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Newsletter 10/2025
Liebe Leser*innen,

natürlich lohnt es sich zu allen Jahreszeiten, ins Museum zu gehen, aber derzeit ganz besonders: Es ist Kunstherbst in der SPK und zwei großartige Ausstellungen bringen diverse Klassiker nach Berlin. Die Crème de la Crème der französischen Kunst gibt es bei „The Scharf Collection. Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse“ in der Alten Nationalgalerie zu sehen und „Max Ernst bis Dorothea Tanning. Netzwerke des Surrealismus. Provenienzen der Sammlung Ulla und Heiner Pietzsch“ in der Neuen Nationalgalerie. Nicht entgehen lassen! empfiehlt   

Ihre SPK-Online-Redaktion

Aktuelles aus der SPK

Richtkranz vor blauem Himmel
Foto: SPK / photothek / Thomas Trutschel

Aufbrüche, Umbrüche: Richtfest beim berlin modern

Was für ein Wochenende! Nach dem Richtfest am 17. Oktober war der Andrang zu den Tagen der offenen Baustelle (18./19. Oktober) des berlin modern riesig: Über 7.300 Tickets wurden verkauft und damit die Erwartungen weit übertroffen. Außen Scheune, aber innen? Gesine Bahr weiß, was hier künftig zu sehen sein wird. mehr
Mann auf Baustelle
Foto: SPK / Sven Stienen

Klaus Biesenbach im Interview: „Kunst verändert unsere Wahrnehmung“

Neue Nationalgalerie-Direktor Klaus Biesenbach über sein neues Haus, Kunst für alle, die Suche nach Schatten im Kulturforum und die Frage, dass man in Berlin nie weiß, ob sich der Bahnhof oder der Zug bewegt. mehr

Frau untersucht Museumsobjekt
Foto: SPK / Louis Killisch

Offene Türen in den Restaurierungswerkstätten der SPK

Am 19. Oktober fand der 8. Europäische Tag der Restaurierung statt. Auch die Einrichtungen der SPK öffneten ihre Türen und stellten die Arbeit derjenigen vor, die hinter den Kulissen für den Erhalt wertvollster Kulturgüter sorgen. mehr

Stillleben mit Katze
© The Scharf Collection, Foto: Klaus Ruland Photography

Hingehen! The Scharf Collection: Goya – Monet – Cézanne – Bonnard – Grosse

Erstmals wird die Scharf Collection, eine der bedeutendsten deutschen Privatsammlungen, in großem Umfang präsentiert. Die Sammlung umfasst überwiegend französische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössische internationale Kunst. Noch bis 15. Februar 2026 in der Alten Nationalgalerie. mehr

Surrealistisches Bild
© NNG, Foto: J. Littkemann, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Auch hingehen! Max Ernst bis Dorothea Tanning: Netzwerke des Surrealismus

Die Provenienzen der Sammlung von Ulla und Heiner Pietzsch sind erforscht. Die Ausstellung in der Neuen Nationalgalerie folgt den Spuren der Bilder, präsentiert aber auch das weitverzweigte Netzwerk der Surrealist*innen zwischen Südfrankreich und Amerika.  mehr

Historische Briefe
Foto: GStA PK / Christine Ziegler

„Schreibe mir oft – je länger je lieber!“ – Liebesbriefe eines preußischen Landrats

Fernbeziehungen werden gern als ungeliebte Nebenwirkung der modernen globalisierten Arbeitswelt betrachtet. Doch in Wahrheit trennten immer schon weite Wege manches junge Paar, sodass der Liebe nur mit Feder auf Papier Ausdruck verliehen werden konnte. Hunderte von Liebesbriefen aus dem 19. Jahrhundert wurden kürzlich dem GStA PK geschenkt. mehr

Zerstörte Gebäude und Souk in der Altstadt von Aleppo
Foto: Cornelia Weber

Syrien: Historisches Hofhaus Bait Wakil in Aleppo mit SPK-Hilfe restauriert 

Das Museum für Islamische Kunst (ISL) hat im syrischen Aleppo mit lokalen Spezialist*innen das historische Hofhaus Bait Wakil restauriert, aus dem das „Aleppo-Zimmer“ stammt. Im Interview erzählen ISL-Museumsdirektor Stefan Weber, Issam Hajjar und Dima Dayoub, was das Besondere an dem Projekt ist. mehr

Stiftung kompakt

+++ Ethnologisches Museum: Lars-Christian Koch geht nach Sachsen +++ Bronzen von San Casciano: Letzte Chance für die Sensation, nur noch bis 9. November! +++ Berliner Phonogramm-Archiv: Historische Tonaufnahmen aus Lateinamerika global teilen +++ Stabi kann das fotografische Werk von Paul Wolff erforschen – Zuwendungen von Manfred Heiting +++ SIM summt:  Musikinstrumenten-Museum hat eigenen Honig +++ „From Declaration to Action“: Global Cultural Assembly (GCA) 2025 im Humboldt Forum +++

Geschichte des Monats

Porträt einer Frau
Foto: SPK / photothek / Thomas Köhler

Die SPK und die Welt: Neue Kolumne von Marion Ackermann

Marion Ackermann ergründet in ihrer neuen Kolumne in "Politik&Kultur" den internationalen Kompass der SPK. In Folge eins geht es darum, wie die Stiftung ihre Rolle als Global Player durch Vernetzung noch mehr zum Strahlen bringen kann und warum das wichtig ist. mehr

Nicht verpassen!

