Gerhard Richter: Mehr als 100 Werke kommen nach Berlin

News vom 15.03.2021

Gerhard Richter, einer der einflussreichsten Künstler der Gegenwart, stellt der Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin ein umfangreiches Konvolut von mehr als 100 Arbeiten für das „Museum des 20. Jahrhunderts“ am Kulturforum zur Verfügung. Zentrales Werk der langfristigen Kooperation ist der vierteilige Zyklus „Birkenau“ (2014), der bereits vom 16. März bis 3. Oktober 2021 in der Alten Nationalgalerie unter dem Titel „Reflexionen über Malerei“ gezeigt wird.

Personengruppe mit Abstand in einem Ausstellungssaal
© SPK / photothek.net / Xander Heinl

Ein entsprechender Vertrag zwischen der GERHARD RICHTER KUNSTSTIFTUNG und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz wird in Kürze unterzeichnet. Die Schau zum „Birkenau“-Zyklus wird vom Kuratorium Preußischer Kulturbesitz unterstützt.

SPK-Präsident Hermann Parzinger dankte dem Künstler: „Diese große Geste von Gerhard Richter ist eine Ehre für die Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Man kann sagen, dass ein Traum wahr geworden ist. Gerhard Richters Werk ist nicht ohne deutsche Geschichte denkbar. Seine Bilder sind für viele von uns ein Weg, sich über die Verwerfungen des 20. Jahrhunderts klar zu werden. Gleichzeitig aber braucht und sucht Richters Kunst die Debatten der Gegenwart. Wo wäre dafür ein besserer Platz als in Berlin? Gerhard Richters Stiftungsbil-der markieren den Beginn einer neuen Zeit für die Nationalgalerie, der mit dem Bau des Museums des 20. Jahrhunderts noch deutlicher werden wird.“

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