Ibero-Amerikanisches Institut

Einblick in das Ibero-Amerikanische Institut



  • Das Ibero-Amerikanische Institut ist ein interdisziplinär orientiertes Forschungs-, Informations- und Kulturzentrum. Es fördert den wissenschaftlichen und kulturellen Austausch mit Lateinamerika, der Karibik, Spanien und Portugal.

    Wissensarchiv des ibero-amerikanischen Kulturraums

    Das Ibero-Amerikanische Institut (IAI) beherbergt die größte europäische Spezialbibliothek zu Lateinamerika, der Karibik, Spanien und Portugal. Dieses einzigartige Wissensarchiv umfasst ein breites Spektrum an Materialien. Dazu gehören Bücher, Zeitschriften, Zeitungen, Datenbanken, Nachlässe, Landkarten, Tonträger, Fotos, Filme und weitere Sondersammlungen wie Plakate und Grafiken. Von wachsender internationaler Bedeutung ist die digitale Bibliothek des IAI.

    Wissenschaft und Vernetzung

    Als außeruniversitäre Wissenschaftseinrichtung führt das Ibero-Amerikanische Institut eigene Forschung in den Bereichen Sozial-, Geistes- und Kulturwissenschaften durch. Bei seinen Projekten kooperiert das Institut mit anderen außeruniversitären Einrichtungen und Universitäten in Deutschland und Lateinamerika. National und international vernetzt ist es zudem über die zahlreichen Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler, die jedes Jahr am Institut arbeiten. Diese Rolle wird auch durch zahlreiche wissenschaftliche Veranstaltungen gestärkt. Das mehrsprachige Publikationsprogramm des IAI umfasst Zeitschriften, Buchreihen und Online-Publikationen.

    Veranstaltungen

    Als Kulturzentrum ist das Ibero-Amerikanische Institut eine weit über Berlin hinaus etablierte Plattform des interkulturellen Dialogs. Sein Veranstaltungsprogramm reicht von Ausstellungen, Lesungen, Diskussionen, Konzerte bis hin zu Filmvorführungen und Vorträgen. Die Vermittlungsarbeit richtet sich an ein wissenschaftliches und auch an ein allgemein an Lateinamerika, der Karibik, Spanien und Portugal interessiertes Publikum.

    Umfangreiche Bücherschenkungen als Anstoß zur Institutsgründung

    Das Ibero-Amerikanische Institut wurde 1930 vom Preußischen Kultusministerium gegründet. Es sollte Informationen über die ibero-amerikanischen Länder zusammentragen und als Anlaufstelle für lateinamerikanische Wissenschaftler und Künstler in Berlin dienen. Den Anstoß zur Gründung des Instituts gaben umfangreiche Bücherschenkungen aus Lateinamerika, insbesondere die der argentinischen Gelehrtenfamilie Quesada. Seit 1962 gehört das IAI zur Stiftung Preußischer Kulturbesitz. 

    Die Direktorin des Ibero-Amerikanischen Instituts - Dr. Barbara Göbel

    Die Ethnologin Barbara Göbel ist seit 2005 Direktorin des Ibero-Amerikanischen Instituts. Nach dem Studium in München und der Promotion 1990 in Göttingen arbeitete sie an mehreren Universitäten in Deutschland. Sie übernahm Gastprofessuren in Argentinien, Bolivien und Chile. Außerdem war sie Gastwissenschaftlerin am Collège de France. Seit 2009 ist Barbara Göbel Sprecherin des BMBF-Kompetenznetzes desiguALdades.net und seit 2012 Principal Investigator und Vorstandsmitglied des Exzellenzclusters „Interdisziplinäres Labor Bild Wissen Gestaltung“.

  • Standort des Ibero-Amerikanischen Instituts