Murcia: Im Garten Europas

News vom 08.12.2021

Eine Ausstellung des Museums Europäischer Kulturen (MEK) im Rahmen der Europäischen Kulturtage 2021

Gestapelte rote Obstkisten auf einem Feld
© Göran Gnaudschun

Die Ausstellung des MEK blickt in Geschichte und Gegenwart der „Huerta de Europa“ – des Gartens Europas. Der fruchtbare Boden und das milde Klima locken schon seit 50.000 Jahren Menschen unterschiedlichster Herkunft in die Region im Südosten Spaniens. Fotografisch setzt sich Göran Gnaudschun (2020) mit dem Thema Migration auseinander, ergänzt von Fotografien aus den eigenen Sammlungen und denen des Ibero-Amerikanischen Instituts (IAI). Als Ergebnis eines gemeinsamen Projekts mit Bewohner*innen der Region geben persönliche Dinge Einblicke in deren Alltag. Filmemacher*innen machen in Kurzfilmen die Region sicht- und hörbar.

Im Rahmen der Europäischen Kulturtage 2021 „Murcia: Im Garten Europas“ des MEK in Kooperation mit dem Ibero-Amerikanischen Institut SPK (IAI), dem Instituto Cervantes Berlin und der Botschaft von Spanien fanden begleitende Lesungen, Workshops, Filmvorführungen und Vorträge statt.

Die Bilder des Fischsterbens im Mar Menor, der größten Salzwasserlagune Europas, und der Menschenketten für ihren Schutz machen die drängenden ökologischen Herausforderungen in der Region Murcia sichtbar. Klaus Schriewer von der Universidad de Murcia beleuchtete in einem nun online verfügbaren Vortrag des IAI mit der materiellen Nutzung der Natur verbundene Konflikte und lokale Initiativen zu ihrem Schutz.

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