"museum4punkt0": Teilprojekt Forschung in Museen erklären, verstehen, mitmachen

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    Press release from 08.05.2017

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    Heute startet „museum4punkt0 – Digitale Strategien für das Museum der Zukunft“. Das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz ist mit dem Teilprojekt "Forschung in Museen erklären, verstehen, mitmachen" beteiligt.

    Das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz (SMNG) ist das zweitgrößte Museum des Senckenberg-Verbundes. Die Sammlungen des Museums umfassen ca. 6,5 Millionen Sammlungsobjekte, die die Entwicklung von Lebewesen in Raum und Zeit dokumentieren und ein Archiv der belebten und unbelebten Natur darstellen. Seine Ausstellungen laden zu einer Erlebnisreise in die faszinierende Welt der Natur ein und vermitteln aktuelle Forschungsinhalte aus der Arbeit der Senckenberg-Wissenschaftler. Das SMNG produziert auch internationale Wanderausstellungen mit innovativen medialen Präsentationen.

    Das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz wird im Rahmen von „museum4punkt0“ digitale Vermittlungsformen entwickeln und einsetzen, um einer breiten Öffentlichkeit moderne Forschung verständlich zu machen. Eine „virtuelle Sammlung“ wird das vom Kurator pars pro toto ausgewählte Ausstellungsobjekt in den Kontext vieler vergleichbarer Objekte setzen und damit die Bedeutung musealer Sammlungen als Forschungsinfrastruktur verdeutlichen. In Citizen-Science-Projekten sollen Bürgerinnen und Bürger dazu angeregt werden, an der Erforschung der biologischen Vielfalt mitzuwirken und sich selbst an der Wissenschaft zu beteiligen.
    In Virtual Reality oder Augmented Reality-Formaten sollen Wissenschaftler anhand eines Objektes in den Ausstellunge ihre wissenschaftliche Arbeit erläutern. In Virtual Reality Angeboten werden Lebensräume „zum Leben erweckt“, die sonst für den Menschen nicht zugänglich oder erfahrbar sind, z.B. die Porenräume des Bodens, die Tiefsee, Regenwaldkronen oder frühe Erdzeitalter. Wissenschaftler begleiten den Besucher in diesen virtuellen Präsentationen, geben Hintergrundinformationen und stellen ihre Arbeitsweisen und Ergebnisse vor. Digitale Medien sollen auch zur Einbindung von Bürgern eingesetzt werden: So sollen Bürger bei der Erfassung von ausgewählten Bodentiergruppen mithelfen, indem sie die Tiere mit digitalen Werkzeugen bestimmen und Fotos samt Fundort an die neu entwickelte Bodentier-Datenbank Edaphobase senden.

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