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Newsletter 04/2025

SPK-Forschungsnewsletter

Liebe Leser*innen,

Forschung und Fragen gehören zusammen wie Henne und Ei, zum Beispiel in unserer Rubrik ForschungsFRAGEN. Diesmal mit Matthias Thaden vom Museum Europäischer Kulturen (MEK), der die Sammlung von Gustav Adolf Küppers erforscht und erzählt, warum ein Topf selten nur einfach ein Topf ist. Und wir suchen nach Fragen für Petra Figeac, Bibliotheksoberrätin in der Orientabteilung der Stabi und Expertin in Sachen Judaica- und Rabbinicasammlung für den kommenden Forschungsnewsletter. 

Ihre SPK-Online-Redaktion
Porträt eines Mannes
Foto: SIMPK / Anne-Katrin Breitenborn

Zwischen Kunst und Wissenschaft: 34 Jahre Forschungsarbeit am SIM

Nach 34 Jahren am Staatlichen Institut für Musikforschung (SIM) ging Heinz von Loesch im Sommer 2025 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in den (Un)ruhestand. Er bleibt am SIM weiter als Senior Researcher aktiv. Bilanz einer längst nicht beendeten Musikforscher-Karriere. mehr

Grundlagenforschung

Frau in einer Restaurierungswerkstatt
Foto: SPK / Louis Killisch

Offene Türen in den Restaurierungswerkstätten der SPK

Am 19. Oktober fand der 8. Europäische Tag der Restaurierung statt. Auch die Einrichtungen der SPK öffneten ihre Türen und stellten die Arbeit derjenigen vor, die für den Erhalt wertvollster Kulturgüter sorgen. Ein Blick hinter die Kulissen des Hamburger Bahnhofs. mehr

Forschung digital

NFDI Grafik
Foto: Stabi

Die Fäden in der Hand

Die Stabi Berlin bündelt Expertise, Strategie und Vernetzung: Als Koordinatorin zentraler nationaler Digitalisierungs- und Infrastrukturprojekte der Deutschen  Forschungsgemeinschaft (DFG) gestaltet sie die Zukunft der Forschungsdatenlandschaft aktiv mit. mehr

Internationale Zusammenarbeit

Personen beugen sich über einen Laptop
Foto: SPK / Hagen Immel

Oxford-Kooperation: What you sow will grow

Die Universität Oxford und die SPK möchten ihre Zusammenarbeit weiter vertiefen. Im Januar 2025 haben beide Institutionen erstmals gemeinsam einen Förderaufruf veröffentlicht, um neue Forschungskooperationen zu ermöglichen oder bestehende zu stärken. Eine erste Bilanz: mehr

Zerstörte Gebäude in der Altstadt von Aleppo
Foto: SMB, Museum für Islamische Kunst / Anwar Daye

Syrien: Historisches Hofhaus Bait Wakil in Aleppo mit SPK-Hilfe restauriert 

Das Museum für Islamische Kunst (ISL) hat im syrischen Aleppo mit lokalen Spezialist*innen das historische Hofhaus Bait Wakil restauriert, aus dem das „Aleppo-Zimmer“ stammt. Im Interview erzählen ISL-Museumsdirektor Stefan Weber, Issam Hajjar und Dima Dayoub, was das Besondere an dem Projekt ist. mehr

Landkarte
Foto: IAI / Thomas Imo

IAI-Forschungslinie: Karibik in transregionaler Perspektive

Von 2025 bis 2030 orientiert sich die Forschung im IAI an der Forschungslinie „Wissen – Kulturen – Medialitäten. Lateinamerika und die Karibik in transregionaler Perspektive“. Sie ist sammlungsbezogen und adressiert globale gesellschaftliche Herausforderungen. mehr

Gruppenfoto
Foto: Mecila / Ricson Onodera

IAI entsendet German Director in Presence zu Mecila nach São Paulo

Christoph Müller (Ibero-Amerikanisches Institut) ist von 10/2025 bis 03/2026 im São Paulo Hub von „Mecila – Maria Sibylla Merian International Centre for Advanced Studies in the Humanities and Social Sciences Conviviality-Inequality in Latin America" (BMFTR). mehr

Nicht verpassen!


