Wie texttreu muss man Beethoven spielen?

News vom 29.11.2019

Ein Gesprächskonzert mit Alexander Melnikov, Andreas Staier und Heinz von Loesch zum 249. Geburtstag des Komponisten

Alexander Melnikov und Andreas Staier
© Julien Mignot / Josep Molina

Dass nicht nur Kompositionen des Barockzeitalters, sondern auch Werke von Haydn und Mozart mitunter der Ausschmückung durch den Interpreten bedürfen (Ornamente, Auszierungen von Fermaten, Kadenzen), ist eine Einsicht, die sich in den letzten Jahren mehr und mehr durchgesetzt hat. Nicht so bei der Aufführung Beethovenscher Musik: Sie spielt man nach wie vor weitgehend „texttreu“. In dem Gesprächskonzert mit Alexander Melnikov und Andreas Staier, zwei der bedeutendsten Hammerklavierspieler unserer Zeit, soll erörtert werden, ob es nicht auch bei Beethoven gute Gründe gibt, ab und zu vom Notentext abzuweichen. Neben Musik von Beethoven erklingen Einzelsätze auch aus Werken von Wolfgang Amadeus Mozart und Franz Schubert.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 17. Dezember 2019 um 19 Uhr im Musikinstrumenten-Museum des Staatlichen Instituts für Musikforschung statt, am Kulturforum, Eingang Ben-Gurion-Straße. Der Eintritt ist frei.

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