Flix Logo auf grünem Grund, Textfeld und Bild eines Museums
Foto: Flix

Do, 30.10., 6., 20. und 27.11.2025: Flix Art Hours

Im Rahmen der Partnerschaft mit FlixTrain zum 200-jährigen Jubiläum der Museumsinsel Berlin präsentiert FlixTrain die Flix Art Hours in der Ausstellung „The Scharf Collection. Goya – Monet – Cézanne – Bonnard“ in der Alten Nationalgalerie. Der Eintritt ist zwischen 16 und 18 Uhr kostenfrei! mehr
Collage: Vier Porträts
Foto: IAI

Di, 4.11.2025, 18 Uhr: Podiumsdiskussion zum Münchner Treffen der spanischen Opposition 1962

Als „Schandtreffen“ diffamierte die falangistische Presse die Zusammenkunft der spanischen Opposition 1962 in München und das Franco-Regime verfolgte die Teilnehmenden. Seine Rolle beim Übergang zur Demokratie in Spanien analysiert eine Diskussion am 4. November im Ibero-Amerikanischen Institut. Im Rahmen der Ausstellung “Vamos a la playa. Ferien unter Franco” des Museums Europäischer Kulturen (MEK). mehr
Beschädigte Handschrift
Foto: Jörg F. Müller

Do, 6.11.2025, 9 Uhr: KEK-Tagung „Originale erhalten – 10 Jahre Bundesweite Handlungsempfehlungen“

Am 6. November lädt die KEK zur öffentlichen Tagung „Originale erhalten – 10 Jahre Bundesweite Handlungsempfehlungen“ ein. Gemeinsam mit Akteur*innen aus Politik und Kultur werden ein Jahrzehnt an Initiativen zur Erhaltung schriftlichen Kulturguts resümiert und Perspektiven für die kommenden zehn Jahre entwickelt. mehr
Handschrift
Foto: Stabi Berlin

So-Mi, 16.-19.11.2025: Das Literaturprogramm der 38. Jüdischen Kulturtage Berlin in der Stabi 

Die 38. Jüdischen Kulturtage Berlin präsentieren im November ein Bühnen- und Musikprogramm, das zahlreiche Uraufführungen und Deutschlandpremieren enthält. Lesungen, Diskursformate und Screenings neuer israelischer Spielfilme bilden ein spannendes Angebot, das aus mehr als 40 Einzelveranstaltungen besteht.
In der Stabi findet dieses Jahr das Literaturprogramm eine Bühne. mehr
Porträt einer Frau
Foto: Masaya Kato

Do, 20.11.2025, 18 Uhr: Meet the Musician: Jocelyn B. Smith

Am 20. November ist die vielseitige US-amerikanische Sängerin Jocelyn B. Smith im Musikinstrumenten-Museum zu Gast. Als Botschafterin des Jahres der Stimme spricht sie in der Reihe „Meet the Musician" über die transformative Kraft der Musik und die Stimme als Werkzeug für Mitgefühl, Mut und Menschlichkeit. mehr
SPK-Forschungsnewsletter
© SPK / photothek / Inga Kjer

Jetzt anmelden für den SPK-Forschungsnewsletter!

Was hat die SPK mit GLAM Oxford zu tun? Welche DFG Digitalisierungsvorhaben betreut die Stabi? Und wer war eigentlich Gustav Adolf Küppers? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt's im November im nächsten SPK-Forschungsnewsletter. mehr

Hidden Gems

Mann im Museumsdepot
Foto: SPK / Louis Killisch

Ein Multitalent

Joachim Marzahn ist Altorientalist und Vorderasiatischer Philologe. Viele Jahre lang war der ehemalige Schlosser Oberkustos der Inschriftensammlung am Vorderasiatischen Museum (VAM) der Staatlichen Museen zu Berlin. Der renommierte Keilschriftforscher gewährt uns hier Einblicke in seine persönlichen Lieblingsorte innerhalb der SPK. mehr

Glanz und Gloria

Foto: SPK / photothek / Dominik Butzmann 

Knittelverse, Konfettikanonen und Kulturstaatsminister*innen 

Öffentliche Bauten wie berlin modern sind naturgemäß demokratiefördernd – nicht zuletzt, weil ihre Halbwertszeit die durchschnittliche Würdenträgeramtszeit überdauert. Während der Richtkranz also gen Himmel schwebte, nachdem die Reden der aktuellen Amtsträger*innen gehalten waren, der Polier den Bau mit Knittelversen in traditioneller Zimmermannsart gesegnet hatte und die Philharmoniker Strawinsky spielten, zeigte sich das schon in der Anordnung. Oben standen die fröhlichen Handwerker und schossen Konfettikanonen über die provisorische Bauholzbalustrade, unten applaudierten nicht weniger als zwei ehemalige Kulturstaatsministerinnen in der hochkarätig besetzten Menge, die sich zu Wirkungszeiten ordentlich dafür ins Zeug gelegt hatten, den Neubau ins Leben zu rufen. mehr