Porträt eines Mannes
Foto: Privat

So, 16.11.2025, 16:30 Uhr: Dieter Borchmeyer: „Thomas Mann und das Judentum“

Im Rahmen der 38. Jüdischen Kulturtage legt Thomas-Mann-Experte Borchmeyer eine umfassende Darstellung des dichterischen und essayistischen Werks des Nobelpreisträgers vor. Er setzt Manns Gesamtwerk in Beziehung zu seiner sozialgeschichtlichen, ästhetischen und weltliterarischen Tradition und erläutert im Wilhelm-von-Humboldt-Saal der Stabi Berlin seine Verortung in der geistigen Situation der Zeit – auch mit Fokus auf den jüdischen Figuren. mehr
Detail eines Plakats mit Kaffeewerbung
Foto: SMB, Kunstbibliothek

Fr/Sa, 21./22.11.2025: Symposium „Sture Muster: Kolonialnarrative in der Bildwerbung“

Werbung durchzieht die moderne Lebenswelt. Vom Spiel mit der Sehnsucht nach „Exotik“ bis zu „Schoko-Magiern“ und anderen diskriminierenden Stereotypen haben sich viele Werbemotive bis heute als Überbleibsel einer kolonialistischen Bildsprache erhalten. Ein vom Deutschen Historischen Museum und der Kunstbibliothek veranstaltetes Symposium spürt den Ursprüngen kolonialer Narrative in Bildwerbung aus der Hochphase des Kolonialismus um 1900 sowie ihren Entwicklungen im 20. und 21. Jahrhundert nach. Anmeldung bis 18. November! mehr
Schwarz-weiß Foto von mehreren Personen
Foto: Felix Vollmann

Do/Fr, 27./28.11.2025: Angola, Cabo Verde, Guiné-Bissau, Moçambique, São Tomé e Príncipe – 50 Jahre Unabhängigkeit!

Das interdisziplinäre Kolloquium der Deutschen Gesellschaft für die afrikanischen Staaten DASP e.V. widmet sich anlässlich des 50-jährigen Jubiläums mit Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Lesungen, Buchvorstellungen, Film- und Fotopräsentationen dem komplexen Dekolonisierungsprozess aller fünf afrikanischen Staaten portugiesischer Sprache. mehr
Detail einer antiken Tonarbeit
Foto: Louvre Museum

Do, 4.12.2025, 18 Uhr: Nicht zu überhören!

Im Rahmen der Vortragsreihe „Musikalische Interpretation und Aufführungsräume der Musik" des Staatlichen Instituts für Musikforschung sprechen Agnes Schwarzmaier und Olga Sutkowska über den Aulos als Instrument für drinnen und draußen im antiken Athen. Die Musikbeispiele erklingen live auf dem Nachbau des Aulos aus dem Musée du Louvre, Paris. mehr

ForschungsFRAGEN

Historisches Foto einer Gruppe
Foto: SMB, MEK / Christian Krug 

Warum ist ein Topf selten nur ein Topf?

Matthias Thaden befasst sich u.a. mit der Alltags- und Kulturgeschichte Ost- und Südosteuropas und forscht am MEK zur Provenienz der entsprechenden Foto- und Objektbestände, unter anderem die der Sammlung Küppers. Wieso ein Topf manchmal mehr ist als nur ein Topf, erklärt er hier. mehr

Noch Fragen?

Petra Figeac studierte Philosophie, Germanistik, Religionsgeschichte und Semitische Sprachen in Aachen, Tübingen und Paris. Zurzeit ist sie als Bibliotheksoberrätin in der Orientabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin tätig und betreut dort neben den Sprachen und Literaturen des Christlichen Orients vor allem die Judaica- und Rabbinicasammlung. Sie betreut die von Annett Martini (FU Berlin) kuratierte Ausstellung „Materialisierte Heiligkeit. Jüdische Buchkunst im rituellen Kontext“ (19. Oktober 2025 – 25. Januar 2026 im Stabi Kulturwerk). Was möchten Sie von ihr wissen? Schreiben Sie uns Ihre Frage bis 15.12.2025 per E-Mail.

Entdeckungen

Detail: Bündel an Briefen
Foto: GStA PK / Christine Ziegler

„Schreibe mir oft – je länger je lieber!“ – Liebesbriefe eines preußischen Landrats

Fernbeziehungen werden gern als ungeliebte Nebenwirkung der modernen globalisierten Arbeitswelt betrachtet. Doch in Wahrheit trennten immer schon weite Wege manches junge Paar, sodass der Liebe nur mit Feder auf Papier Ausdruck verliehen werden konnte. Hunderte von Liebesbriefen aus dem 19. Jahrhundert wurden kürzlich dem GStA PK geschenkt. mehr