"museum4punkt0": Teilprojekt Kulturgut Fastnacht digital

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    Press release from 08.05.2017

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    Heute startet „museum4punkt0 – Digitale Strategien für das Museum der Zukunft“. Die Fastnachtsmuseen sind mit dem Teilprojekt "Kulturgut Fastnacht digital" beteiligt.

    Die in diesem Teilprojekt zusammenarbeitenden Museen befassen sich mit dem Kulturgut der schwäbisch-alemannischen Fastnacht, die zum immateriellen Kulturerbe zählt. Das Fastnachtsmuseum „Narrenschopf“ Bad Dürrheim beschreibt die Geschichte der Fastnacht und zeigt deren Figuren. Das Fasnachtsmuseum Schloss Langenstein konzentriert sich auf regionale, europäische und außereuropäische Fastnachts- und Maskenphänomene. Die beiden Museen werden im Rahmen „von museum4punkt0“ Kooperationen mit weiteren kleineren Museen der schwäbisch-alemannischen Fastnacht eingehen, um die Vielfalt des Kulturguts „Fastnacht“ abzubilden.

    Das kulturelle Phänomen Fastnacht ist als immaterielle Ausdrucksform nicht nur über Objekte darzustellen und zu begreifen. Digitale Präsentationsformen sollen die Fastnacht erlebbar machen und die Exponate „zum Leben erwecken“. Virtuelle Präsentationen sollen die Besucherinnen und Besucher zudem einladen, in einen Dialog mit dem Museum zu treten und eigene Erfahrungen und Eindrücke zur Ausstellung beizusteuern.

    In Bad Dürrheim soll ein virtuelles Museum entstehen, über das ausgewählte Inhalte Besuchern weltweit zur Nutzung über mobile Smart Devices zugänglich gemacht werden. Im Interaktions- und Kommunikationsraum dieses digitalen Fastnachtsmuseums werden Besucherinnen und Besucher auch eigene Fotos, Erinnerungen und Erlebnisse einbringen können. Vor Ort können Interessierte mit Hilfe von Virtual Reality Settings in bestimmte Fastnachtsereignisse „eintauchen – mittels VR-Brillen für Individualbesucher oder eine 360-Grad-Projektion für ein gemeinsames Erleben. In Schloss Langenstein werden Exponate wie Masken und Kostüme über Augmented Reality mit digitalen Informationen verschmelzen, so könnte etwa ein als Narr verkleideter Experte in einen realen Raum eingeblendet werden und ein bestimmtes Thema vermitteln. Geplant sind auch personalisierte, interaktive Museumsführungen: Ein kleines Gerät dient Besucherinnen und Besuchern beim Gang durch das Museum als Sender und Empfänger – es spricht sie individuell mit „Narrennamen“ an, reagiert auf deren Interessen, animiert zur Interaktion und lässt sich auch für interaktive Spiele und Besucherfeedback nutzen. Die Raum-Sensorik reagiert auch auf Besucher ohne Guide und ermöglicht z.B. Visualisierungen, die durch Bewegungen ausgelöst werden.

    Weiterführende LInks

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    Ingolf Kern

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