Im Fokus 2016: Es hat sich gelohnt

03.07.2018[English Version coming soon] Im Fokus 2016: Es hat sich gelohnt

Mai 2016. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz verkündet, dass die Sammlung des Teheraner Museums für Zeitgenössische Kunst (TMoCA) in Berlin gezeigt werden soll. Noch nie sei ein westliches Museum in der Lage gewesen, die im Iran gesammelte, weitestgehend verborgene europäische und amerikanische Moderne zu zeigen und sie iranischer Kunst gegenüberzustellen, erklärt Stiftungspräsident Hermann Parzinger. Der damalige Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier will „Freiräume im vorpolitischen Raum“ schaffen, die Kulturstaatsministerin Monika Grütters spricht von einem „starken kulturpolitischen Signal“. Sieben Monate später bleiben die Wände in der Wandelhalle der Gemäldegalerie leer, der Iran hat für die Kunstwerke keine Ausfuhrgenehmigung erteilt, die SPK muss die Schau absagen, das Projekt ist geplatzt. Was bleibt von diesem Vorhaben, welche Lehren lassen sich für den Kulturaustausch mit „schwierigen“ Ländern daraus ziehen?

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