Zauber des Anfangs: Benjamin Schlodder

News vom 06.10.2021

Seit Mai 2021 ist Benjamin Schlodder wissenschaftlicher Mitarbeiter im E.T.A. Hoffmann Portal der Staatsbibliothek zu Berlin. Während des Studiums der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft und der Promotion war er unter anderem an der Konzeption und Umsetzung von Ausstellungen im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln und in der Philologischen Bibliothek der Freien Universität Berlin beteiligt. Zuletzt war er als freier Mitarbeiter in der Pressearbeit der NGO „Mein Grundeinkommen“ tätig. Hier erzählt er von seinen ersten Tagen in der SPK und einer unheimlich fantastischen Ausstellung.

Porträtfoto eines Mannes
© Anka Bardeleben-Zennström

„Ich bin seit Mai 2021 wissenschaftlicher Mitarbeiter im E.T.A. Hoffmann Portal der Staatsbibliothek zu Berlin. Dort bin ich vor allem als Kurator der anlässlich des 200. Todesjahres E.T.A. Hoffmanns geplanten Ausstellung „Unheimlich Fantastisch – E.T.A. Hoffmann 2022“, die zunächst im Bibliotheksmuseum der Staatsbibliothek Unter den Linden und später in der Staatsbibliothek Bamberg und dem Deutschen Romantik-Museum in Frankfurt am Main gezeigt werden wird, tätig, also mit den inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitungen der Ausstellung befasst. Außerdem bin ich hier für den Katalog zur Ausstellung zuständig. Zu meinen Aufgaben gehören darüber hinaus die Mitarbeit am E.T.A Hoffmann Portal und die Erstellung einer digitalen Bibliographie zu E.T.A. Hoffmann.

Ich bin von den Kolleg*innen der Staatsbibliothek, insbesondere aber vom großartigen Team des Hoffmann Portals ganz wunderbar willkommen geheißen worden und hatte dadurch einen sehr schönen Start im Projekt und an der Staatsbibliothek. Auch hat es mich gefreut, sehr schnell in die Arbeit an der Ausstellung eintauchen und etwas bewegen zu können.

Wir sind gerade sehr intensiv mit der Vorbereitung der Ausstellung und des zugehörigen Katalogs beschäftigt. Gerade im Zusammenhang mit zunehmend konkreter werdenden Konzepten zu Inhalt und Gestaltung der Ausstellung sind regelmäßig neue Überlegungen zur möglichen Umsetzung vonnöten: eine sehr faszinierende Aufgabe. Insofern versprechen die nächsten Monate sehr spannend zu werden, voller reizvoller Herausforderungen.

Die Ausstellung wird nicht nur Handschriften, Manuskripte und Musikautographe Hoffmanns zeigen, sondern verortet ihn und sein Werk durch vielseitige und reizvolle Exponate auch in den Wissenswelten seiner Zeit und fragt durch gegenwartskünstlerische Positionen nach Hoffmanns Aktualität. Da wir in der Ausstellung, für die wir gerade gemeinsam mit den Ausstellungsgestaltern ein innovatives Gestaltungskonzept entwickeln, auch Exponate aus anderen Einrichtungen der Stiftung zeigen werden, stehe ich regelmäßig auch mit Kolleg*innen außerhalb der Staatsbibliothek in Kontakt. So habe ich die schöne Gelegenheit, auch über die Staatsbibliothek hinaus Eindrücke von der Arbeit der SPK zu gewinnen.

Ein Lieblingsort in der Stiftung ist für mich der Bau der Staatsbibliothek an der Potsdamer Straße von Hans Scharoun, den ich sehr reizvoll finde. In den ersten Wochen direkt von meinem Büro aus den Lesesaal überblicken zu können, hat mich sehr beeindruckt. Aber noch immer entdecke ich regelmäßig neue Teile und Orte in diesem Bau, die mich faszinieren.“

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