Nacht der Museen 2026 – Crime in Berlin
Kunstfälschungen, Cyberkriminalität, Schwarzmarkt: In dieser Langen Nacht der Museen entführen die Einrichtungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz in die Welt des Verbrechens. mehr
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© SPK / photothek / Inga Kjer
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Sind die wiederaufgetauchten Bilder aus dem Gothaer Kunstraub echt? Welchen Weg hat ein Objekt in den vergangenen Jahrzehnten genommen? Wie spielt man denn nun Beethoven richtig? Fragen und Geschichten wie diese bestimmen die Forschung in den Einrichtungen der SPK, die im Forschungsnewsletter erzählt werden. mehr
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SPKurril!
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Foto: SBB-PK / Anka Bardeleben-Zennström / Thomas Parschik
Ein Bruchpilot im Brunnenhof
Die Sammlungen der SPK und ihre Hüter*innen sind ein niemals versiegender Quell an Geschichten – bedeutsamen, gloriosen und manchmal auch einfach nur etwas seltsamen. Letzteren soll mit „SPKurril“ eine neue Rubrik gewidmet werden und hier macht den Anfang eine Möwe. Anders als bei Tschechows gleichnamigen Drama wurde diese aber nicht vom Himmel geschossen, sondern strandete einfach im Brunnenhof der Stabi Haus Unter den Linden. Das wiederum sorgte für eine Unterbrechung im alltäglichen Betriebsablauf, gefolgt von einem kleinen Exkurs in Sachen Möwenkunde! mehr
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