Bilder des Anfangs: Sam Bardaouil und Till Fellrath

31.01.2022Los geht's: Sam Bardaouil und Till Fellrath übernehmen den Hamburger Bahnhof

Die Gründer der multidisziplinären kuratorischen Plattform Art Reoriented Sam Bardaouil und Till Fellrath übernahmen am 1. Januar 2022 die Leitung für den Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin. Hier erzählen sie von den ersten Tagen im Amt und zeigen ihr "Bild des Anfangs".

Die Fragen stellte Sven Stienen

Porträtfoto von zwei Männern
Sam Bardaouil und Till Fellrath übernahmen am 1. Januar 2022 den Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin. © Fotostudio "ALL EYES ON YOU"

Was haben Sie an Ihrem ersten Tag im Dienst gemacht?

Am ersten Tag haben wir uns mit den Kolleg*innen, die nicht im Urlaub, Home Office oder wegen Quarantäne zu Hause waren, zu ausführlichen Gesprächen getroffen. Und wir haben einen gründlichen Rundgang im Gebäude gemacht, um zum ersten Mal den Hamburger Bahnhof nicht nur mit den Augen eine*r Besucher*in zu sehen.

Was ist jetzt in der Anfangsphase Ihre größte Aufgabe?

Gleich am Anfang steht die Frage der Gebäude des Hamburger Bahnhofs im Vordergrund. Es sind wie in der Öffentlichkeit bekannt grundlegende Eigentumsfragen bezüglich der Rieckhallen und des historischen Gebäudes zu regeln, und ebenso stehen dringliche Sanierungsmaßnahmen an, die geplant und umgesetzt werden müssen.

Zitat

„Wir wollen das Profil des Museums schärfen, als eine Institution, die globale zeitgenössischen künstlerische Produktion am Kunststandort Berlin fördert und sich zu relevanten Themen in einer Zeit des gesellschaftlichen Wandels positioniert.“ Sam Bardaouil und Till Fellrath

Willkommensgruß auf einem Schreibtisch
Willkommengruß am ersten Arbeitstag. Foto: Sam Bardaouil / Till Fellrath

Welches ist das erste Ziel, das Sie mittelfristig angehen und umsetzen wollen?

Der Hamburger Bahnhof wird sich als bedeutendes Museum zeitgenössischer Kunst in Deutschland als eine der drei tragenden Säulen der Nationalgalerie der Sammlung des 21. Jahrhunderts widmen. Wir wollen das Profil des Museums schärfen, als eine Institution, die globale zeitgenössischen künstlerische Produktion am Kunststandort Berlin fördert und sich zu relevanten Themen in einer Zeit des gesellschaftlichen Wandels positioniert.

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